Generelle Frage zur Schaftstärke

Fragen zu Pfeilen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Pfeilbau.
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Sir Weazel
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Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von Sir Weazel »

Hallo,
habe mal ne Frage zur Schaftstärke..... wie finde ich die heraus?...habe getarperte Schäfte hier, weiß aber nicht welche Stärke..... oder welches Ende ich davon jetzt nehme (würde von der Logik her das dünnere Ende für den Nock nehmen)...

was bedeutet 11/32....23/64....5/16....?? quasi im Durchmesser

.....blöde Frage ich weiß, wollte mir jetzt spitzen bestellen,weiß aber nicht welche...!! ;D ;D
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corto
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von corto »

zoll !

das sind brüche :D

und ja, dünn hinten ist gut. andersrum fliegt nicht , sondern eiert.
ich habe keine Lösung und bin Teil des Problems -
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Sir Weazel
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von Sir Weazel »

;) ;D Ja das dachte ich mir auch...

....aber immer die selben, also muß es ja eine Art Norm geben.....für die Schaftstärke.... also sind 5/16 die kleinsten ?
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corto
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von corto »

achso,

ja die normalen "dünnen" holzschäfte sind 5/16 Zoll also etwa 8mm
ab 45# gibts den 11/32 Zoll also etwa 9mm
das sind so die schaftstärken mit denen ein normaler schütze hantiert.
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Ravenheart
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von Ravenheart »

corto hat geschrieben:zoll !

das sind brüche :D

und ja, dünn hinten ist gut. andersrum fliegt nicht , sondern eiert.
ÄÄÄäääääähhh... Sorry?

Da kommt aber schon noch ne Eisenspitze drauf, oder?
Ich würde das dickere Ende hinten nehmen.... Besonders bei Selfnocks!

Tipp:
Mach einem die Spitze ans Dünne, einem an's Dicke , jeweils ggf. noch Nocken drauf noch und teste DANN den FOC!


Rabe
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Sir Weazel
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von Sir Weazel »

@ corto: Joo danke das wollt ich doch nur wissen.... ;)
...was macht die Scheibe zufrieden ?? ...habe nix mehr gehört von dir .....



.....also gibt es da kein generelles "dick vorne" ???
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Genni
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von Genni »

Rabe, das widerspricht allem was ich bisher gelesen gehört und gesehen habe,
bisher hieß es immer, bei getaperten Schäfte immer das dicke Ende nach vorne, so ists ja auch bei den Schifrohrpfeilen der Indianer und (ich glaube) auhc bei den jap. Bambuspfeilen, oder vertue ich mich da jetzt ???
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Sir Weazel
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von Sir Weazel »

öhmmmmm.......... ??? ??? ??? ??? ??? ??? ??? ;D ;D ;D ;D ;D ;D
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corto
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von corto »

habs auch nur von bambus abgeleitet, aber sollte doch schon stimmen. der fliegt nur wenn dünn hinten ist.

beim barreln ist vorne wie hinten gleichdünn aber die mitte ist etwas dicker, damit kann man den foc runter kriegen um z.b. flightpfeile zu bauen.
aber nocktaper heist nocktaper weil er zur nocke hin getapert ist :D

weazel, die scheib ist 1a. kann ich nur empfehlen.
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von Heidjer »

Naja, man kann bei gebarrelten Schäften die dünnere Seite nach vorne nehmen, nur macht es wenig Sinn.
Im Allgemeinen nimmt man bei solchen Schäften (11/32 - 23/64 - 5/16) schon die 11/32 Seite nach vorne, aber das hat weniger mit dem FOC zu tun, als vielmehr mit der Stabilität. Solche Schäfte schießt man nicht mit Bögen unter 50# eher mit 70 Pfünder und da macht dann eine 5/16 Schaftstärke schnell die Grätsche, sollte der Pfeil auch nur um 5° schräg auftreffen! ;)

Bei getaperten Schäften nimmt man eigentlich immer die dicke Seite nach vorne, dadurch kann man mit dem Spitzengewicht deutlich runter gehen und der FOC paßt immer noch. Das macht man um den Pfeil an sich möglichst leicht zu machen. Es ist aber auch möglich den Schaft mit dem dünnen Ende nach vorne zu verwenden, dazu braucht man dann eine schwere Spitze. Aber es bringt eigentlich nur Nachteile selbst das Schwingungsverhalten eines solchen Pfeiles ist eher bescheiden, wenn der Pfeil sich vorne leichter biegt wie hinten.

