Wiese pachten?
Wiese pachten?
Hi!
Ich wuerde ja gerne ein Stueck Wiese irgendwo in der Naehe pachten, um da in Ruhe bogenzuschiessen, Birkenpech zu kochen, zu grillen und anderen Freizeitaktivitaeten zu froenen...
Nur: Wie finde ich heraus, wer eine Wiese zu verpachten hat? Muss ich da jeden Bauern der Umgebung einzeln fragen oder gibt es eine zentrale Auskunftsstelle fuer zu verpachtende Wiesen?
Hat wer einen Tip, wen man fragen kann? Auf den Immobilenboersen etc. habe ich nur Baugrundstuecke oder grosse Grundstuecke gefunden, so viel muss es ja nicht sein.
Hat schon mal wer so ein Stueckchen Land gepachtet? Was kostet das denn ueberhaupt? Und muss ich dann noch tausend Leute fragen, ob ich da Bogenschiessen darf oder darf ich das auf einem von mir gepachteten Grundstueck? (Sofern da kein Wald und kein jagdbares Wild ist, schon klar...)
Gruss
Susanne
Ich wuerde ja gerne ein Stueck Wiese irgendwo in der Naehe pachten, um da in Ruhe bogenzuschiessen, Birkenpech zu kochen, zu grillen und anderen Freizeitaktivitaeten zu froenen...
Nur: Wie finde ich heraus, wer eine Wiese zu verpachten hat? Muss ich da jeden Bauern der Umgebung einzeln fragen oder gibt es eine zentrale Auskunftsstelle fuer zu verpachtende Wiesen?
Hat wer einen Tip, wen man fragen kann? Auf den Immobilenboersen etc. habe ich nur Baugrundstuecke oder grosse Grundstuecke gefunden, so viel muss es ja nicht sein.
Hat schon mal wer so ein Stueckchen Land gepachtet? Was kostet das denn ueberhaupt? Und muss ich dann noch tausend Leute fragen, ob ich da Bogenschiessen darf oder darf ich das auf einem von mir gepachteten Grundstueck? (Sofern da kein Wald und kein jagdbares Wild ist, schon klar...)
Gruss
Susanne
Pfeile wollen Katjes.
- Traditioneller Gruss aller mit Shewolf trainierenden Bogensch?tzinnen. -
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Wiesen verpachten
Hallo Tiga,
ich hatte mich mal vor längerer Zeit auch mit diesem Thema auseinandergesetzt, was Auskunftsstellen angeht, frage einfach mal einen Bauern (möglichst einen den du kennst). Meistens wissen die untereinander wer was macht. Guter anlauf Punkt fleißig im Hofshop Gemüse, Käse, und Fleisch einkaufen... man kommt dann sehr schnell und freundlich mit den Bauern ins Gespräch
Zu den kosten, je nachdem wie begehrt so eine Wiese ist, und wie groß, können da schon mal 2000 € im Jahr anfallen und mehr. Mein Bruder hat mal eine Wiese verpachtet war ca. 1/2 ha. groß für 400 € im Jahr.
Hoffe du kommst mit den Infos weiter
Volker
ich hatte mich mal vor längerer Zeit auch mit diesem Thema auseinandergesetzt, was Auskunftsstellen angeht, frage einfach mal einen Bauern (möglichst einen den du kennst). Meistens wissen die untereinander wer was macht. Guter anlauf Punkt fleißig im Hofshop Gemüse, Käse, und Fleisch einkaufen... man kommt dann sehr schnell und freundlich mit den Bauern ins Gespräch
Zu den kosten, je nachdem wie begehrt so eine Wiese ist, und wie groß, können da schon mal 2000 € im Jahr anfallen und mehr. Mein Bruder hat mal eine Wiese verpachtet war ca. 1/2 ha. groß für 400 € im Jahr.
Hoffe du kommst mit den Infos weiter
Volker
Wiese...
Hi Volker,
hab gesehen - Du kommst ja aus Dinslaken (46535 ist doch Dinslaken, oder?).
