Ich wollte fragen ob man ein Befiederungsgerät unbendingt braucht oder ob man ohne eine Feder auch ankleben kann.
Befiederungsgerät, ein muss?
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James Jimmy0
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Befiederungsgerät, ein muss?
Ich will jetzt einmal ein paar holzpfeile "basteln" doch ohne Befiederungsgerät.
Ich wollte fragen ob man ein Befiederungsgerät unbendingt braucht oder ob man ohne eine Feder auch ankleben kann.
Ich wollte fragen ob man ein Befiederungsgerät unbendingt braucht oder ob man ohne eine Feder auch ankleben kann.
Tu erst das Notwendige,
dann das M?gliche,
und pl?tzlich schaffst du das Unm?gliche.
Franz von Assisi
mfg James Jimmy0
http://spielwelt11.monstersgame.net/?ac ... d=15012734
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Franz von Assisi
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Michael Knotte
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- Beiträge: 42
- Registriert: 03.12.2005, 23:54
man kann
...aber man braucht etwas, um den Kiel der Feder an den Schaft zu pressen. Ich benutze dazu 2 10 Zentimeter lange Leisten aus Buchenholz, 5mm dick und 4cm breit. Dazwischen lege ich die Feder, wobei der Kiel außen an einer der Längskannten der Leisten anliegt. Dann klemme ich die Feder zwischen den Leisten mit einer Klammer fest, und kann nun ordentlich Anpressdruck beim Ankleben an den Schaft ausüben.
Ob die Feder anständig sitzt ist dann eine Frage des Augenmaßes. Mann braucht etwas Übung, um die grade Ausrichtung der Feder vor zu nehmen. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Befiederung nicht zu nah am Nock liegt. Ich zeichne mir 3cm gemessen vom Nockboden an. Außerdem kommt es noch auf die Auswahl des Klebers an. Bei dieser Art der Befiederung ist es wichtig, dass die Feder möglichst schnell festklebt. Darum benutze ich kein UHU hart. Das abbinden dauert zu lange. Ich benutze entweder doppelseitiges Klebeband, z.B. von Bohning, oder Patex transparent. Bei Patex transparent eine Klebstoffbahn über die Kontaktfläche des Kiels mit dem Schaft streichen, Feder mit der Halterung auf den Schaft kurz aufdrücken, wieder lösen, 4 Minuten warten, dann wieder an den klebstoffbehafteten Stellen fest zusammendrücken, Klammer und Leisten lösen, und gut ist.
Gesegnetes neues Jahr, mit vielen selbstgebastelten Pfeilen
Michael
Ob die Feder anständig sitzt ist dann eine Frage des Augenmaßes. Mann braucht etwas Übung, um die grade Ausrichtung der Feder vor zu nehmen. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Befiederung nicht zu nah am Nock liegt. Ich zeichne mir 3cm gemessen vom Nockboden an. Außerdem kommt es noch auf die Auswahl des Klebers an. Bei dieser Art der Befiederung ist es wichtig, dass die Feder möglichst schnell festklebt. Darum benutze ich kein UHU hart. Das abbinden dauert zu lange. Ich benutze entweder doppelseitiges Klebeband, z.B. von Bohning, oder Patex transparent. Bei Patex transparent eine Klebstoffbahn über die Kontaktfläche des Kiels mit dem Schaft streichen, Feder mit der Halterung auf den Schaft kurz aufdrücken, wieder lösen, 4 Minuten warten, dann wieder an den klebstoffbehafteten Stellen fest zusammendrücken, Klammer und Leisten lösen, und gut ist.
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Michael
Es geht auch komplett ohne. Du must nur einen Kontaktkleber benutzen. Einstreichen, Feder aufsetzen und eindrücken, wieder abziehen, antrocknen lassen (Anleitung), Feder wieder aufsetzen und SCHNELL korrigieren, fertig.
Ein paar dünne Bleistifthilfslinien sind von Vorteil!
Mit Befiederungsgerät gehts allerdings etwas einfacher und flüssiger...
Steini
Ein paar dünne Bleistifthilfslinien sind von Vorteil!
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Steini
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James Jimmy0
- Jr. Member

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Wieso kann man dann nicht einfach mit der Hand eine Weile den dederkiel auf den Schaft pressen?
Dauert vielleicht etwas länger ;-)
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Michael Knotte
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... Du kannst auch gleich mit Garn wickeln, dann hält der Faden die Federn in Position bis zum Abtrocknen. Ist aber Fummelarbeit :-(
Aber mit etwas Übung gehts schon. Schließlich hatten weder Indianer, noch Ungarn oder Mongolen oder sonstwer ein Bitzenburger im Tipi/der Jurte stehen
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James Jimmy0
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Das denke ich auch denn niemand hatte in der Vergangenheit irgendwelches Befiederungsgerät o.ä.
Zu der Garnwicklung:
Wie geht das?
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Falkenstadl
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- Registriert: 18.11.2005, 12:05
RE:
Schau mal unter Lernvideos. Dort gibts eine sehr gute Anleitung.Original geschrieben von James Jimmy0
Das denke ich auch denn niemand hatte in der Vergangenheit irgendwelches Befiederungsgerät o.ä.
