Ulme, vom Stamm zum Bogen

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tomtux
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von tomtux »

mit ulmenstämmen über 20cm durchmesser hab ich auch schon die eine oder andere erheiternde stunde verbracht.
ein wenig hilft es, die querlaufenden faserbündel vollständig zu durchtrennen.
das geht ganz gut mit einer schmalen axt.

dem grossen ast würde ich auf alle fälle zuerst mit der kettensäge zu leibe rücken, das kann sonst eine echte herausforderung werden.
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Lord Hurny
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von Lord Hurny »

Endlich,
auch der dicke Hund ist gespalten und geviertelt, diesmal hat der ganze Zirkus nicht einmal 1 Stunde gedauert.
Und nicht weil ich auf einmal Bärenkräfte entwickelt hab, sondern weil Unterstützung von Klaus bekommen habe - und welche!

Klaus ist mit schwerer Artillerie angereist, hier ein paar Bilder:
nach einem kurzen Anschnitt mit der Motorsäge ging es relativ flott bis zur Mitte des Stamms....
nach einem kurzen Anschnitt mit der Motorsäge ging es relativ flott bis zur Mitte des Stamms....
...natürlich nicht ohne das Spezial-Werkzeug von Klaus und seinen selbstlosen Ganzkörpereinsatz....
...natürlich nicht ohne das Spezial-Werkzeug von Klaus und seinen selbstlosen Ganzkörpereinsatz....
...und als auch dieser riesen Hebel nicht mehr wirkte, kam das "Manderl" zum Einsatz, eine Art hydraulischer Wagenheber....
...und als auch dieser riesen Hebel nicht mehr wirkte, kam das "Manderl" zum Einsatz, eine Art hydraulischer Wagenheber....
...und schließlich, nachdem zwischendurch immer wieder mit der Motorsäge die zusammenhängenden Fasern getrennt wurden, war das Ding entzwei....
...und schließlich, nachdem zwischendurch immer wieder mit der Motorsäge die zusammenhängenden Fasern getrennt wurden, war das Ding entzwei....
...das Vierteln mit der Motorsäge war dann eigentlich nur mehr Formsache.
...das Vierteln mit der Motorsäge war dann eigentlich nur mehr Formsache.
An dieser Stelle nochmal großen Dank an Klaus, deine Hilfe hat mir viel Schweiß, Schmerzen und Blut erspart ;)

Jetzt werden die Viertel mit einer Bandsäge noch einmal gedrittelt und dann sollten sie noch mindestens ein halbes Jahr trocknen - dann geht's weiter (falls ich die Staves nicht doch vorher schon einmal in die Sauna mitnehme ;D )
lg,
Lord Hurny

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FluFlu
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von FluFlu »

Lord Hurny hat geschrieben:falls ich die Staves nicht doch vorher schon einmal in die Sauna mitnehme ;D
Würde das wirklich funktionieren?
Liebe Grüsse
fluflu
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Lord Hurny
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von Lord Hurny »

angeblich,
Laurin hat das schon mal gemacht...Einzelheiten darf er erzählen ;)
lg,
Lord Hurny

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klaus1962
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von klaus1962 »

@Lord
Gern geschehen :)
Wenn sich das Holz allzu stark wehrt, muß man halt ein wenig in die Trickkiste greifen. ;)
Ganzkörpereinsatz ist gut ... aber leider fehlen mir manchmal die entscheidenden paar Kilos ;D
... oder ein noch längerer Hebel

Gruß
Klaus
Windmann
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von Windmann »

Es freut mich für Dich, dass Du dieses Mal beim Spalten kein Blut verloren hast. Dann sind ja jetzt alle Hölzer gespalten und der Thread bleibt für die nächsten Monate der Trocknungsphase ruhen. Ich freue mich schon darauf, wenn es weiter geht.
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pollux
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von pollux »

Also erst wenn da ein Mensch daneben steht sieht man wie fett dieses Teil tatsächlich ist. Ich glaube die allerwenigsten wären dabei überhaupt noch auf die Idee gekommen den zu spalten!