Hihi - da arbeitet meine Freundin. Hat Dein Bruder vielleicht noch ne Wiese ueber? :-)
Oder wohnt der ganz woanders?
Gruss
Susanne
hab gesehen - Du kommst ja aus Dinslaken (46535 ist doch Dinslaken, oder?).
Hihi - da arbeitet meine Freundin. Hat Dein Bruder vielleicht noch ne Wiese ueber? :-)
Oder wohnt der ganz woanders?
Gruss
Susanne
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grosser_baer
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- Registriert: 01.03.2004, 20:02
RE: Wiese pachten?
Hi Susanne,Original geschrieben von Tiga
Hi!
Ich wuerde ja gerne ein Stueck Wiese irgendwo in der Naehe pachten, um da in Ruhe bogenzuschiessen, Birkenpech zu kochen, zu grillen und anderen Freizeitaktivitaeten zu froenen...
Nur: Wie finde ich heraus, wer eine Wiese zu verpachten hat? Muss ich da jeden Bauern der Umgebung einzeln fragen oder gibt es eine zentrale Auskunftsstelle fuer zu verpachtende Wiesen?
in Baden-Württemberg werden viele Wiesengrundstücke über die Gemeindeverwaltungen verpachtet, meist zu festen Terminen (ich glaub es war im Herbst), die in den amtlichen Blättern veröffentlicht werden. Was Du darauf dann tun darfst und was Du tun musst, ist da von der einzelnen Gemeinde geregelt. Bei uns wurden seinerzeit die Grundstücke sozusagen versteigert, manche Grundstücke (Steilhänge) wollte kein Landwirt haben, die gab's dann für wenig Geld.
Viel Erfolg
gb
Der geistige Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett
Hallo Susanne,
wir zahlen für unsere Pferdeweiden 275 Euro im Jahr für ca 1,5 ha. Das ist für unsere Gegend ein sehr hoher Preis.
Die Preise sind aber sehr unterschiedlich:
ausschlaggebende Faktoren sind die bisherige Nutzung, die Gebietsstruktur, die topographischen Gegebenheiten. Wenn das Grundstück z.B. als Garten- und Freizeitgrundstück genutzt wurde steigt der Preis gleich stark an, während reine landwirtschaftliche Nutzung sehr günstig ist. Wie g.B. schon schrieb, sind Hanglagen natürlich günstiger, aber zum Bogenschießen oft besser geeignet als ebene Wiesen. Für 2000 Euro würde ich eine Wiese kaufen, nicht pachten
Was Du auf dem Grundstück machen darfst ist neben den Gesetzen (auch das örtliche Polizeigesetz nicht vergessen) Sache des Besitzers. Er kann Dir das Bogenschießen erlauben oder verbieten. Das gilt auch, wenn es sich innerhalb einer Jagdpacht befindet. Wenn der Grundstücksbesitzer Dir das Bogenschießen erlaubt, kann ein Jagdpächter dagegen nichts machen. Ich versuche dennoch zur Ansitzzeit (ca 1 Stunde vor Sonnenuntergang und 1 Stunde nach Sonnenaufgang) störenden Aktivitäten zu unterlassen, schließlich will ich auch mit den Jagdpächtern gut auskommen und das klappt auch hervoragend.
Viel Erfolg benzi
wir zahlen für unsere Pferdeweiden 275 Euro im Jahr für ca 1,5 ha. Das ist für unsere Gegend ein sehr hoher Preis.
