Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Hallo Zusammen!
Ich habe diese Woche mal wieder etwas gebaut.
Sie sollte recht unkompliziert und moderat im Arbeitsaufwand sein.
Design (wie immer) ein Stilmix ohne Anspruch auf irgendein starres Vorbild.
Säulenform mit einigen Fasen und Kanten, ist glaube ich Spanien zuzuordnen, bin mir aber gerade nicht so sicher.
Länge 94cm, Breite 67cm und Gewicht 2521g.
Federkraft ca. 60Kg bei 35cm Auszug, lässt sich also bequem von Hand spannen.
Sehne habe ich gerade aus 40 Strang BCY 55 gemacht, die Wicklung muss noch gewachst werden, aber für die ersten Probeschüsse hat es gelangt.
Das Schussverhalten ist meines Empfindens nach sehr schnell, ist vermutlich auch der leichten Nuss aus Polyamid geschuldet.
Abzug ist einachsig, die Nussrast ist wie bei meiner Geweihnuss mit einem 8mm Stahlstift konstruiert, in den der Abzug sicher und lange mit geringstem Verschleiß greifen kann.
Ursprünglich wollte ich noch eine Nuss aus einer Messinglegierung drehen/fräsen, weiß aber noch nicht ob ich dafür die Muße aufbringe.
Ist eben extrem lahm, Kunststoff sieht eben blöd aus und Geweih ist viel zu teuer/aufwendig in diesem Fall.
Bolzenklemmer aus Kupfer, dessen Vorteil es meiner Meinung nach ist, dass man, wenn die Klemmung zu schwach wird, eben etwas nachbiegen kann ohne direkt zur HLP (wie bei Horn) greifen zu müssen. Außerdem ist bei einer Armbrust die ich abgegeben habe der Hornstreifen eingerissen, was sehr ärgerlich war.
Nuss läuft relativ frei, die Achse hat 0,5mm Spiel und ist lediglich unterstützend.
(Nussrundungen sind akzeptabel, das Material ist schlecht zu Schleifen, ich überlege mir vieleicht nochmal diese etwas stärker abzurunden, muss aber noch sehen wie das funktionieren soll)
Der Stegreif hat etwas länger in der Fertigung gedauert, ursprünglich wollte ich einfach Flachstahl zurechtbiegen, fand das aber dann nicht so pralle, also ist es ein Hybrid aus Schmieden, Biegen und Hartlöten geworden, der mit Messingnieten am Einbund stabilisiert ist (ich hasse es wenn das Ding auf dauer anfängt zu wackeln).
Optisch und technisch gefällt er mir recht gut.
Säule aus 2 verleimten/verstifteten Eichenplatten mit teilweiser Quermaserung.
Die Fertigung aus verleimten Platten kann technische Vorteile haben, wenn man aber wie ich über Fräsmaschine und überlangen Fräser im richtigen Durchmesser verfügt egalisiert sich das.
Grundsätzlich war es aber einfach so, dass ich die dünnen Platten herumliegen hatte und nichts anderes derzeit verfügbar war.
Einbund und Sicherungszopf aus gewachstem Hanfseil/Faden.
Gesamtfinish ist dieses mal etwas rauer und bewusst nicht auf Hochglanz ausgelegt.
So, das wars erstmal, hoffe sie gefällt.
Gruß Rizzar
Ich habe diese Woche mal wieder etwas gebaut.
Sie sollte recht unkompliziert und moderat im Arbeitsaufwand sein.
Design (wie immer) ein Stilmix ohne Anspruch auf irgendein starres Vorbild.
Säulenform mit einigen Fasen und Kanten, ist glaube ich Spanien zuzuordnen, bin mir aber gerade nicht so sicher.
Länge 94cm, Breite 67cm und Gewicht 2521g.
Federkraft ca. 60Kg bei 35cm Auszug, lässt sich also bequem von Hand spannen.
Sehne habe ich gerade aus 40 Strang BCY 55 gemacht, die Wicklung muss noch gewachst werden, aber für die ersten Probeschüsse hat es gelangt.
Das Schussverhalten ist meines Empfindens nach sehr schnell, ist vermutlich auch der leichten Nuss aus Polyamid geschuldet.
Abzug ist einachsig, die Nussrast ist wie bei meiner Geweihnuss mit einem 8mm Stahlstift konstruiert, in den der Abzug sicher und lange mit geringstem Verschleiß greifen kann.
