Stämme aufspalten: Wie fein?

Hölzer, Kleber, etc.
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Spanmacher
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Stämme aufspalten: Wie fein?

Beitrag von Spanmacher »

Letztes Jahr habe ich eine Hainbuche zu fein aufgespaltet. Sie hatte etwa 20 cm Durchmesser und ich habe sie geachtelt. Das hatte zur Folge, dass sich die Staves beim Trocknen fürchterlich gedreht haben. Aus dem Stamm wurden dann vor ein paar Wochen Holme für ein ausgesprochen uriges Regal.
Nun möchte ich aber lieber Bogen bauen.

Die Bergulme, die ich am 30.12.15 von der Schwäbischen Alb geholt habe, ist jetzt auch gespalten. Die beiden unteren Stammsegmente habe ich geviertelt. Die beiden oberen halbiert. Das sind jetzt noch ordentliche Kaliber.

Nun hätte ich gerne guten Rat: Würdet ihr noch weiter aufspalten oder besser so lassen bis ein gewisser Trocknungsgrad erreicht wurde?
Es wäre ein Jammer, dieses tolle Holz zu versauen.
Ein zu hohes Zuggewicht ist nichts anderes als Körperverletzung und verhindert darüber hinaus einen brauchbaren Trainingseffekt.
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Chirion
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Re: Stämme aufspalten: Wie fein?

Beitrag von Chirion »

Wenn sich Spaltlinge verdrehen war Spannung drin, das kann teilweise durch größere Dimensionen verhindert werden führt aber dann oft zu Rissbildung, wollt halt kein Bogen werden die Hainbuche.

Bei halbierten Stämmen treten auch gern Risse beim Trocknen auf.
Chirion lehrt Pfeil und Bogen zugleich zu sein und eins mit dem Ziel zu werden

Den Bogen gespannt, durchstreifst du, der Beute entgegen, die Schattentäler der Nacht
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schnabelkanne
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Re: Stämme aufspalten: Wie fein?

Beitrag von schnabelkanne »

Bei ca. 20 cm Stammdurchmesse hab ich Esche immer in 4 Stück gespalten.
Die meisten sind gerade geblieben, aber nicht alle - ist halt so.
Ich hab auch 2 Osagehälften, die haben wie Chirion sagte Risse bekommen.
Denke, dass Vierteln die bessere Lösung ist, 8 Stücke würd ich bei 20 cm nicht machen.

lg Thomas
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