Die Preise sind aber sehr unterschiedlich:
ausschlaggebende Faktoren sind die bisherige Nutzung, die Gebietsstruktur, die topographischen Gegebenheiten. Wenn das Grundstück z.B. als Garten- und Freizeitgrundstück genutzt wurde steigt der Preis gleich stark an, während reine landwirtschaftliche Nutzung sehr günstig ist. Wie g.B. schon schrieb, sind Hanglagen natürlich günstiger, aber zum Bogenschießen oft besser geeignet als ebene Wiesen. Für 2000 Euro würde ich eine Wiese kaufen, nicht pachten
Was Du auf dem Grundstück machen darfst ist neben den Gesetzen (auch das örtliche Polizeigesetz nicht vergessen) Sache des Besitzers. Er kann Dir das Bogenschießen erlauben oder verbieten. Das gilt auch, wenn es sich innerhalb einer Jagdpacht befindet. Wenn der Grundstücksbesitzer Dir das Bogenschießen erlaubt, kann ein Jagdpächter dagegen nichts machen. Ich versuche dennoch zur Ansitzzeit (ca 1 Stunde vor Sonnenuntergang und 1 Stunde nach Sonnenaufgang) störenden Aktivitäten zu unterlassen, schließlich will ich auch mit den Jagdpächtern gut auskommen und das klappt auch hervoragend.
Viel Erfolg benzi
OT Rücksicht
Tja, manchmal erleichtert gegenseitige Rücksicht das Leben doch ungemein!Original geschrieben von benz
... Ich versuche dennoch zur Ansitzzeit (ca 1 Stunde vor Sonnenuntergang und 1 Stunde nach Sonnenaufgang) störenden Aktivitäten zu unterlassen, schließlich will ich auch mit den Jagdpächtern gut auskommen und das klappt auch hervoragend...
Gruß Volker ;-)
bisher noch nix
bisher scheitert es noch an den Besitzern - den Bauern ist entweder Bogenschiessen denn doch zu unheimlich oder sie wittern Geld und wollen 30 EUR im Monat fuer 1000 m² ...
Naja, mal sehen, ob das noch was wird...
Naja, mal sehen, ob das noch was wird...
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Zentaur (✝)
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- Registriert: 06.08.2003, 23:46
wir haben...
....im schönen sachsenhausen in frankfurt (südl. stadtrand) in der nähe vom henninger turm (1.mai radrennen ;-) ) einen garten von ca. 4000qm für € 200,-- /jahr gepachtet.
also fast mitten in der stadt (frankfurt ist eh net sooo riesig:D ) dort schiesse ich dann auch mal ab und zu. mitbekommen tut das niemand, da eh alles zugewuchert ist. aber da immer mehr kinder hinzukommen ist's langsam zu gefährlich.
wir sind durch glück und mundpropaganda da rangekommen.
man muss einfach mit den leuten babeln. irgendwer kennt irgendwen, dessen schwester ne freundin hat und deren schwager hat nen kollegen, der im örtlichen kegelclub von jemanden gehört hat der so'n olles grundstück hat......
also fast mitten in der stadt (frankfurt ist eh net sooo riesig:D ) dort schiesse ich dann auch mal ab und zu. mitbekommen tut das niemand, da eh alles zugewuchert ist. aber da immer mehr kinder hinzukommen ist's langsam zu gefährlich.
wir sind durch glück und mundpropaganda da rangekommen.
man muss einfach mit den leuten babeln. irgendwer kennt irgendwen, dessen schwester ne freundin hat und deren schwager hat nen kollegen, der im örtlichen kegelclub von jemanden gehört hat der so'n olles grundstück hat......
was interessiert mich mein dummes geschwätz von gestern. :)
(K. Adenauer)
(K. Adenauer)
so probieren wir's
der Chef von meiner Freundin hat ne Studienkollegin deren Bruder einen Bauernhof in unserer Nähe hat...
Mal gucken, ob das was wird...
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Die Gemeinden haben oft Grundstücke, die sie nicht verkaufen wollen bzw. können und die dann als Gärten verpachtet werden (z.B. am Kanal- bzw. Werseufer?). Frag doch mal beim Grünflächenamt nach...
Ansonst würde ich das Baby nicht "Bogenschießen" nennen, sondern "historischen Tätikeiten und Handwerken nachgehen", das hört sich mehr nach Lernen und weniger gefährlich an.
Ansonst würde ich das Baby nicht "Bogenschießen" nennen, sondern "historischen Tätikeiten und Handwerken nachgehen", das hört sich mehr nach Lernen und weniger gefährlich an.
Thoughts are magnetic -
you attract what you think about most.