Ursprünglich wollte ich noch eine Nuss aus einer Messinglegierung drehen/fräsen, weiß aber noch nicht ob ich dafür die Muße aufbringe.
Ist eben extrem lahm, Kunststoff sieht eben blöd aus und Geweih ist viel zu teuer/aufwendig in diesem Fall.
Bolzenklemmer aus Kupfer, dessen Vorteil es meiner Meinung nach ist, dass man, wenn die Klemmung zu schwach wird, eben etwas nachbiegen kann ohne direkt zur HLP (wie bei Horn) greifen zu müssen. Außerdem ist bei einer Armbrust die ich abgegeben habe der Hornstreifen eingerissen, was sehr ärgerlich war.
Nuss läuft relativ frei, die Achse hat 0,5mm Spiel und ist lediglich unterstützend.
(Nussrundungen sind akzeptabel, das Material ist schlecht zu Schleifen, ich überlege mir vieleicht nochmal diese etwas stärker abzurunden, muss aber noch sehen wie das funktionieren soll)
Der Stegreif hat etwas länger in der Fertigung gedauert, ursprünglich wollte ich einfach Flachstahl zurechtbiegen, fand das aber dann nicht so pralle, also ist es ein Hybrid aus Schmieden, Biegen und Hartlöten geworden, der mit Messingnieten am Einbund stabilisiert ist (ich hasse es wenn das Ding auf dauer anfängt zu wackeln).
Optisch und technisch gefällt er mir recht gut.
Säule aus 2 verleimten/verstifteten Eichenplatten mit teilweiser Quermaserung.
Die Fertigung aus verleimten Platten kann technische Vorteile haben, wenn man aber wie ich über Fräsmaschine und überlangen Fräser im richtigen Durchmesser verfügt egalisiert sich das.
Grundsätzlich war es aber einfach so, dass ich die dünnen Platten herumliegen hatte und nichts anderes derzeit verfügbar war.
Einbund und Sicherungszopf aus gewachstem Hanfseil/Faden.
Gesamtfinish ist dieses mal etwas rauer und bewusst nicht auf Hochglanz ausgelegt.
So, das wars erstmal, hoffe sie gefällt.
Gruß Rizzar
Re: Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Oh ja, sie gefällt! So stelle ich mir eine schnörkellose "Arbeitsarmbrust" vor.
Lese überhaupt sehr gerne in diesem etwas technischeren Gebiet des Stöckchenschießens mit.
Lese überhaupt sehr gerne in diesem etwas technischeren Gebiet des Stöckchenschießens mit.
Wenn ich groß bin, will ich ne richtige Werkstatt.
Re: Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Ich muß auch sagen , gefällt mir sehr gut.Optik,Design,Material und Verarbeitung sowieso.Klare Linien nicht zu verschnörkelt...eben zum Schiessen gabaut.
Super.
Gruß Peter
Super.
Gruß Peter
- Ritter Jos
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Re: Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Ich komme gerade von Malta zurück, du wirst nicht glauben welche Art von Armbrusten ich da im Großmeisterpalast in der Waffenkammer fotografiert habe.
Martin , ich finde sie wieder sehr gelungen.
Jos
Martin , ich finde sie wieder sehr gelungen.
Jos
Jos vom Eichsfeld
Re: Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Hallo
Gefällt mir sehr gut.
Polietylen geht ganz gut am Wasserschleifstein zur Feinbearbeitung. Oder sehr feines Wasserschleifpapier.
Beim Drehen hatte ich schon gute Ergebnisse mit einem Spanwinkel unter 90' und einem Keilwinkel um die neunzig Grad.
Das ist dann eher ein Drücken als ein Schneiden.
Insbesondere die Schnur find ich Super.
Grüße
NG.
Gefällt mir sehr gut.
Polietylen geht ganz gut am Wasserschleifstein zur Feinbearbeitung. Oder sehr feines Wasserschleifpapier.
Beim Drehen hatte ich schon gute Ergebnisse mit einem Spanwinkel unter 90' und einem Keilwinkel um die neunzig Grad.
Das ist dann eher ein Drücken als ein Schneiden.
Insbesondere die Schnur find ich Super.
Grüße
NG.
-
Cortigiano
Re: Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Die Fotographien vom Großmeisterpalast in Malta der Waffenkammer insbesondere der Armbrüste hätten wir gerne gesehen....^^

- Ritter Jos
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- Beiträge: 592
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-
Cortigiano
Re: Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Absolut geniale Armbruste.
