Wiese pachten?

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Tiga
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Wiese pachten?

Beitrag von Tiga »

Hi!

Ich wuerde ja gerne ein Stueck Wiese irgendwo in der Naehe pachten, um da in Ruhe bogenzuschiessen, Birkenpech zu kochen, zu grillen und anderen Freizeitaktivitaeten zu froenen...

Nur: Wie finde ich heraus, wer eine Wiese zu verpachten hat? Muss ich da jeden Bauern der Umgebung einzeln fragen oder gibt es eine zentrale Auskunftsstelle fuer zu verpachtende Wiesen?
Hat wer einen Tip, wen man fragen kann? Auf den Immobilenboersen etc. habe ich nur Baugrundstuecke oder grosse Grundstuecke gefunden, so viel muss es ja nicht sein.

Hat schon mal wer so ein Stueckchen Land gepachtet? Was kostet das denn ueberhaupt? Und muss ich dann noch tausend Leute fragen, ob ich da Bogenschiessen darf oder darf ich das auf einem von mir gepachteten Grundstueck? (Sofern da kein Wald und kein jagdbares Wild ist, schon klar...)

Gruss
Susanne
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Wiesen verpachten

Beitrag von Archiv »

Hallo Tiga,

ich hatte mich mal vor längerer Zeit auch mit diesem Thema auseinandergesetzt, was Auskunftsstellen angeht, frage einfach mal einen Bauern (möglichst einen den du kennst). Meistens wissen die untereinander wer was macht. Guter anlauf Punkt fleißig im Hofshop Gemüse, Käse, und Fleisch einkaufen... man kommt dann sehr schnell und freundlich mit den Bauern ins Gespräch :D

Zu den kosten, je nachdem wie begehrt so eine Wiese ist, und wie groß, können da schon mal 2000 € im Jahr anfallen und mehr. Mein Bruder hat mal eine Wiese verpachtet war ca. 1/2 ha. groß für 400 € im Jahr.

Hoffe du kommst mit den Infos weiter


Volker
Tiga
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Wiese...

Beitrag von Tiga »

Hi Volker,

hab gesehen - Du kommst ja aus Dinslaken (46535 ist doch Dinslaken, oder?).

Hihi - da arbeitet meine Freundin. Hat Dein Bruder vielleicht noch ne Wiese ueber? :-)

Oder wohnt der ganz woanders?

Gruss
Susanne
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grosser_baer
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RE: Wiese pachten?

Beitrag von grosser_baer »

Original geschrieben von Tiga

Hi!

Ich wuerde ja gerne ein Stueck Wiese irgendwo in der Naehe pachten, um da in Ruhe bogenzuschiessen, Birkenpech zu kochen, zu grillen und anderen Freizeitaktivitaeten zu froenen...

Nur: Wie finde ich heraus, wer eine Wiese zu verpachten hat? Muss ich da jeden Bauern der Umgebung einzeln fragen oder gibt es eine zentrale Auskunftsstelle fuer zu verpachtende Wiesen?
Hi Susanne,

in Baden-Württemberg werden viele Wiesengrundstücke über die Gemeindeverwaltungen verpachtet, meist zu festen Terminen (ich glaub es war im Herbst), die in den amtlichen Blättern veröffentlicht werden. Was Du darauf dann tun darfst und was Du tun musst, ist da von der einzelnen Gemeinde geregelt. Bei uns wurden seinerzeit die Grundstücke sozusagen versteigert, manche Grundstücke (Steilhänge) wollte kein Landwirt haben, die gab's dann für wenig Geld.

Viel Erfolg
gb
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Beitrag von Archiv »

Hallo Susanne,

wir zahlen für unsere Pferdeweiden 275 Euro im Jahr für ca 1,5 ha. Das ist für unsere Gegend ein sehr hoher Preis.
Die Preise sind aber sehr unterschiedlich:
ausschlaggebende Faktoren sind die bisherige Nutzung, die Gebietsstruktur, die topographischen Gegebenheiten. Wenn das Grundstück z.B. als Garten- und Freizeitgrundstück genutzt wurde steigt der Preis gleich stark an, während reine landwirtschaftliche Nutzung sehr günstig ist. Wie g.B. schon schrieb, sind Hanglagen natürlich günstiger, aber zum Bogenschießen oft besser geeignet als ebene Wiesen. Für 2000 Euro würde ich eine Wiese kaufen, nicht pachten :D
Was Du auf dem Grundstück machen darfst ist neben den Gesetzen (auch das örtliche Polizeigesetz nicht vergessen) Sache des Besitzers. Er kann Dir das Bogenschießen erlauben oder verbieten. Das gilt auch, wenn es sich innerhalb einer Jagdpacht befindet. Wenn der Grundstücksbesitzer Dir das Bogenschießen erlaubt, kann ein Jagdpächter dagegen nichts machen. Ich versuche dennoch zur Ansitzzeit (ca 1 Stunde vor Sonnenuntergang und 1 Stunde nach Sonnenaufgang) störenden Aktivitäten zu unterlassen, schließlich will ich auch mit den Jagdpächtern gut auskommen und das klappt auch hervoragend.

