Spine für 22"Pfeile

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Sateless
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von Sateless »

Warum willst du es nicht Spine nennen? Es wär doch bloß eine neue Skala/ anderer Messaufbau?
Der ATA-Spine misst bei 26" Abstand und 2 engl. Pfund angehängtem Gewicht, Carbonpfeile werden mit 28" Abstand und 1,94lbs gemessen, und du machst jetzt einfach dein Verfahren mit 22" und ... 1,5kg oder was weiß ich. Solang du die statische Durchbiegung misst, ist es doch Spine. :)

Gruß,
Simon
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hunter
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von hunter »

@ sateless

Klar könnte ich das auch Spine nennen, bin aber nicht sicher wie korreckt das wäre. Also hatte es ja schon weiter vorne
geschrieben, um bei einem 28",35# Pfeil auf die gleiche Durchbiegung zu kommen wenn ich ihn auf 20" Abstand lege (22" Pfeil)
muss ich 2000 Gramm Gewicht anhängen.

Gruß...Hans
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killerkarpfen
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von killerkarpfen »

Heidjer hat geschrieben: @ Killerkarpfen, vergiss diese pauschalen 5# Regeln ganz schnell, die stimmen nur bei 28" Auszugslänge und 50# Zugkraft halbwegs, liegen bei einen 40# Bogen aber schon böse daneben. Rechne lieber mit Prozentwerten ausgehend vom Zuggewicht des Bogens, dann ist der Fehler erstens viel kleiner und zweitens läßt sich der persöhnliche Fehlerfaktor auch noch als Prozentwert ermitteln und in die Rechnung mit einbauen. ;)
Gruß Dirk
Das tu ich ja. Ich plädiere ja für's Ausprobieren! und gegen das Berechnen.
ich hat geschrieben:Diese Werte spielen sich aber alle um diese ominösen 28" langen Pfeilschäfte. Bei Deinen werten von 22" wird aber die Abweichung nicht mehr linear mathematisch rechenbar sein. Genau erklären kann ich das nicht aber es wird sich in irgend einer parablen Kurve verändern die wohl kaum jemand kennt.
Das mit den Prozenten kenne ich nun nicht :'( da hast Du mir jetzt einen Floh ins Ohr gesetzt.
Nun mit den Anhaltspunkten vom statischen Spine kann ich schon gut leben, doch auch nur ansatzweise, eben wenn der ermittelte Wert einmal bekannt ist und ich neue Schäfte besorgen muss.
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killerkarpfen
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von killerkarpfen »

Hunter ich glaube das mit der Berechnung wird nicht werden. Jedenfalls nicht bei Holzpfeilen und dieser Pfeillänge. Ich glaube eine minimale Materialabweichung wird sich zu stark auf die oszilierenden Eigenschaften auswirken.

Mit Alu oder Carbonschäften könnte das sicher besser gehen.
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hunter
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von hunter »

@killerkarpfen

Da hast du schon recht, will ja nix mehr berechnen, sondern mir dünnere Pfeile bauen, die Durchbiegung
messen und wenn sie gut schiessen kann ich anhand des gemessen Durchbiegungswertes jederzeit die gleichen
Pfeile wieder bauen. Meine Berechnung die ich weiter vorne mal gemacht habe bezog sich lediglich auf
das Gewicht das ich bei kürzeren Pfeilen anhängen muss um auf die gleiche Durchbiegung eines 28" Pfeiles
zu kommen. Dies hat sich dann im Versuch auch in etwa so ergeben.

Gruß.....Hans
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killerkarpfen
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von killerkarpfen »

Sehe ich doch genau so.
Du kannst doch auch einfach, sofern vorhanden, definierte Schäfte nehmen und diese bei 28" messen und dann anhand der neuen Auflageweiten die effektive Durchbiegung notieren. Das ergäbe eine Tabelle mit Werten die dann genausogut funktionieren würde.
Ob die Durchbiegung nun 22mm oder eben nur 8mm beträgt spielt ja keine Rolle. Müsste nur mit einem genauen Messinstrument im Zehntel mm Bereich gemessen werden. Den Vorteil sehe ich in der Möglichkeit den vorhandenen Spinetester nicht komplett umbauen zu müssen.
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Ravenheart
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von Ravenheart »

Man muss 2 Dinge unterscheiden:

1. PERSÖNLICHE Spine-Messungen zur Sicherstellung einer konstanten Pfeilbiegung (durch gleichmäßige Steife der Schäfte)

2. Bezugswert für den Schaft-EIN-/VERKAUF.

Beiden gemeinsam ist: Die Messmethode muss konstant sein, d.h.: Immer gleicher Auflage-Abstand, immer gleiches Gewicht, möglichst präzise Messung der Durchbiegung, und wenn man eine hohe Präzisionsstufe erreicht hat, auch immer gleiche Lage der Maserung, also die Ausrichtung des Schaftes auf dem Auflager.

Zu 1.:
Hier genügt ein beliebiger Abstand und ein beliebiges Gewicht, so lange sie immer konstant sind. Allerdings wird die Messung präziser, je größer der Abstand und je höher das Gewicht ist (Spreizung der Skala). Andererseits soll die Durchbiegung den Schaft nicht überlasten (verbiegen), somit sind die Grenzen nicht allzu weit.