"Unsere" nordisch-europäischen haben meiner Meinung nach nicht einen so von sich aus gebogenen Bogen. (ohne Sehnenzug)
Bietet das einen Vorteil im Schußverhalten sprich Durchschlagskraft?
Corti
"Unsere" nordisch-europäischen haben meiner Meinung nach nicht einen so von sich aus gebogenen Bogen. (ohne Sehnenzug)
Bietet das einen Vorteil im Schußverhalten sprich Durchschlagskraft?
Corti
Re: Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Danke an alle!
@Neugier: geht nur ein wenig um die Abrundung der Nussfinger-Flanken um die Sehnenbelastung etwas zu verringern. Da ist mit Wasserschleifmitteln schlecht reinzukommen, werde nachher aber mal etwas weiterprobieren.
Ich bin kein gelernter Dreher, meine Drehbank zieht auf Kunststoff blöde Rillen , wird vermutlich mit dem Werkstoff ("langspan" schmelzend) und dem Werkzeug (kleine Abnahmefläche) zusammenliegen und sich nur schwer vermeiden lassen, da wird es also schoneinmal schwer eine gute und glatte Oberfläche hinzubekommen.
Wird meines Erachtens aber dennoch nie so weit kommen, dass POM oder hier PA natürlich aussehen kann
Ich suche immer noch bezahlbaren synthetischen Ersatz für Nuss und Intarsien bzw Verbeinung.
Eine Erkenntnis die ich gesammelt habe ist, dass ich vermutlich in jede meiner zukünftigen Nüsse eine Stahlrast einsetzen werde. Es ist viel einfacher eben einzufräsen, kurz vor die Mitte zu Bohren und einen Stahlstift zu verkleben, als irgendwie einigermaßen rechtwinklige Ecken einzumeißeln oder eine runde Rast zu akzeptieren.
Eine weitere Erkenntnis ist, dass ich mir bevor ich nochmal soetwas mache mir ganz genau ansehe wie man schöne Intarsien hinbekommt!
@Jos: Schöne bilder, ich hoffe deine Zeit auf Malta war es auch!
Schießen läuft super, man muss sich auch keinen abrackern um sie gespannt zu bekommen, der Bogen ist leichter, als alles andere was ich in der Zuggewichtsklasse je geschossen habe.
In Verbindung mit der leichten Nuss macht es richtig Spaß die Bolzen "rennen" zu sehen.
Wie ihr schon gut erkannt habt mehr ein Arbeitswekzeug als ein dekorierter Wallhanger.
@Cortigiano: Radius des Bogenbogens wird vom modischen Bild abhängen, will man die Bolzenrinne länger machen, bzw das Schloss weiter hinten ansetzen, bietet es sich an den Bogen weiter zu biegen.
Hängt vieleicht auch damit zusammen, welche Art von Gesenkradius der Bogenschmied besitzt.
Vorteile im Schussverhalten bringt es meines Wissens nicht mit sich, die Kraft wird ja zwischen Nullpunkt und Maximalauslenkung der Feder gespeichert und wieder abgegeben.
Also ob ich nun ein gerades Stück Stahl biege, eines mit 2000er Radius oder eines mit 700er Radius, die gespeicherte Energie, die maximale Auslenkung und die Rückstellgeschwindigkeit bleiben bei gleichen Dimensionen (Maße, Geometrie, Maximalspannung) gleich (leichte Veränderungen im Kraftrichtungsdiagramm, da wird es wahrscheinlich marginal günstiger sein den neutralen Radius nicht zu übertreiben, bzw wird dieses wahrscheinlich wieder durch Schleudereffektvorteile ausgeglichen).
Was definitiv das Schussverhalten beeinträchtigt ist eine Verkürzung der Sehne und dadurch eine Erhöhung der Vorspannung, die sich allerdings nur extrem schwer abschätzen lässt. Man muss dann eigentlich den kompletten maximalen Federweg anhand von bestehender Auslenkung oder Zuggewicht (davon ausgehend, dass maximal im Werkstoff speicherbare Energie gleich der Energie mit längerer Sehne bzw. Materialberechnungen bleibt) neu bestimmen.
Wenn man also eine gut funktionierende bestehende Armbrust neu besehnen will und diese dann zu kurz wird, läuft man Gefahr die zulässige Materialspannung zu überschreiten und den Bogen über sein Limit zu beanspruchen.
Rizzar
@Neugier: geht nur ein wenig um die Abrundung der Nussfinger-Flanken um die Sehnenbelastung etwas zu verringern. Da ist mit Wasserschleifmitteln schlecht reinzukommen, werde nachher aber mal etwas weiterprobieren.
