http://www.fletchers-corner.de/cpg/disp ... 2644&pos=0
Das Herzstück sind einige seriell angebrachte ziemlich filigrane Zugfedern (aus Federsortiment um 5€ bei Hornbach). Durch diese Anordnung addieren sich die Längenänderungen der einzelnen Federn sodaß man auch bei sehr kleinen Gewichten einen Ausschlag hat. Sonstiges Material: Ein Brett, Draht, ein Nagel, ein Kronenkorken und eine Skala.
Abgelesen wird mit dem Schatten eines von der Aufhängung der Waagschale abstehenden Drahtes auf der Skala. Eine Differenz von einem Millimeter entspricht bei dieser Anordnung etwa einem halben Gramm bzw. 8 Grain (geeicht mit 125 Grain - Spitzen). Durch zusätzliche Federn kann die Genauigkeit theoretisch natürlich beliebig gesteigert werden. Allerdings schwingt die Anordnung auch jetzt schon bei jeder Berührung recht ungut.
Das Wiegen erfordert ein gewisses Fingerspitzengefühl da der Draht nicht immer in exakt dieselbe Richtung weist und die Anordnung wie gesagt sehr schwingfreudig ist. Ich drücke ihn zur Zeit mit der Fingerspitze sanft an den Rand des Brettes um reproduzierbare Werte zu erhalten. Vielleicht fällt mir da noch was Besseres ein. Irgendeine Führung. Aber heut nimmer.
