Koreanischer Kompositbogen Gakgung
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Ja genau, das war jetzt der Punkt der gefehlt hat (auf Neumi bezogen) um beides unter einen Hut zu bringen (maximaler Spine bei minimalem Pfeilgewicht). Weil an sich ist es ja ein Widerspruch, so dünne, leichte, stark getaperte Pfeile zu bauen und dann zu sagen die sollen steifer sein als Scheibenpfeile. Der entscheidende Unterschied ist das minimale Spitzengewicht das dafür sorgt, dass sich der Pfeil im Abschuss wesentlich steifer verhält. Deshalb ist der messbare statische Spinewert trotzdem gering, der Pfeil im Abschuss aber "steifer".
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Hallo Stephan,
Hatte ich in Deinem anderen Beitrag schon gelesen, aber da wollte ich nicht reinlabern....
Hast Du die gekauft?
Ich habe die ja angebaut weil es sie damals nirgends zu kaufen gab, selbst mir meinen Kontakten nach Japan habe ich keine bekommen...
Liebe Grüße
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Bei meiner Nachbarin wächst sogar ein Pfeilbambus, der ist aber noch zu jung. Ich habe eine Bezugsquelle im Burgenland am Golfplatz gefunden, dort wurde er als Sichtschutz vor Appartements gesetzt. Ein 15m langer und 2m breiter Streifen, da habe ich ca 100 Schäfte (heimlich) geerntet.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Ich hab jetzt mal begonnen den Bogen zu öffnen. Hier ist er schon mal relativ symmetrisch und ohne Verdrehungen. Was sich hier aber schon deutlich zeigt ist das er sowas wie ein Kasanauge gebildet hat. Diese Bögen haben beim öffnen normalerweise hier keinen markanten reflexen Knick. Ich glaube das rührt daher, das mein erster Sehnenbelag in dem Bereich eine ziemlich lange Überlappung hatte und er dort jetzt relativ abrupt dicker wird. Da es der erste Sehnenbelag war, kann ich nicht einfach dort Sehne abtragen. Was denkt ihr? Soll ich, wie es beim Osmanen am Kasanauge gemacht wird, diesen Bereich erwärmen damit er etwas reflex verliert, oder soll ich es erstmal ignorieren und ihn in die Tepeliks spannen?
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Ich sehe da bei einem Originalbogen schon eine Art von Kasanauge, ich würde es vorerst lassen.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Stimmt, gutes Beispiel. Ich kann mir auch gut vorstellen dass das die Flightbogen-Version eines Gakgung ist. Dann wär ich ja am richtigen Weg 
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Heute (oder eigentlich schon gestern) hab ich versucht ihn in die Tepeliks zu biegen. Ab einem gewissen Punkt fängt er aber immer zu knistern an und es sieht so aus als würden sich ein paar enden der Sehnen ablösen... ich bin unsicher wie ich weiter vorgehen soll... knistern ignorieren? Oder ist der Tepelik zu scharf gebogen? Der hat nen Radius von 15cm.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Das Knistern gehört dazu, Sehnenenden sollten sich dabei aber nicht abheben, mir kommen die Tepeliks zu stark gebogen vor. Anbei ein Videolink von Armin Hirmer auf YT, wie er einen Originalkoreaner mit Tepeliks aufspannt.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Danke! Ich hab die Tepeliks deutlich entschärft, sowohl vom Winkel als auch dem Radius. Ich hatte mich zu sehr drauf versteift einen tollen Flightbogen zu bekommen und wollte deshalb viel Biegung Griffnahe, aber was nützt mir das wenn das Material nicht mitspielt.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Die Koreaner sind zum Aufspannen ein Herausforderung und brauchen viel Zeit und Geduld bis sie im Gleichgewicht sind! In Kolbingen musst Du halt schon um 5 Uhr aufstehen und am Vortag natürlich kein Alkohol

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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Früh aufstehen kann ich, aber das mitn Alkohol kann ich nicht versprechen
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Aufgespannt lassen.... dafür sind die Kompositbogen gemacht... ok, dann müsstest Du mit 50cm weniger Weite leben können...
Liebe Grüße
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Heute hab ich versucht ihn in die neuen Tepeliks zu biegen, aber dadurch das die Kurve jetzt länger geworden ist, müsste er auch weiter außen gleichermaßen mitbiegen. Bei dem reflexen Knick tut sich aber nicht viel. Deshalb hab ich mir jetzt eine längere Latte zum öffnen des Bogens gemacht und dann die steifen reflexen Stellen über meiner Heizplatte erwärmt. Den Sal hab ich mit Alufolie umwickelt um mir da keinen Set einzuhandeln. Optisch erkenne ich nicht wirklich einen unterschied, aber weil er schon ordentlich erhitzt war, hab ich aufgehört. Ich lass ihn jetzt gespreizt ordentlich auskühlen, vielleicht bekommt er dadurch einfach weniger reflex zurück. Und ein winziges bisschen am Horn gekratzt hab ich auch.
Erkennt ihr einen Unterschied?
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung
Nach dem 40minütigen Jammervideo von Armin war das hier erfrischend... und Du musst auch nicht um 5h aufstehen....

https://youtube.com/shorts/6IX-LDctxDs? ... tTog_fMii1
Liebe Grüße
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