So wie der Bogen auf dem Bild ist, ist der linke Wurfarm der obere. Ist auf der anderen Seite des Griffs auch noch eine Pfeilanlage ? Wenn Nein, schleif dir am besten eine selbst und klebe sie auf. Aus Holz, Horn, Knochen, Plastik,....
Dein Trainer hat nicht Recht ! Hat wohl bisher nur das FITA Teufelszeuch und keinen richtigen Bogen in der Hand gehabt
Die Pfeilanlag dient auch dazu, dass du einen Anhalt zum gleichmässigen Griff und damit zu gleichmässigen Pfeilauflage hast.
Ich ankere auch im Mundwinkel, mit etwas Übung kannst du, wenn du unbedingt zielen willst über die Spitze zielen. Du musst die dann eben einen Haltepunkt ermitteln.
Oder du pfeifst darauf und "zielst" intuitv: Auf das Ziel halten und auf die Mitte konzentrieren. Den Rest macht dann dein Unterbewußtsein. Übung macht den Meister.
HA! Dann hatte ja ich Recht Ja super;)
Was fürn Holz nehm ich am besten um mir ne Pfeilanlage zu basteln? Wie dick sollte das sein? Und was fürn Kleber sollte ich nutzen ?
Aye, der Trainer hat in diesem Punkt vergeigt. Natürlich ist dieses Hölzchen eine Pfeilanlage, die den Bogen und das Griffleder schützen soll. Und es gehört nach oben links und nicht nach rechts unten!
Für einen Linkshänder gehört es natürlich nach rechts... Wenn du so schiesst, dann muss die ich mich korrigieren: Du brauchst die Pfeilanlage oben rechts.
Kannst du das Teil irgendwie ablösen? Z. B. durch Hitze? Und dann auf der anderen Seite ankleben? Würde Sinn machen...
Aber (!!!) der längere Wurfarm gehört nach oben. Entweder du bastelst oder du nimmst die Situation hin, wie sie ist. Eine "falsch" geklebte Pfeilanlage ist nicht unbedingt ein Problem. Lass sie unten rechts...
Wie du zielst - ob du bewusst zielst - musst du selber entscheiden. Die Traditionellen sind meist komisch drauf und faseln was von "instinktiv". Die FITA-Jungs gehen da anders 'ran und suchen Zielpunkte.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
@ Squid: Das Teil ist auf der Klebeseite vermutlich plan und auf der Oberseite sind die Kanten abgerundet. Am besten Dran lassen und einen Zwilling schleifen.
Na, da war ja einer schneller...
@Esteban: Mea Culpa
Welches Holz? - Was du möchtest, das Holz wird wenig belastet und daher tut es wenig zur Sache. Kiefer, Fichte, Ahorn, Mahagoni, Eibe, Kirsche oder was-auch-immer gehen.
Klebstoff? - Ich würde einen 2-Komponenten-Kleber benutzen. Wegen der relativ geringen Belastung wäre z. B. Uhu Plus schnellfest geeignet. Das ist ein 5-min Epoxy. Du kannst aber auch langsamer abbindende Kleber (Bindan, UHU) verwenden.
Wahrscheinlich geht sogar Pattex, aber damit habe ich keine Erfahrung.
Sq
Edit: Ja, Horn oder Knochen gehen natürlich auch. Aber meist sind die schwerer zu bekommen, als ein kleines Brettchen aus Holz...
Zuletzt geändert von Squid (✝) am 15.12.2009, 22:12, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
na dann werd ich mal im Laufe der Woche in den Baumarkt tingeln und mir irgend so ein Holzplättchen besorgen. Weil ich denke, auf Dauer macht das Leder das nicht so mit. Ich werd zwar nicht so viel damit schießen, weil ich meinen Schwerpunkt beim FITA-Schießen hab, aber trotzdem. Jedes mal die Pfeile putzen, da hab ich auch keen Bock druff
Noch ne Frage: Die Sehne, die ich dran hab, ist momentan nicht gedreht. Sollte ich die eindrehen, oder ist das egal?
Und nu ne letzte Frage: Wie sieht das eigentlich preislich aus: Ich hab den Bogen auf nem Mittelaltermarkt bei Münster gekauft und hab 170 € bezahlt. Ist der Preis in Ordnung? Ich denke, die Preise sind wahrscheinlich immer ein bissel höher, als wenn man die Dinger im Inet kauft, aber in etwa sollte das doch stimmen. Laut des Verkäufers kommt der Bogen von nem Händler aus Ungarn, mit dem er ausschließlich zusammenarbeitet.
