So,
Alaaf und Helau sind überstanden.....
Am (eigentlich heiligen Karnevals-) Samstag waren wir dann immerhin doch zu sechst.
Was mir aufgefallen ist:
Kata.Kai und Tindra sind durch häuslichen Fleiss und diszipliniertes Training in eine fortgeschrittenere Liga aufgestiegen!!
Jetzt ergibt sich für mich folgendes Problem beim gemeinsamen Training zusammen mit Anfängern: Weise ich die Anfänger ein, dann langweilen sich die beiden Fortgeschrittenen (was sie tapfer zu kaschierten suchten..), mache ich mit letzteren eine etwas kompliziertere Übung (weil sie einfach soweit sind) dann laufen mir die Bemühungen der Anfänger aus dem Ruder....
Wie geht ihr an diese Sache ran?
Einheitliches Training für alle und teilweise Langeweile produzieren
oder
Gruppenaufteilung? - auch wenn es gar nicht SO viele sind, die da aufgeteilt werden müssten...?
oder
einfach nur Einzelunterricht - so könnte man sich am besten kümmern..... Am effektivsten für den Einzelnen - aber nicht für den Trainer...
Wie löst Ihr diesen Knoten?
Oder: Wie würdet Ihr trainiert werden wollen!?
Vom Reituntericht her weiss ich: Effektiv ist eigentlich nur Einzelunterricht!
Gruß
Claus/Polvarinho
Organisation des Trainings: Hier Trainingsgruppe NRW
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Polvarinho
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- Registriert: 18.01.2005, 10:19
Organisation des Trainings: Hier Trainingsgruppe NRW
Claus
Wo es nur um das Gewinnen geht, dort gibt es zu viele Verlierer.
Wo es nur um das Gewinnen geht, dort gibt es zu viele Verlierer.
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Niels
Ich denke der Schlüssel liegt bei der Gestaltung des Trainingsplatzes.
Klar, Einzelunterricht ist am effektivsten. D.h. aber nicht, dass Gruppenunterricht auch bei unterscheidlichem Niveau der Teilnehmer gar nicht geht.
Ich würde es mit einer Untergruppenbildung lösen. Damit dann aber parallel unterschiedliches geübt werden kann, braucht man mehr als nur einen Schießplatz.
Während eine Gruppe dann nach der Vorgabe trainiert, kann man der anderen was erklären. Wenn die dann üben, kann man sich wieder um die andere Gruppe kümmern. Etwas schwierig ist es dann zwar mit den Korrekturen. Aber das Training besteht ja aus längeren Abschnitten selbständigen Übens, so dass da eigentlich immer noch genug Gelegenheit zum korrigieren da ist.
Grundsätzlich erwarte ich aber auch von den Fortgeschrittenen einer Trainingsgruppe, dass sie Verständnis dafür aufbringen, wenn mal Trainingsgäste und/oder Anfänger dabei sind und man da vielleicht mehr Zeit benötigt. Das hat für mich was mit sportlicher Kamerandschaft zu tun und bei Ausritten muss z.B. ja schließlich auch immer auf den Schwächsten der Gruppe Rücksicht genommen werden. Als Ausgleich kann man dann ja noch ein Sondertraining für die Fortgeschrittenen einschieben, wenn man es zeitlich hinbekommt.
Klar, Einzelunterricht ist am effektivsten. D.h. aber nicht, dass Gruppenunterricht auch bei unterscheidlichem Niveau der Teilnehmer gar nicht geht.
Ich würde es mit einer Untergruppenbildung lösen. Damit dann aber parallel unterschiedliches geübt werden kann, braucht man mehr als nur einen Schießplatz.
Während eine Gruppe dann nach der Vorgabe trainiert, kann man der anderen was erklären. Wenn die dann üben, kann man sich wieder um die andere Gruppe kümmern. Etwas schwierig ist es dann zwar mit den Korrekturen. Aber das Training besteht ja aus längeren Abschnitten selbständigen Übens, so dass da eigentlich immer noch genug Gelegenheit zum korrigieren da ist.
