ich versuche krampfhaft auf meinen Massaranduba Flachbogen ein Stück Eiche als Griffverstärkung aufzukleben, klappt aber nicht.
Habe auch schon mit reichlich Aceton gereinigt, aber der Uhu-2K-Kleber hält nicht die Bohne auf dem Massaranduba
Bindan Cin o.ä. wäre ja vermutlich die ideale Lösung, aber geht's auch kostengünstiger?
Danke,
Michael
"Because the quitter never wins", Dropkick Murphys, The Warrior's Code
Warscheinlich müsst Ihr die Öle wirklich aus dem Holz ausschwämmen, also paar (5 oder so) Minuten IN das Lösungsmittel und nicht das Lösungsmittel auf die Klebefläche. Is aber recht umständlich.....
ja sehr umständlich und es werden auch viel mehr giftige dämpfe frei bei so einer großen oberfläche.
vielleicht reicht auch ein lappen der um den griffbereich gewickelt wird. nachher nochmal lösungsmitel drüber kippen wenn der lappen drum gewickelt ist
Ich bin gerade beim Bau eines Bambus-Hasel-Massaranduba Langbogens. Wollte eigentlich auch mit Epoxy verkleben. Ich habe aber schon ein paar mal Massaranduba als Griffholz benützt, und hatte noch nie probleme gehabt. Die Griffe habe ich aber (meist) mit Ponal verklebt.
Wäre evtl. Holzleim besser als Epoxy bei Massaranduba?
Sicher bin ich mir nicht. Aber ich würde in Deinem Fall so vorgehen:
Den Klebebereich mehrmals mit einer Lauge (Seife, Gallseife etc.) und reichlich Wasser richtig waschen bzw. ruhig mit einer Bürste kräftig abschruppen. Die Seife natürlich mit entsprechend viel Wasser wieder komplett abwaschen.
Diesen Vorgang mehrfach wiederholen, das Holz dazwischen immer wieder trocknen lassen. Die Inhaltsstoffe / Öle bei Tropenholz "diffundieren" immer wieder an die Oberfläche, deshalb ist die (mehrfache) Wiederholung nötig. Zum Schluß muss das Holz wieder vollständig trocknen, das Holz also keinesfalls feucht verleimen.
Ein Probestück mit auf die selbe Weise behandelten Resten kann Aufschluß darüber geben, ob eine Klebung schon sicher möglich ist.
Die Klebung würde ich mit Weißleim (D3) machen, zumal Epoxi ja schon versagt hat. Weißleim ist speziell für Holz - Holz Verbindungen entwickelt und verspricht bei so schwierigem Tropenholz vermutlich bessere Chancen auf Erfolg.
Kurz vor dem Verleimen könnte man noch einmal mit reichlich Aceton arbeiten. Allerdings nur nach der oben beschriebenen Behandlung und nicht als Ersatz. Danach natürlich sicherstellen, dass das Aceton vollständig verdampft ist.
Eventuell (ich bin mir nicht ganz sicher) gibt es im Schreinerfachhandel spezielle Leime für Tropenhölzer, dann aber vermutl. nur in größeren Gebinden. Um das Entfetten käme man aber auch damit nicht herum.
Die Eiche braucht übrigends keine gesonderte Behandlung.
Jo, hat ordentlich gefackelt.
Erst nur schwarz geworden, dann kam Flüssiges, etwas später hat sich das Flüssige verflüchtigt und selbstentzündet.
Sollen ja wohl alle Harze und Öle gewesen sein.
Abgeschmirgelt, mit Aceton gereinigt und mit Ponal geklebt.
Morgen kommt der Test.
Michael
"Because the quitter never wins", Dropkick Murphys, The Warrior's Code
Mit dem Aceton habe ich ja nur kurz den restlichen Staub weggewischt, soll wohl passen.
Meinst Du, die Belastbarkeit des Holzes hat gelitten unter der Rösterei?
Michael
"Because the quitter never wins", Dropkick Murphys, The Warrior's Code
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