Das hat sicherlich nix mit Blasphemie sondern schlicht und ergreifend mit Ignoranz zu tun: vielleicht hättest Du Dich vorher mal über Wissenschaft im allgemeinen schlau machen sollen, ehe du deine Kommentare dazu abgibst?!Original geschrieben von Schattenwolf
Könntes du diese Behauptung bitte mal beweisen?Original geschrieben von Mongol
Also diese Einstellung hat dafür gesorgt, daß andere auf dem Scheiterhaufen gelandet sind: wirOrginal von Schattenwolf
...abgesehen davon....ich besitze durchaus eine gewisse Skeptik, aber ich werde mich keinen -ismus und schon gar nicht dem systematischen skeptizismus der Wissenschaft beugen - dennoch werde ich alles benutzen was mir von Nutzen erscheint, selbst wenn es eine wissenschaftliche Therorie sein sollte.
glauben nur, was für uns grad nützlich und bequem ist (z.B. Dreifaltigkeit von Weihnachtsmann, Osterhase und Pamela Anderson)... Tut mir leid, aber eine derartige Einstellung erscheint mir doch ziemlich beschränkt! In der Wissenschaft werden stets ganze Weltanschauungen über den Haufen geworfen, wenn man Phänomene entdeckt, die mit den bisherigen Modellen und Theorien nicht erklärbar sind.
Hab nämlich, rein subjektiv und unbewiesen versteht sich, den Eindruck das es hier die Wissenschaftsjünger sind die eifrig Holz für ein Freudenfeuer stapeln, weil ihr "Gott" die Wissenschaft mit blasphemischen äußerungen befleckt wurde.
Du willst Beispiele, die kannst du zu Hauf haben, wenn du dich ein bissl mit Wissenschaftstgeschichte beschäftigt hättest: z.B. helio- und geozentrisches Weltbild, die Erkenntnis, daß die Erde tatsächlich (idealisiert) eine Kugel ist oder etwas moderner: die Einsteinsche Relativitätstheorie zeigt auf, daß die Newtonsche Mechanik nicht so stimmt (aber dennoch makroskopische Effekte gut genug beschreibt), Entdeckung der Teilbarkeit von Atomen... Man kann sicherlich noch mehr aufführen, aber ich denke, diese Beispiele reichen erst einmal.
Du vergißt anscheinend, daß viele Dinge, die heutzutage als selbstverständlich erachtet werden noch vor 100-150 Jahren absolut bestaunt worden wären.
Und was die Sache mit dem Scheiterhaufen anbelangt so schlag doch z.B. mal den Lebenslauf von G. Galilei nach...
Keiner will dir deine esotherische Weltsicht nehmen, aber bei physikalischen/naturwissenschaftlichen Angelegenheiten sollte man sich den Blick nicht von zuviel Weihrauch trüben lassen.
Solche 7 Tagesschöpfungen findest du zwar nicht nur im christlichen aber lassen wir das, da du ja selbst sagst, du suchst dir zusammen was grad paßt....Hab ich nie behauptet....schon gar nicht was den christlichen Schöpfungsmythos betrifft...schließlich bin ich Heide !Wenn du auch weiterhin glauben willst, daß die Erde in 7 Tagen als Scheibe geschaffen wurde, will dir das sicherlich keiner ausreden (vor allem wenn du dich da so vehement gegen wehrst).
Wenn Du Dich damit beschäftigt hättest wüßtest Du, daß dem nicht so ist! Einstein z.B. hat mal den Spruch gebracht "Gott, würfelt nicht." und genau die (Weiter-)Entwicklung seiner Theorie hat genau das belegt - und er hat es selbst bis zum Schluß nicht wirklich wahrhaben wollen...Ist das nicht ein wiederspruch in sich !?Wissenschaft und ein gewisses Maß an Spiriutalität/Religiosität schließen sich ja nicht aus!
Wissenschaft ist ja nicht nur das Erkennen, was möglich ist, sondern auch das, was nicht möglich ist. Und der Schritt zur Spititualität/Religiosität ist da meist nicht mehr weit...