Grundsätzlich erwarte ich aber auch von den Fortgeschrittenen einer Trainingsgruppe, dass sie Verständnis dafür aufbringen, wenn mal Trainingsgäste und/oder Anfänger dabei sind und man da vielleicht mehr Zeit benötigt. Das hat für mich was mit sportlicher Kamerandschaft zu tun und bei Ausritten muss z.B. ja schließlich auch immer auf den Schwächsten der Gruppe Rücksicht genommen werden. Als Ausgleich kann man dann ja noch ein Sondertraining für die Fortgeschrittenen einschieben, wenn man es zeitlich hinbekommt.
Ich würde entweder:
Im Wechsel (muss nicht eins zu eins sein) ein eher anfängerlastiges und eher fortgeschrittenenlastiges Training machen
Beim 2Anfängertraining" hat man dann die Möglichkeit auch bei den Fortgeschrittenen auf korrekte Ausführung der Grundlagentechniken zu achten und Schlampereien zu korrigieren.
Beim Fortgeschrittenentraining werden die Anfänger mal verschärft gefordert und man verhindert, daß sie sich in ihrem Anfängerstatur einrichten.
Oder
Du setzt gezielt die Fortgeschrittenen während des Anfängertrainings als Hilfstrainer ein.
Das bietet verschiedene Vorteile.
Es erlaubt eine intensivere betreuung der Anfänger und zwingt gleichzeitig die Fortgeschrittenen ihre Kenntnisse immer so präsent zu haben, daß sie sie Anderen vermitteln kann.
Mann hat nur wirklich verstanden, was man auch Anderen beibringen kann.
Das ist aber jetzt nur "theoretisches Gefasel", weil ich vom Bogenreiten gar keine Ahnung habe und lediglich meine Erfahrung aus ein paar Jahren Judo-Kindertraining hier adaptiere.
Hängt auch stark von der Gruppe ab, was wie angenommen wird.
Liesel
Im Wechsel (muss nicht eins zu eins sein) ein eher anfängerlastiges und eher fortgeschrittenenlastiges Training machen
Beim 2Anfängertraining" hat man dann die Möglichkeit auch bei den Fortgeschrittenen auf korrekte Ausführung der Grundlagentechniken zu achten und Schlampereien zu korrigieren.
Beim Fortgeschrittenentraining werden die Anfänger mal verschärft gefordert und man verhindert, daß sie sich in ihrem Anfängerstatur einrichten.
Oder
Du setzt gezielt die Fortgeschrittenen während des Anfängertrainings als Hilfstrainer ein.
Das bietet verschiedene Vorteile.
Es erlaubt eine intensivere betreuung der Anfänger und zwingt gleichzeitig die Fortgeschrittenen ihre Kenntnisse immer so präsent zu haben, daß sie sie Anderen vermitteln kann.
Mann hat nur wirklich verstanden, was man auch Anderen beibringen kann.
Das ist aber jetzt nur "theoretisches Gefasel", weil ich vom Bogenreiten gar keine Ahnung habe und lediglich meine Erfahrung aus ein paar Jahren Judo-Kindertraining hier adaptiere.
Hängt auch stark von der Gruppe ab, was wie angenommen wird.
Liesel
Hallo zusammen,
fortgeschrittene Liga, da wird man ja ganz rot...
Und Fleiss und Disziplin, also das sind so gar nicht meine Stärken... :schaem (vgl. meinen Gummibandbeitrag)
Aber Klaus, in dem einem Punkt bist du um uns zu sehr besorgt! Gelangweilt haben wir uns wirklich nicht, ich meine, denk mal an unsere lausige Kondition beim Laufen, und dass ich mir schon einen schwächeren Bogen leihen musste. :lalala
Ist doch noch gar nicht soo lange her, als wir uns erstmalig mit dem Blindnocken rumplagten. Gerüchten zufolge soll jemand ja sogar den Bogen falschrum in der Hand gehabt haben...
Nee, da erinnern wir uns noch gut dran und ich finde es gut, dass immer wieder jemand selbst über die "banalen" Techniken drüberguckt.
Mir tut es auch gut, den ganzen Bewegungsablauf aufzuteilen und betont langsam und mit geschlossenen Augen durchzuführen, dann die ganze Technik in Zeitlupe und später kann man dann ja mal ein paar Schnellschussrunden machen.
