Anstellwinkel für Ziehmesser, Stemmeisen etc.?

Selbstgebaute Befiederungsgeräte, Spinetester, etc.
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Aahz
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Anstellwinkel für Ziehmesser, Stemmeisen etc.?

Beitrag von Aahz »

Hallo,

ich bin grade erst vom Bogenbau-Fieber infiziert, und möchte mir darum noch kein teures Werkzeug zulegen, bis ich nicht genau weiß, was ich brauche.

Das vorhandene ist jedoch in einem grausamen Zustand. (Vaters Werkstatt ;-) ) Da hat jemand Farbdosen mit dem Stemmeisen aufgemacht, die Hobel sehen aus, als hätte man damit Nägel bearbeitet, sind zum Teil schwer verrostet und so weiter. Um einen sehr 'abtragenden' Neuanschliff komme ich nicht herum.

Mit welchem Winkel schleife ich die Schneiden von Hobel, Stemmeisen und Ziehmesser nun am besten an, damit sie für Bogenbau-Zwecke geeignet sind? Will ja keine Blockhütte errichten :-)

Vielen Dank schon mal für eure Antworten!

Aahz
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geomar
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Erst mal Willkommen

Beitrag von geomar »

Hallo Aahz,
zunächst mal mein herzliches "Willkommen im FC"!

Eine besonders informatiove Seite zu deinem Thema bietet die Fa. Dieter Schmid, feine Werkzeuge.

Der hat jede Menge Infomationen und Anleitungen auf eienr Seite:

http://www.feinewerkzeuge.de/instruct.htm


Gute Anleitungen bietet auch:
http://www.holzwerken.de/

Hier unter "Werkzeug" und dann "Benutzung und Pflege"

Hoffe, ich konnte helfen
"I wish, I´d more nice things to say - but I was born not to lie" (Ben Cooper aka Radical Face)
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Ravenheart
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schwierig!

Beitrag von Ravenheart »

uii-uii, das KANN man gar nicht pauschal beantworten!

Sowohl bei Hobeln wie bei Ziehmessern gibt es ja ganz verschiedene Formen und Typen!

Außerdem kommt z.B. beim Ziehmesser hinzu, wie die Griffe angesetzt sind (von gerade bis 90° gibt es da alles!) UND: wie rum Du es halten willst! (Spiegelseite unten oder oben?). Neben dem Anstellwinkel ist dann auch noch die Frage: Hohlschliff, gerade, oder "ballig" (gewölbt)? Jeder Schliff hat seine spezifischen Eigenschaften!

EINES nur ist bei allen, auch Beiteln, gemeinsam: Die Spiegelseite, also die durchgehend plane Seite, MUSS, wie der Name schon sagt, spiegelglatt sein!

Das ist v.A. bei alten, angerosteten Klingen ein ernsthaftes Problem, denn da muss vollflächig ne ganz schöne Materialmasse runter, um nämlich die "Löcher" durch den Rostfraß zu entfernen! Machst Du aber diesen (immer ersten, außer bei schartigen Klingen; da erst mal die Scharten wegschleifen!) Schritt nicht sorgfältig, KANN die Klinge niemals "richtig" scharf werden. Spiegelglatt heißt natürlich auch: keine Schleifriefen mehr! Also polierte Platte! Gerde bei Hobelmessern mit ihrer großen Fläche, empfiehlt sich deshalb eher Neukauf! Bei Ziehmessern is das echt (Hand-)Arbeit, da sie meist ja zumindest leicht gekrümmt sind!

Rabe
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