Zu der Garnwicklung:
Wie geht das?
Gruß
Falkenstadl
Bei den Alten schauen, für die Jungen bauen.
Wobei der Bau des mittelalterlichen Befiederungsgerätes aus der hiesigen Bauanleitung total simpel ist.Ich überlege schon wie ich die Klammer umbauen könnte damit sie auch gewunden befiedert.Eine halbrunde Fräsung entlang der Klammer,damit sie den Schaft zu einem Drittel abdeckt und der Schlitz der die Feder hält sollte schräg verlaufen.Statt der geraden Federauflage müsste es ein Keil mit entsprechendem Winkel in Federlänge tun...
Irgendwas in der Richtung.
Wenn ich was Brauchbares ausgetüftelt habe,stell ich´s in den FC.
Irgendwas in der Richtung.
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- Peter O. Stecher
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In den 20er Jahren wurden Pfeile hauptsächlich mit Stecknadeln befiedert. Man strich den Kiel mit Kleber ein und steckte die Feder mit 2-3 Nadeln an den Schaft - das tat man frei nach Augenmaß - dann ließ man den Pfeil eine halbe Stunde trocknen und strich danach noch einmal seitlich entlang des Kiels Kleber drauf - dann ließ man das ca. 1 Std trocknen. Zum Schluß wurden die Federn getrimmt, mit einer Schere oder Messer in Form geschnitten.
Könner schafften damals ca. 12 Pfeile in einer Stunde 8-|
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https://classic-archer.com/
- Ravenheart
- Forengott

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Ich habe erst im letzten Jahr angefangen, ein Bef.Gerät zu benutzen; vorher ging es auch ohne. Das Ergebnis war genau so gut, nur dass es mit Gerät etwas schneller geht, da weniger Vorarbeiten nötig sind!
Methode ähnlich wie von Steini beschrieben:
Mit Bleistift Hilfslinien angezeichnet, Kontaktkleber (Pattex transparent) auf Schaft (3x) und 3 Federn aufgetragen, das Ganze für 5 Pfeile. Ist die letzte Feder für den 5. Pfeil eingestrichen, kann man gleich bei dem 1. Pfeil wieder mit dem Aufsetzen beginnen.
Problematischer als mit Gerät ist, wenn die Kiele NICHT alle präzise im selben Winkel geschliffen sind, dann KANN eine Feder schon mal leicht schräg sitzen; daher habe ich die Schäfte stets nachgeschliffen, was eben die Vorbereitungszeit noch mal ausdehnt!
Rabe
Methode ähnlich wie von Steini beschrieben:
Mit Bleistift Hilfslinien angezeichnet, Kontaktkleber (Pattex transparent) auf Schaft (3x) und 3 Federn aufgetragen, das Ganze für 5 Pfeile. Ist die letzte Feder für den 5. Pfeil eingestrichen, kann man gleich bei dem 1. Pfeil wieder mit dem Aufsetzen beginnen.
Problematischer als mit Gerät ist, wenn die Kiele NICHT alle präzise im selben Winkel geschliffen sind, dann KANN eine Feder schon mal leicht schräg sitzen; daher habe ich die Schäfte stets nachgeschliffen, was eben die Vorbereitungszeit noch mal ausdehnt!
Rabe
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Falkenstadl
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Drallbefiederungsgerät selbst gemacht
Probiers doch mal mit Acryl-/Plexiglasplatte 2,5 - 3 mm dick. die kannst du mit einem Heissluftföhn "weich" machen und über einer vorgefertigte Holzschablone formen und abkühlen lassen. Wenn Du gerne tüftelst, wäre das vielleicht einen Versuch wert.Original geschrieben von Rado
Wenn ich was Brauchbares ausgetüftelt habe,stell ich´s in den FC.
Gruß
Falkenstadl
Bei den Alten schauen, für die Jungen bauen.
RE: Drallbefiederungsgerät selbst gemacht
@Falkenstadl
"Probiers doch mal mit Acryl-/Plexiglasplatte "
Das klingt nicht schlecht.Nur die Holzvariante könnte ich bei mir im Betrieb machen.Wäre für mich also unkomplizierter.Anderrerseits haben die meisten Bogenbastler hier wahrscheinlich keine Möglichkeit zu fräsen, es sei denn bei nem Tischler fräsen lassen.Wenn ich mal Zeit hab,versuche ich beides und stelle die für Alle mögliche Variante zu den Bauanleitungen.
Aber erstmal machen...
"Probiers doch mal mit Acryl-/Plexiglasplatte "
Das klingt nicht schlecht.Nur die Holzvariante könnte ich bei mir im Betrieb machen.Wäre für mich also unkomplizierter.Anderrerseits haben die meisten Bogenbastler hier wahrscheinlich keine Möglichkeit zu fräsen, es sei denn bei nem Tischler fräsen lassen.Wenn ich mal Zeit hab,versuche ich beides und stelle die für Alle mögliche Variante zu den Bauanleitungen.
Aber erstmal machen...