Selfnocks baue ich selbst bis 6 mm und schiesse 1/4 Selfnocks (6,4 mm) sogar mit meinen Hillbogen (70#) aber natürlich nur wenn mit Horn verstärkt! ;)


Gruß Dirk
Ein Pfeil, den Schaft gemacht aus der Pflanzen hölzern Teil, versehen mit eines Vogels Federn und einer Spitze, aus der Erde Mineral, wird von der Natur gern zurückgenommen.
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Sir Weazel
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von Sir Weazel »

Danke Dirk für die ausführliche Antwort......!! Frage beantwortet...!! ;) ;) ;)
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locksley
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von locksley »

Bei mir halten die Selfnocks in den getaperten Schäften am 5/16 Ende auch schon seit 2 Jahren ohne Probleme mit 55#. Auch ohne Inlay.
Ein grosser Mann wird weder vor dem Kaiser kriechen, noch einen Wurm zertreten (Benjamin Franklin)

Wenn das Atmen schwieriger waere, haetten wir weniger Zeit um Unsinn zu reden.

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd (Sprichwort)
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von Frankster »

Dirk M hat geschrieben:Aber es bringt eigentlich nur Nachteile selbst das Schwingungsverhalten eines solchen Pfeiles ist eher bescheiden, wenn der Pfeil sich vorne leichter biegt wie hinten.
Hi Dirk,
Du scheinst Dich damit auszukennen. Ich habe schon immer die Vermutung das bei getaperten Schäften das Schwingungsverhalten besser ist (als höhere eff. Dämpfung) als bei nicht Getaperten... Das müsste sich doch auch
wie ein höherer Spine auswirken - oder?
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von kra »

Ich vermute, du verwechselst etwas.
Der bebarrelte Pfeil biegt sich beim "schwingen" nicht primär in der Mitte, wie der normale, zylindrische Schaft sondern die Biegung verteilt sich über einen größeren Teil der Schaftlänge.

Ob sich daraus nun ein "besseres Schwingungsverhalten" (was das auch immer sein soll) ergibt kann man in erster Näherung annehmen, was dann die Auswirkungen auf den Pfeilflug betrifft, und hier beginnen meine Vermutungen, wird sich so ein Pfeil unempfindlicher gegenüber dem Bogen und evtl. Ablaßfehlern verhalten.
Ich selber schieße sowohl Bambus (natürlich das dünne Ende hinten) und gebarrelte/getaperte Holzpfeile. Allerdings habe ich keine systematischen Untersuchungen angestellt, inwieweit sie sich von Zylindrischen Schäften abheben. Die passenden zylindrischen Schäfte fliegen auch gut.

Wo ich einen Gewinn sehe ist das Gewicht. An Stellen, die eine geringe Durchbiegung erfahren (die Enden) kann man so Masse einsparen und erhält im Groben die Steifigkeit, die man möchte bei geringerem Gewicht.

Ein durchgängig steiferer Pfeil wird sich generell weniger biegen, also eher am Bogen anschlagen.

Was nun die Auswirkungen auf den Pfgeilflug sind - da mögen sich die mathematisch begüterteren die Köpfe zerbrechen, imho ist dieses Gebiet noch sehr viel schwieriger als die Physik des Bogens ;D .
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
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Re: Generelle Frage zur Schaftstärke

Beitrag von Ravenheart »

Frankster hat geschrieben:
Dirk M hat geschrieben: Ich habe schon immer die Vermutung das bei getaperten Schäften das Schwingungsverhalten besser ist (als höhere eff. Dämpfung) als bei nicht Getaperten... Das müsste sich doch auch
wie ein höherer Spine auswirken - oder?
Nee-nee, der SPINE (also der Effektive!) ist eher 1 Klasse geringer, jedenfalls so lange man gleich schwere Spitzen verwendet!
Da aber die Enden jeweils RELATIV leichter sind, kehren sie etwas schneller in die Ruhelage zurück.

Rabe
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