Holzversprödung durch Trocknung reversibel?

Hölzer, Kleber, etc.
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fatz
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Holzversprödung durch Trocknung reversibel?

Beitrag von fatz »

Der Titel sagt's schon:
Ist Holzversprödung durch Trocknung reversibel? D.h. wenn Holz wieder Feuchte aufnimmt bleibt es dann spröde oder wird
es wieder elastisch?

Hab dazu in der Suche leider nichts gefunden.
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Bowster
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Re: Holzversprödung durch Trocknung reversibel?

Beitrag von Bowster »

eher ned
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Squid (✝)
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Re: Holzversprödung durch Trocknung reversibel?

Beitrag von Squid (✝) »

Wobei: Ist das Zeugs wirklich versprödet =(krankhaft) oder ist es einfach nur trocken?
Letzteres lässt sich nämlich mit Luft und Liebe... äh Zeit beheben.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
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fatz
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Re: Holzversprödung durch Trocknung reversibel?

Beitrag von fatz »

k.A. der Holler, den's mir neulich zerlegt hat (Rumspielerei mit Kirschfacing) war definitiv zu trocken (zum Epoxy
aushaerten erwaermt). Der Holler der mir gestern bei Tillern um die Ohren geflogen ist war definitiv nicht uebertrocknet.
Bei dem hatte ich schon Angst er waere noch zu feucht. Da ist der komplette aeussere Jahrring quer abgerissen und
hat sich danach abgespalten. Ob das Sproedbruch war oder ein nicht komplett ausgebildeter Jahresring, weiss ich ned.
Krank hat an den beiden Hoelzer nichts ausgeschaut.

Abgesehen davon haette mich die Frage erstmal allgemein interessiert.
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Re: Holzversprödung durch Trocknung reversibel?

Beitrag von Gornarak »

Bei Esche funktionierts angeblich, bei Eibe eher nicht.
Onkel Tom
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Re: Holzversprödung durch Trocknung reversibel?

Beitrag von Onkel Tom »

Bei problematischen Hölzern (an Spitzahorn und Eibe getestet) half mir gegen Verspröden durch Fönen, eine gute Stunde lang vorher einen nassen Lappen (richtig tropfnass) um die zu richtende Stelle zu wickeln und dann nur so wenig wie nötig unter einer Alufolienhaube fönen. Meist so 3 Minuten fönen, 1 Minute Pause, dann nochmal 2-3 Minuten. Beim 2. mal gleich vorsichtig biegen. Zum Richten von Wurfarmen, auch reichlich griffnah, hat es funktioniert.
Kaum macht man es richtig, schon funktioniert es.
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fatz
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Re: Holzversprödung durch Trocknung reversibel?

Beitrag von fatz »

Schon klar, dass man die Versproedung vermeidet, wenn man das Holz nicht austrocknet. Danke auch fuer die Tipps, aber das
war eig. nicht meine Frage.
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RudBoy
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Re: Holzversprödung durch Trocknung reversibel?

Beitrag von RudBoy »

Bei richtiger Versprödung verändert sich die Zellstruktur, denke nicht, daß das wieder hinzubekommen ist.
LG Rudi
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Re: Holzversprödung durch Trocknung reversibel?

Beitrag von Heidjer »

Hickory verträgt einiges an Schwankungen in der Holzfeuchtigkeit, Eibe und Osage in engeren Rahmen auch noch, Ahorn und Holunder aber garnicht, einmal übertrocknet ist es hin.

Allgemein sollte man aber zusehen, wenn das Holz einmal getrocknet ist, dass es keinen großen oder schnellen Schwankungen in der Holzfeuchtigkeit mehr ausgesetzt wird.
Etwas wird die Holzfeuchtigkeit aber immer schwanken, je nach Jahreszeit und Temperatur, wer bewahrt seinen Bogen schon im Humidor auf. ::)


Gruß Dirk
Ein Pfeil, den Schaft gemacht aus der Pflanzen hölzern Teil, versehen mit eines Vogels Federn und einer Spitze, aus der Erde Mineral, wird von der Natur gern zurückgenommen.
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fatz
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Re: Holzversprödung durch Trocknung reversibel?

Beitrag von fatz »

Heidjer hat geschrieben:Hickory verträgt einiges an Schwankungen in der Holzfeuchtigkeit, Eibe und Osage in engeren Rahmen auch noch, Ahorn und Holunder aber garnicht, einmal übertrocknet ist es hin.
Da waere dann die Frage, wann ist uebertrocknet. Der geschredderte Holler von gestern ist eig. nur ein paar Wochen
in meiner Werkstatt rumgestanden. Die ist weder sehr warm, noch trocken. Ich glaub ich brauch so ein Hygrometer/
Thermometer-Ding....
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