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-
jaberwok
... ich würd dem Kind erstmal überhaupt keinen Namen geben , außer Freizeitnutzung, denn das geht den Verpächter erstmal nix an... Wenn er irgendwelche Nutzungsausschlüße hat schreibt er die in den Pachtvertrag mit rein. Außerdem gibts da sowas wie einen Flächennutzungsplan (Gemeinde), der verschiedene Sachen von vorne herein einschränkt oder verbietet... (einzäunen usw.)
@ Tiga: 30€ / Monat ist schon echt der Wucher - Wenn ich den Bauern ( ich besitze einige Wiesen, die ich verpachtet habe) solche Pacht abnehmen würde wäre aber heulen und zähneklappern angesagt. Dieser Mensch hat wohl den Eindruck sich an Dir gesundstoßen zu müssen.
Versuch mal den Weg über den Orts-Landwirt, der sollte wissen wer welche Wiesen hat und evtl. weiterverpachtet. Ansonsten ist eine Anzeige in der lokalen Zeitung auch nicht der schlachteste Weg... Ach so der OLW müßte auch wissen was die ortsübliche Pacht für eine Wiese o.ä. ist.
Cu Achim
@ Tiga: 30€ / Monat ist schon echt der Wucher - Wenn ich den Bauern ( ich besitze einige Wiesen, die ich verpachtet habe) solche Pacht abnehmen würde wäre aber heulen und zähneklappern angesagt. Dieser Mensch hat wohl den Eindruck sich an Dir gesundstoßen zu müssen.
Versuch mal den Weg über den Orts-Landwirt, der sollte wissen wer welche Wiesen hat und evtl. weiterverpachtet. Ansonsten ist eine Anzeige in der lokalen Zeitung auch nicht der schlachteste Weg... Ach so der OLW müßte auch wissen was die ortsübliche Pacht für eine Wiese o.ä. ist.
Cu Achim
RE:
Naja, der Bauer/die Bäuerin hat schon als erstes gefragt, was wir mit der Wiese wollen. Wir haben es sowohl mit "Freizeitaktivitäten" als auch mit "Bogenschiessen" probiert - das eine war der Bäuerin wohl nicht geheuer (wer weiss, was die da machen wollen), das andere dem Bauern zu gefährlich.Original geschrieben von jaberwok
... ich würd dem Kind erstmal überhaupt keinen Namen geben , außer Freizeitnutzung, denn das geht den Verpächter erstmal nix an...
Den Eindruck hatte ich auch.@ Tiga: 30? / Monat ist schon echt der Wucher - [...] Dieser Mensch hat wohl den Eindruck sich an Dir gesundstoßen zu müssen.
Der Ortslandwirt? Wer ist das?Versuch mal den Weg über den Orts-Landwirt, der sollte wissen wer welche Wiesen hat und evtl. weiterverpachtet.
Wir haben es über das Landwirtschaftliche Wochenblatt probiert, da war die Ausbeute sehr mager. WREden wohl doch mal die normale Zeitung probieren (falls nicht der Bruder von der Studienkollegin des Chefs meiner Freundin...)Ansonsten ist eine Anzeige in der lokalen Zeitung auch nicht der schlachteste Weg...
Hab mal bei den Landfrauen nachgefragt - die sagten 300-400 EUR pro Jahr pro Hektar.Ach so der OLW müßte auch wissen was die ortsübliche Pacht für eine Wiese o.ä. ist.
Nun will ich ja eher 1000m² als einen Hektar (will ja keinen Parcours einrichten, nur ein-zwei Ziele aufstellen) pachten - und da sind ein Zehntel (also 40 EUR pro Jahr) den Bauern natürlich zu wenig...
Mal gucken, ob das noch was wird...
Gruss
Susanne
Pfeile wollen Katjes.
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-
messermacher
- Full Member

- Beiträge: 121
- Registriert: 14.05.2004, 17:55
Pachtpreis
Ich habe ein Acker mit 28,6 ar und eine Wiese mit 13,4 ar verpachtet. Für beide zusammen bekomm ich stolze 25 Euro pacht im Jahr.