170 Kröt ist schon OK auf nem Markt. Meinen Ersten habe ich 2001 auch auf nem Markt gekauft und 140 Flocken gelöhnt.
Zum Eindrehen der Sehne: Wenn es eine Endlossehne ist, mit 2 Öhrchen und Wicklungen, ist das relativ wurscht.
Eine flämisch gespleißte Sehne muss eingedreht werden, sonst löst sie sich umgehend auf.
Durch das Eindrehen kannst du die Standhöhe regulieren - wenn sie stimmt tut das aber nicht Not...
Zuletzt geändert von Squid (✝) am 16.12.2009, 09:49, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Für MA-Märkte ist 170€ okay, aber ich würde an deiner Stelle nicht mehr auf nem MA-Fest kaufen, solltest du nen Zweiten/Dritten/Vierten/Fünften wollen, sondern auf anderen Seiten, wo man die Bögen billiger bekommt, und außerdem auch Bögen mit besserer Qualität.
Zur Sehne: es ist eine Endlossehne, dann kann ich die ja so lassen
zum zielen: ich hab halt vorher noch nie instinktiv geschossen, daher tu ich mich damit wahrscheinlich ein bissel schwer. Außerdem hatte ich beim ersten mal schießen mit so einem Bogen ein bissel Schiss, dass die Pfeile sonst wohin fliegen Vor allem in der Halle, da gehn die ja auch flotter kaputt als draußen.
Ich werd mich jetzt mal auf den Weg zum Holzfachmarkt machen und schauen ob ich schönes hartes Holz bekomme, dann bei ich mir noch ne zusätzliche Pfeilanlage für die rechte Seite, mit der linken kann ich ja nicht viel anfangen...
Muss ich da irgendwas besonderes beachten?
wenn ich eine pfeilauflage brauche gehe ich spazieren. ein stückchen knochen oder geweih oder sowas findet sich fast immer in der natur. auch am flohmarkt oder sperrmüll liegt so zeug rum. du brachst ja nur ein kleines stückchen und keine meterware.
zielen: wir spannen den bogen, schauen mit beiden augen auf das ziel und wenn der bauch sagt: jetzt ist es richtig lassen wir einfach los - klingt komisch, ist aber so.
grüsse
walta
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willkommen bei den infizierten :-)
Hallo, meine Meinung nach hast du erst mal viel zu teuer diesen Khan-Bogen gekauft :-(....Aber egal, mich würde interessieren welche Stärke du überhaupt hast, ein Reiterbogen mit leichteren (25#-30#) Zugkräften, lässt sich leichter zu bedienen, man kann die kontrollierte Höhe und Auszugslänge koordiniert einlernen!
Ich unterrichte das Reiterbogenschießen und verkaufe auch Reiterbögen. Erst mal kein Daumentechnik, das ist was für Fortgeschrittenen! Mit mediterran Technik die Sehne auszulassen bist erst mal erfolgreicher. Es ist über einen Forum recht schwer die Sachen zu erklären, man kann aber versuchen. Das lustige ist daran, dass Walta vollkommen recht hat, es gibt das Zielen intuitiv, absolut automatisiertes Bewegungsablauf unterscheidet von der anderen Art Bogenschießen(Fita, Jagdrefi etc..)
Erst mal möchte ich festlegen, dass Reiterbogenschießen deswegen Reiterbogenschießen ist, da früher vom Pferd ausgeübt worden ist, also das genaueres Zielen(wie beim Fita zb.) von einem bewegenden Pferd ist unmöglich, deshalb man legt wert auf das intuitive Zielen. Hierher müssen natürlich die Bewegungsabläufe wie Laden, auf´s Ziel halten, spannen, Sehne auslassen einfach automatisiert werden. Versuche es einfach mit verschiedenen Auszugslängen zu testen, am besten auf kurze Distanz (bis 10m) Wenn du eine "gemütliche" Auszugslänge gefunden hast (ob es Augenhöhe oder Brustankerung ist egal), und nach 1000 Schüssen gehen die Pfeile in eine Richtung, dann kannst du versuchen mit dem rechten Arm die Höhe und Richtung dem Bogen geben, damit du einfach langsam die Zielauflage einkreisen kannst und bewusst schon aus dem Bauch das gewünschte Ziel treffen kannst...Üben üben üben üben und üben, dann klappt es auf jeden Fall ;-)
Finger weg von flämisch.... Sehnenzeug, Reiterbogen nur mit Dacron zu geniessen!
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