Zu 2.:
Hier benötigt man ein genormtes System. Und da haben sich nun mal die klassischen Werte (26"/2#) eingebürgert. Innerhalb der zu 1 genannten Grenzen könnten sie auch anders sein, aber sind sie nun mal nicht. Daher ist es müßig, über deren Sinn oder Unsinn zu diskutieren, denn innerhalb der sinnvollen Grenzen ist JEDE Wertkombination GLEICH gut, so lange sie einheitlich angewendet wird. Denn:

Da der EFFEKTIVE Spine, also die Frage, wie stark sich der Schaft im Ablass TATSÄCHLICH krümmt, von VIEL MEHR Faktoren abhängig ist (sh. Wiki: effektiver Spine!), kann der handelsübliche Spinewert immer NUR ein Maß sein, dass den Schaft in eine bestimmte SpineGRUPPE einordnet. Aus welcher Gruppe man Schäfte benötigt, muss man selber ermitteln. HAT man das, kann man so aber eben immer in etwa gleiche Schäfte erwerben, und DAFÜR....

...ist es VÖLLIG WURSCHT, welche genauen Werte - und welche Maßeinheiten - angegeben werden, Hauptsache sie stimmen und basieren immer auf die SELBEN Werte.

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killerkarpfen
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von killerkarpfen »

Ich habe mir zum Beispiel mit dieser Methode selber ein Ei gesetzt. Mit einem selbsgebauten Spinetester, der mit einer speziellen Messuhr mit Zahnriemenantrieb funktioniert, habe ich mir die zum Bogen passenden Schäfte aufgelegt und die Anzeige so Beschriftet. Dummerweise entsprachen die benutzten Schäfte nicht den angegebenen Werten. Beim Kauf von neuen Schäften ging auf einmal gar nichts mehr und ich ärgerte mich über den Händler meines Vertrauens, weil nichts mehr stimmen wollte. Ich glaubte er habe mir neu, viel zu weiche Schäfte verkauft. Erst der Download einer Tabelle mit den genauen Angaben in mm brachte die Erleuchtung. Mit der neuen Skala weiss ich nun in Etwa welchen Spine ich mir für diesen Bogen kaufen muss, und jetzt fliegen die auch wieder.
Daraus gelernt habe ich, dass Zahlen relativ sind, Versuche und Teste sagen da eben mehr aus.
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von Sateless »

hunter hat geschrieben:@ sateless

Klar könnte ich das auch Spine nennen, bin aber nicht sicher wie korreckt das wäre.
Das wäre völlig korrekt, solang du kenntlich machst, dass das nicht Messmethode und/oder Skala der Archery Trade Association ist.
Du kannst ja mit 50cm Abstand und zwei Kilo Gewicht messen (willkürlich gewählt). Dabei bekommst du dann mit einem Messschieber oder wie auch immer, eine Durchbiegung als Messwert. Dann kannst du diesen Wert, der für deinen 40# Bogen passt, als 40# Hans-Spine wählen und deine eigene Skala benutzen. Alternativ kannst du auch Referenzpfeile mit bekanntem ATA-Spine so messen. Dann hat der 30# ATA-Spinepfeil eine andere Durchbiegung bei 50cm und 2kg, als bei 26" und 2lbs, bleibt aber in deiner Skala ein 30# Pfeil, weil du die gemessene Durchbiegung als 30# festlegst.

Gruß,
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Wilfrid (✝)
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von Wilfrid (✝) »

Naja, es gilt Durchbiegung W= 1/4xKraftx Auflagerlänge/E/I also w=1/4FxL/(ExI)
mit normal l=26", w in " und F=2#

Teile ich jetzt mal durch w und multipliziere mit ExIx4/F erscheint nach Heidjer der Spine der alten Engländer.
Die Einheiten wären dann#/sqinchx inch hoch 4= #"². Eigentlich ist da jetzt die Auflagerlänge egal, da w und l proportional sind.
Wichtig sind nur die 2#, die einzuhalten wären.
Wenn jetzt also andere mit 28" und 4# messen, kommt der Holzspine raus , wenn man 28"durch den "Spinewert" nimmt und das ganze mal 2
Ein 500 Spine Carbon wäre danach 28/0,5x2 oder 28#. Wenn ich mich jetzt nicht total vergalopiert habe
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hunter
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von hunter »

@ Rabe
1. PERSÖNLICHE Spine-Messungen zur Sicherstellung einer konstanten Pfeilbiegung (durch gleichmäßige Steife der Schäfte)
genau das hab ich ja vor. Für meine 22" Pfeile bekomme ich eine vernünftige, gut messbare Durchbiegung
wenn ich 2 Kg Gewicht in der Mitte anhänge bei 20" Abstand.
Will ja dünnere Schäfte bauen ,da ich vermute das der kurze Bogen weichere Pfeile besser schiesst.
Da bleibt mir eben nur die besagte Messmethode übrig.
Zu Deinem Punkt 2 ist nichts hinzuzufügen...völlig verständlich.

@ sateless

Ich werde das auch so machen , mit 2,0 kg messen und daraus meine eigene Spineskala erstellen.
Dies vermerke ich dann auf den Pfeilen um jede Verwechslung auszuschliessen.

@ Wilfried

Die Rechenkünste werde ich mir sparen und wie schon erwähnt, duch Versuch, den passenden Pfeil suchen.

Gruß...Hans
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Wilfrid (✝)
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Re: Spine für 22"Pfeile

Beitrag von Wilfrid (✝) »

Da muß man erst fast 63 werden, bevor man den Zusammenhang von Auszugskraft des Bogens und Spine samt Messung kapiert.
Es ist vollkommen Wumpe, wie weit die Auflager auseinanderliegen bzw in welcher Einheit man mißt.
Auflagerabstand geteilt durch Durchbiegung ergibt den Spine. Solange 2 englische Pfund an dem Schaft hängen.
Hängste 4# dran, mußte die Durchbiegung halbieren oder das Ergebnis mit 2 malnehmen.
Und schon kann man den Schaft mit dem Spine x im Geschäft kaufen
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