Hallo Zusammen!
Ich habe lange überlegt was für ein Rohr dazu geeignet ist, dabei ist die Lösung so einfach!
Ich habe einfach eine Messing-Schraubspitze genommen. Ich weiss leider nicht von welchem Hersteller die ist.
Und so gehts:
Spitze mit dem offenen Ende in die Bohrmaschine, vorsichtig festklemmen, damit sie nicht zerdrückt wird.
Dann die Bohhrmaschine fixieren und mit Vollgas laufen lassen und vorne in dem Bereich wo sie beginnt dünner zu werden eine Metallsäge hinhalten. So bekommt man einen sauberen Schnitt. Dabei die Drehrichtung beachten!!
Jetzt hat man eine Hülse, die aber innen noch das Gewinde hat und zu eng ist. Aber dafür hat man ja seine "Drehbank"

.
Die Hülse ist noch eingespannt, also wieder die Maschine Vollgas starten. Da von meinen Schlüsselfeilen die Rundfeile bereits die letzte Ruhe gefunden hat nahm ich die Dreieckfeile und habe sie innen in die Hülse gedrückt, wodurch Material abgenommen wird. Das hat sehr gut funktioniert.
Zwischendurch sollte man die Hülse an einem Schaft immer wieder ausprobieren. Ich habe sie nur so weit abgeschliffen bis sie mit sanfter Gewalt ganz auf den Schaft gepasst hat. Dadurch sitzt sie nachher mein Nocke sägen fest und rutscht nicht mehr.
In die Hülse habe ich mit einer Metallsäge einen Schlitz geschnitten, genau so tief wie die Nocke später werden soll. Nur noch vorsichtig mit der Dremel soweit erweitern bis die Sehne hineinpasst.
Um die Hülse dabei besser halten zu können habe ich ein Stück Tesa um einen Schaft gewickelt und die Hülse daraufgesteckt.
Fertig!!!
Ich muss das Ding nur noch auf den Schaft pressen und los gehts!
Da die Lehre aus Messing ist, vermute ich dass die Fliesensäge dieses mit der Zeit etwas weiten wird. Ich säge daher zuerst mit einer Metallsäge den Nockenschlitz vor und gehe dann mit der Fliesensäge daran um den Nockboden zu feilen.
Noch ein Tip: Am Anfang die Hülse nicht ganz draufschieben, dann hat die Säge eine Führung. Wenn das Holz angesägt ist dann die Hülse ganz aufschieben und weitersägen.
Ich hoffe es war verständlich und hilft weiter.
Liebe Grüße,
Matthias