Quasi wie eine Kata. Wiederholen, schleifen schleifen und nochmal schleifen, bis es wie im Schlaf läuft.
Ok, jetzt bin ich abgedriftet und mir fällt kein elegantes Schlusswort mehr ein. Vielleicht einfach nur: Mach so weiter, ist völlig ok!
Die Idee, dass die "Fortgeschritteneren" die "Neuen" auf ihren ersten Schritten mit unterstützen, finde ich aber auch gut. Sowie ich wieder halbwegs in Form bin, kann ich mir da gerne mehr Mühe mit geben...
Grüße, Kai
fortgeschrittene Liga, da wird man ja ganz rot...
Und Fleiss und Disziplin, also das sind so gar nicht meine Stärken... :schaem (vgl. meinen Gummibandbeitrag)
Aber Klaus, in dem einem Punkt bist du um uns zu sehr besorgt! Gelangweilt haben wir uns wirklich nicht, ich meine, denk mal an unsere lausige Kondition beim Laufen, und dass ich mir schon einen schwächeren Bogen leihen musste. :lalala
Ist doch noch gar nicht soo lange her, als wir uns erstmalig mit dem Blindnocken rumplagten. Gerüchten zufolge soll jemand ja sogar den Bogen falschrum in der Hand gehabt haben...
Nee, da erinnern wir uns noch gut dran und ich finde es gut, dass immer wieder jemand selbst über die "banalen" Techniken drüberguckt.
Mir tut es auch gut, den ganzen Bewegungsablauf aufzuteilen und betont langsam und mit geschlossenen Augen durchzuführen, dann die ganze Technik in Zeitlupe und später kann man dann ja mal ein paar Schnellschussrunden machen.
Quasi wie eine Kata. Wiederholen, schleifen schleifen und nochmal schleifen, bis es wie im Schlaf läuft.
Ok, jetzt bin ich abgedriftet und mir fällt kein elegantes Schlusswort mehr ein. Vielleicht einfach nur: Mach so weiter, ist völlig ok!
Die Idee, dass die "Fortgeschritteneren" die "Neuen" auf ihren ersten Schritten mit unterstützen, finde ich aber auch gut. Sowie ich wieder halbwegs in Form bin, kann ich mir da gerne mehr Mühe mit geben...
Grüße, Kai
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Polvarinho
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- Registriert: 18.01.2005, 10:19
RE:
Original geschrieben von Kata.Kai
Quasi wie eine Kata.
..... bis es wie im Schlaf läuft.
Ja, Kai!
Da hast Du recht....!!
Es ist einfach eine große, komplexe Kata.
Und es muss gelernt werden wie eine Kata.
Grundschule und (später dann) Kumite ergänzen dann das Ganze.....
Bin froh, das es Euch gefallen hat.
Bis zum nächsten Mal!
Claus
Claus
Wo es nur um das Gewinnen geht, dort gibt es zu viele Verlierer.
Wo es nur um das Gewinnen geht, dort gibt es zu viele Verlierer.
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Steppenreiter
Dieses Problem Klaus habe ich bei meinen Kursen schon seit Jahren und nach meiner Auffassung gibt es gemeinsame Trainingseinheiten und solche, die eine temporäre Aufteilung innerhalb des Kurses ermöglichen.
Du als Trainingsleiter mußt natürlich deine Augen auf beiden Gruppen haben. Gib den einen Aufgaben, die sie allein bewältigen müssen ohne viel blabla deinerseits und den anderen nicht und umgekehrt.
Das ist der Schlüssel. Durch unser Schulsystem sind wir verleitet immer zu meinen, dass jede Stufe ihr eigenes Klassenzimmer braucht, dem ist nicht so!
Du als Trainingsleiter mußt natürlich deine Augen auf beiden Gruppen haben. Gib den einen Aufgaben, die sie allein bewältigen müssen ohne viel blabla deinerseits und den anderen nicht und umgekehrt.
Das ist der Schlüssel. Durch unser Schulsystem sind wir verleitet immer zu meinen, dass jede Stufe ihr eigenes Klassenzimmer braucht, dem ist nicht so!