Beim ersten Bild war ich dann doch etwas erstaunt, da steht ein Klaus und hat ein nichtelektrisches Werkzeug in der Hand :o aber dann hat sich die Sache ja schnell geklärt - ne Maschine kam ja sofort nach :D

Dankesehr für die Bilder, ich bin gespannt wie es weitergeht

liebe Grüsse
polly
"Wenn du mit einem Holzbogen nicht gut schiesst, ist es allein deine Schuld, und nur deine. Hierin liegt die Herausforderung. Immer wenn ein Problem auftritt, kannst du es sofort lokalisieren. Das Problem bist du."
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luetze
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von luetze »

Ich habe eine gute vorstellung von dem was du oder ihr geleistet habt.
Ich mußte manchen im Wald schon zu leibe rücken weil ich sie allein nicht zum oder auf den Hänger bekommen habe.
Freue mich für dich das du um ein schönes Holzlager reicher bist.
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Lord Hurny
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von Lord Hurny »

So,
nachdem die Viertelbäume einfach nicht trocknen wollen, hab ich zum Werkzeug gegriffen und einen Viertelstamm in 2 Achtelstämme gesägt (Motorsäge). Einen dieser Achtelstämme habe ich mit Band- und Kreissäge nochmal geteilt bzw. zugeschnitten.

Das kam dabei raus, sieht fast aus wie Eibe 8):
SANY0005 (2).jpg
SANY0006 (2).jpg
Die Staves sind jetzt nach fast einem Jahr der Baumfällung und ein halbes Jahr nach der Spaltung noch immer pitsch-nass (über 45%), daher kommen die Staves jetzt in den Keller - ca. 18° und 35% Luftfeuchtigkeit. Hoffentlich gibt's keine Risse... :P

ach ja, noch ein paar Daten:
die Staves sind ca. 5cm x 5cm, leicht wellig, aber nicht vergreht, keine Äste, ca. 200cm lang und aktuell ca. 4kg schwer.
die beiden sollen ELB's werden, einer um die 70#@30", einer um die 90#@30"
lg,
Lord Hurny

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Windmann
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von Windmann »

Lese ich da eine kleine Spur von Ungeduld heraus? ;D
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Hairun
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von Hairun »

Sehr Cool, v.a. das Werkzeug von Klaus ist halt sowas von genial und irgendwie übertrieben (dacht ich zumindest bis jetzt) :D
Achja ich melde hiermit auch noch offiziell Neid auf deinen hübschen Holzvorrat an ;)
Gruß Hairun und mach was schönes draus!
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Lord Hurny
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von Lord Hurny »

@windmann,
ja, Geduld gehört noch immer nicht zu meinen Tugenden ;D ,
dafür muss ich jetzt jeden Tag in den Keller gehen und die Staves genau untersuchen, ob sich irgenwo ein Riss auftut... :P
lg,
Lord Hurny

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Mandos
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von Mandos »

Die Staves sind jetzt nach fast einem Jahr der Baumfällung und ein halbes Jahr nach der Spaltung noch immer pitsch-nass (über 45%), daher kommen die Staves jetzt in den Keller - ca. 18° und 35% Luftfeuchtigkeit. Hoffentlich gibt's keine Risse...
Das hört sich aber dermaßen nach Rissen an. ::)
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von klaus1962 »

Lord Hurny hat geschrieben:Die Staves sind jetzt nach fast einem Jahr der Baumfällung und ein halbes Jahr nach der Spaltung noch immer pitsch-nass ...
Na, ob Du da nicht aus Ungeduld etwas übertreibst ? Von Ende Oktober bis nicht ganz Ende Februar sind nicht mal 4 Monate und kein halbes Jahr. ;D
Abgesehen davon, wenn die wirklich "pitschnass" sind, würde ich mir das "in den Keller tragen" nochmal überlegen. Nicht, daß Du Dir dadurch Schimmel einfängst. Stell Dich lieber darauf ein, bis zum nächsten Herbst zu warten und laß das gute Holz im Freien reifen.

Gruß
Klaus
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Lord Hurny
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Re: Ulme, vom Stamm zum Bogen

Beitrag von Lord Hurny »

war das wirklich erst Ende Oktober.... ;D

ich gebe den Staves jetzt eine Nacht im Keller, es hat genau 15,8° C und eine Luftfeuchtigkeit von 39%.
morgen werde ich den Gewichtsverlust messen und entscheiden ob sie drinn bleiben oder wieder raus müssen.
lg,
Lord Hurny

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