richtig tapern !?

Alles zum Thema Pfeilbau.
straight
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richtig tapern !?

Beitrag von straight »

Hallo,

ich bin ein bisschen irritiert.
Was ich bis dato erfahren habe, kann ich ja anscheinend Pfeile zur Spitze hin oder zur Nocke hin verjüngen.
Was ist nun das landläufige, was das bessere?.
Unterschiede würden mich auch interessieren.

Gruß
straight
Armselig der Sch?ler, der seinen Meister nicht ?bertrifft.
(Leonardo da Vinci)
Bard
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Beitrag von Bard »

Klare Antwort: Beides. heisst dann barreln (von Bengl. Barrel = Fass) Macht den Pfeil leichter und bringt den Schwerpunkt des Pfeiles weiter nach vorne wenn man nicht vorne und hinten auf der gleichen Länge tapert, ohne eine,fürs Gesammtgewicht schlechte, schwerere Spitze nehmen zu müssen.
Nur zum Nockende verjüngen geht natürlich auch.
Nur Spitze hin verjüngen macht in meinen Augen keinen Sinn.

Hat natürlich alles wieder einfluss auf den spinewert des Pfeiles so dass du wohl von steiferen Pfeilen ausgehend anfangen musst und probieren musst welche Schäfte du wieweit tapern oder barreln kannst bis sie gut fliegen.


MfG Bard
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Brennende-Seele
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Beitrag von Brennende-Seele »

Wo ich schon das Thema barreln höre:Wie macht man das eigentlich richtig?Also man verjüngt den Pfeil vorne und hinten,das ist schon klar.Aber lasst man jetzt in der Mitte einen "Knubbel" und verjüngt von da aus beide Seiten?Eine Anleitung hierzu wäre nicht schlecht.

Liebe Grüße

Dominic
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Netzwanze
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Beitrag von Netzwanze »

Du verjüngst den Schaft im hinteren/vorderen Drittel nach außen. Im mittleren Drittel bleibt der Schaft auf Grundstärke. Da bleibt kein Knubbel, da der Durchmesser linear (oder in einer leichten Kurve) abnimmt und nicht plötzlich.

Christian
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bogenteufel
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Spinewert als Ausgangslage

Beitrag von bogenteufel »

Hallo
Wenn ich einen Schaft barelln will der am ende eine Spine von 40-45 haben soll.. von welchem Anfangs Spine soll ich da ausgehen?Gibt es dazu eine Faustregel oder gute Erfahrungswerte?
Mit treffsicherem Gruss
der Bogenteufel
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Chris Yarbrough
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hmmm

Beitrag von Chris Yarbrough »

ich hab mal irgendwo gelesen, dass der Spinewert bei einem gebarrelten Schaft fast identisch mit dme des ungebarrelten ist....liegt wohl daran, dass die Mitte, welche am meisten beansprucht wird nahezu die gleiche Dicke hat. Die Enden biegen isch soweiso nicht so viel...von daher....glaub ich zumidnest dass es so ist...
Brucky
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Barreln

Beitrag von Brucky »

@Bogenteufel: lt TB verliert so ein gebarrelter Schaft ca. 8# (bei Zeder) in einer der letzen Ausgaben war z.B. ein ganz interessanter Artikel über die verschiedenen Taper- Barrelvarianten

Brucky
Das ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile

Aristoteles


Keine Ahnung..... aber davon jede Menge
bogenteufel
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TB Nr.?

Beitrag von bogenteufel »

Danke für die Antwort.
Weisst du per Zufall noch in welcher Ausgabe von TB dieser Artikel zu finden ist.. ;-)
Habe leider nicht alle, da die in meinem Laden des Vertrauens :D immer so schnell vergriffen sind.wenn ich aber die Nr. habe kann ich sie mir vieleicht nachbestellen.
Mit treffsicherem Gruss
der Bogenteufel
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Ravenheart
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TB

Beitrag von Ravenheart »

Nr 37, III. Quartal 2005.

:-)

Rabe
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Peter O. Stecher
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Beitrag von Peter O. Stecher »

Ich würde einen "einfachen" taper zum Nockenende empfehlen - bringt genug und ist nicht soo schwierig - z.B. von 11/32 auf 5/16"

Aber auch paralelle Pfeile fliegen gut - wie wir alle wissen :D
https://classic-archer.com/
Juergen Becht
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Beitrag von Juergen Becht »

Ich habe bis jetzt alle Arten des Taperns / Barrelns probiert.
Mein persönlicher Favorit ist der Nocktaper.
Hierzu taper ich das hintere Drittel des Schftes von 11/32 auf 5/16 runter.
Vorteil hierbei ist, das wenn dir mal ne Spitze abbricht, man dann die Bruckstelle Spleissen kann, da der vordere Schaft ja im Durchmesser gleich bleibt.
nordwandclimber
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Mal ne Frage

Beitrag von nordwandclimber »

hi,

merkt man den Unterschied zwischen Nocktaper, gleichmäßig/ungleichmäßig gebarrelten Pfeilen beim Schießen ? Wir reden ja hier über eine Differenz beim Durchmesser von 0,8-1 mm....
Würde mich wirklich interressieren, gerne auch ausführlicher.... :-)

Gruss,
NWC
Juergen Becht
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Beitrag von Juergen Becht »

Naja, ich merke den Unterschied schon, die Flugbahn wird doch um einiges flacher.
Allerdings, wie weiter oben schon erwähnt, muss man etwas mehr Pfund zu seinem normalen Spinewert dazurechnen.
Ich hatte ca. 5# mehr zu meinen 70#ern gerechnet.
Das erfordert dann schon mal ein paar Testschüsse, bis man den richtigen Spinewert hat.
Voraussetztung dann ist jedoch, das die länger der taper und die Verjüngung gleich bleibt.
Ich hatte beim Barreln die Zonen 3geteilt.
erstes Drittel Taper von 5/16 auf 11/32, dann 1 drittel im normalen 11/32, dann zum Nock hin wieder auf 5/16 runtergearbeitet.
Ich hoble meine die Taper auf 2 mal ringsrum runter, dann mit etwas schmirgelpapier die kanten geglättet, und gut ist.
Ob die Taper dann genau rund sind, ober etwas kantig, beeinflusst das ergebnis meines Erachtens nicht so besonders.
bogenteufel
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Danke

Beitrag von bogenteufel »

Danke Rabe
dann werde ich mir mal die TB.37 organisieren und mich Schlau machen :o
Mit treffsicherem Gruss
der Bogenteufel
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Ravenheart
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RE:

Beitrag von Ravenheart »

Ein "barrel"-Taper ist etwa gedrittelt: 1/3 vorn und hinten verjüngt, das mittlere Drittel im Ausgangszustand.
Alternativ ist das mittlere Drittel LEICHT nach hinten verschoben, ("breasted"), um das Gewicht der Spitze etwas auszugleichen und den Schwerpunkt mehr zur Mitte zu verlegen.
Oder der Taper ist linear über die GANZE Länge.

Rabe
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