Ich versuche mal jenseits der Konflikte meinen Hintergrund zur Höhe der Zuggewichte zu erläuterten und zur Diskussion zu stellen...
Ich habe 1997 meinen ersten eigenen Bogen als Erwachsener gekauft... auf Anraten einen traditionellen Schützen, hatte der 45#@28"... ich habe damit nicht nur nachhaltig meine linke Schulter ruiniert, sondern mir auch einen schädlichen Stil angewöhnt..weil zu wenig Rückenspannung...
10 Jahre lang habe ich für eine event Firma Menschen die ersten Schritte mit dem Bogen nahe gebracht... in 10 Jahren waren das ca 2500 Menschen aller Geschlechter..
90% dieser Menschen waren 30#@28" zu stark um eine gute Technik umsetzen zu können...
Die 24#@28" und die 26#@28" Bogen waren die besten für 90% aller Teilnehmer*innen ..
Ich erinnere ich mich gut an einen Zimmermann mit Oberarmen so dick wie meine Schenkel, der einsehen musste, dass der 45#@28" Bogen für ihn zu stark war um damit sauber die Technik umsetzen zu können...
Vllt erklärt das Euch ein bisschen, warum ich öfter mal versuche der Tendenz hier zur Wertschätzung hoher Zuggewichte und zur Abwertung geringer Zuggewichte einen Gegenpol gegenüber zu stellen...
Liebe Grüße
PS ich kann verstehen, dass für den der 70+# schiesst, das alles Kinderkram ist, aber es gibt andere Menschen, andere Erfahrungswerte, andere Blickwinkel, andere Prioritäten die genauso Wertschätzung verdienen..