Viel Erfolg benzi
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OT Rücksicht

Beitrag von Archiv »

Original geschrieben von benz
... Ich versuche dennoch zur Ansitzzeit (ca 1 Stunde vor Sonnenuntergang und 1 Stunde nach Sonnenaufgang) störenden Aktivitäten zu unterlassen, schließlich will ich auch mit den Jagdpächtern gut auskommen und das klappt auch hervoragend...
Tja, manchmal erleichtert gegenseitige Rücksicht das Leben doch ungemein! :D

Gruß Volker ;-)
Tiga
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bisher noch nix

Beitrag von Tiga »

bisher scheitert es noch an den Besitzern - den Bauern ist entweder Bogenschiessen denn doch zu unheimlich oder sie wittern Geld und wollen 30 EUR im Monat fuer 1000 m² ...

Naja, mal sehen, ob das noch was wird...
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Zentaur (✝)
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wir haben...

Beitrag von Zentaur (✝) »

....im schönen sachsenhausen in frankfurt (südl. stadtrand) in der nähe vom henninger turm (1.mai radrennen ;-) ) einen garten von ca. 4000qm für € 200,-- /jahr gepachtet.
also fast mitten in der stadt (frankfurt ist eh net sooo riesig:D ) dort schiesse ich dann auch mal ab und zu. mitbekommen tut das niemand, da eh alles zugewuchert ist. aber da immer mehr kinder hinzukommen ist's langsam zu gefährlich.
wir sind durch glück und mundpropaganda da rangekommen.

man muss einfach mit den leuten babeln. irgendwer kennt irgendwen, dessen schwester ne freundin hat und deren schwager hat nen kollegen, der im örtlichen kegelclub von jemanden gehört hat der so'n olles grundstück hat...... :)
was interessiert mich mein dummes geschwätz von gestern. :)
(K. Adenauer)
Tiga
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so probieren wir's

Beitrag von Tiga »

der Chef von meiner Freundin hat ne Studienkollegin deren Bruder einen Bauernhof in unserer Nähe hat...

Mal gucken, ob das was wird...
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shewolf
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Beitrag von shewolf »

Die Gemeinden haben oft Grundstücke, die sie nicht verkaufen wollen bzw. können und die dann als Gärten verpachtet werden (z.B. am Kanal- bzw. Werseufer?). Frag doch mal beim Grünflächenamt nach...

Ansonst würde ich das Baby nicht "Bogenschießen" nennen, sondern "historischen Tätikeiten und Handwerken nachgehen", das hört sich mehr nach Lernen und weniger gefährlich an. :D
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jaberwok

Beitrag von jaberwok »

... ich würd dem Kind erstmal überhaupt keinen Namen geben , außer Freizeitnutzung, denn das geht den Verpächter erstmal nix an... Wenn er irgendwelche Nutzungsausschlüße hat schreibt er die in den Pachtvertrag mit rein. Außerdem gibts da sowas wie einen Flächennutzungsplan (Gemeinde), der verschiedene Sachen von vorne herein einschränkt oder verbietet... (einzäunen usw.)

@ Tiga: 30€ / Monat ist schon echt der Wucher - Wenn ich den Bauern ( ich besitze einige Wiesen, die ich verpachtet habe) solche Pacht abnehmen würde wäre aber heulen und zähneklappern angesagt. Dieser Mensch hat wohl den Eindruck sich an Dir gesundstoßen zu müssen.

Versuch mal den Weg über den Orts-Landwirt, der sollte wissen wer welche Wiesen hat und evtl. weiterverpachtet. Ansonsten ist eine Anzeige in der lokalen Zeitung auch nicht der schlachteste Weg... Ach so der OLW müßte auch wissen was die ortsübliche Pacht für eine Wiese o.ä. ist.

Cu Achim
Tiga
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RE:

Beitrag von Tiga »

Original geschrieben von jaberwok

... ich würd dem Kind erstmal überhaupt keinen Namen geben , außer Freizeitnutzung, denn das geht den Verpächter erstmal nix an...
Naja, der Bauer/die Bäuerin hat schon als erstes gefragt, was wir mit der Wiese wollen. Wir haben es sowohl mit "Freizeitaktivitäten" als auch mit "Bogenschiessen" probiert - das eine war der Bäuerin wohl nicht geheuer (wer weiss, was die da machen wollen), das andere dem Bauern zu gefährlich.
@ Tiga: 30? / Monat ist schon echt der Wucher - [...] Dieser Mensch hat wohl den Eindruck sich an Dir gesundstoßen zu müssen.
Den Eindruck hatte ich auch.
Versuch mal den Weg über den Orts-Landwirt, der sollte wissen wer welche Wiesen hat und evtl. weiterverpachtet.
Der Ortslandwirt? Wer ist das?
Ansonsten ist eine Anzeige in der lokalen Zeitung auch nicht der schlachteste Weg...
Wir haben es über das Landwirtschaftliche Wochenblatt probiert, da war die Ausbeute sehr mager. WREden wohl doch mal die normale Zeitung probieren (falls nicht der Bruder von der Studienkollegin des Chefs meiner Freundin...)
Ach so der OLW müßte auch wissen was die ortsübliche Pacht für eine Wiese o.ä. ist.
Hab mal bei den Landfrauen nachgefragt - die sagten 300-400 EUR pro Jahr pro Hektar.

Nun will ich ja eher 1000m² als einen Hektar (will ja keinen Parcours einrichten, nur ein-zwei Ziele aufstellen) pachten - und da sind ein Zehntel (also 40 EUR pro Jahr) den Bauern natürlich zu wenig...

Mal gucken, ob das noch was wird...

Gruss
Susanne
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messermacher
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Pachtpreis

Beitrag von messermacher »

Ich habe ein Acker mit 28,6 ar und eine Wiese mit 13,4 ar verpachtet. Für beide zusammen bekomm ich stolze 25 Euro pacht im Jahr.
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