Ich bin kein gelernter Dreher, meine Drehbank zieht auf Kunststoff blöde Rillen , wird vermutlich mit dem Werkstoff ("langspan" schmelzend) und dem Werkzeug (kleine Abnahmefläche) zusammenliegen und sich nur schwer vermeiden lassen, da wird es also schoneinmal schwer eine gute und glatte Oberfläche hinzubekommen.
Wird meines Erachtens aber dennoch nie so weit kommen, dass POM oder hier PA natürlich aussehen kann
Ich suche immer noch bezahlbaren synthetischen Ersatz für Nuss und Intarsien bzw Verbeinung.
Eine Erkenntnis die ich gesammelt habe ist, dass ich vermutlich in jede meiner zukünftigen Nüsse eine Stahlrast einsetzen werde. Es ist viel einfacher eben einzufräsen, kurz vor die Mitte zu Bohren und einen Stahlstift zu verkleben, als irgendwie einigermaßen rechtwinklige Ecken einzumeißeln oder eine runde Rast zu akzeptieren.
Eine weitere Erkenntnis ist, dass ich mir bevor ich nochmal soetwas mache mir ganz genau ansehe wie man schöne Intarsien hinbekommt!
@Jos: Schöne bilder, ich hoffe deine Zeit auf Malta war es auch!
Schießen läuft super, man muss sich auch keinen abrackern um sie gespannt zu bekommen, der Bogen ist leichter, als alles andere was ich in der Zuggewichtsklasse je geschossen habe.
In Verbindung mit der leichten Nuss macht es richtig Spaß die Bolzen "rennen" zu sehen.
Wie ihr schon gut erkannt habt mehr ein Arbeitswekzeug als ein dekorierter Wallhanger.
@Cortigiano: Radius des Bogenbogens wird vom modischen Bild abhängen, will man die Bolzenrinne länger machen, bzw das Schloss weiter hinten ansetzen, bietet es sich an den Bogen weiter zu biegen.
Hängt vieleicht auch damit zusammen, welche Art von Gesenkradius der Bogenschmied besitzt.
Vorteile im Schussverhalten bringt es meines Wissens nicht mit sich, die Kraft wird ja zwischen Nullpunkt und Maximalauslenkung der Feder gespeichert und wieder abgegeben.
Also ob ich nun ein gerades Stück Stahl biege, eines mit 2000er Radius oder eines mit 700er Radius, die gespeicherte Energie, die maximale Auslenkung und die Rückstellgeschwindigkeit bleiben bei gleichen Dimensionen (Maße, Geometrie, Maximalspannung) gleich (leichte Veränderungen im Kraftrichtungsdiagramm, da wird es wahrscheinlich marginal günstiger sein den neutralen Radius nicht zu übertreiben, bzw wird dieses wahrscheinlich wieder durch Schleudereffektvorteile ausgeglichen).
Was definitiv das Schussverhalten beeinträchtigt ist eine Verkürzung der Sehne und dadurch eine Erhöhung der Vorspannung, die sich allerdings nur extrem schwer abschätzen lässt. Man muss dann eigentlich den kompletten maximalen Federweg anhand von bestehender Auslenkung oder Zuggewicht (davon ausgehend, dass maximal im Werkstoff speicherbare Energie gleich der Energie mit längerer Sehne bzw. Materialberechnungen bleibt) neu bestimmen.
Wenn man also eine gut funktionierende bestehende Armbrust neu besehnen will und diese dann zu kurz wird, läuft man Gefahr die zulässige Materialspannung zu überschreiten und den Bogen über sein Limit zu beanspruchen.
Rizzar
-
Cortigiano
Re: Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Ich mache mir ein wenig Sorgen um meine Armbrust. Jetzt ist sie so gut wie fertig und im Moment beim Laminieren.
Vorher konnte ich nicht umhin und habe meinen Glasfaserbogen (175 Ibs) aufgespannt um ein Paar Probeschuß zu machen.
Das Ergebnis war gemischt.
Klar, den Einbund habe ich provisorisch kurz mal hingebappt, die Pfeile habe ich von einem normalen Handbogen genommen weil ich noch keine Bolzen habe, aber echt, die Pfeile flogen zwar weit aber um die Scheibe zu treffen musste ich gefühlte 2 Meter vorhalten auf ca. 50 m Entfernung.
Mein erstes Gefühl war: Soll das so sein?
Naja abwarten.
Mein zweiachsiges Nussschloss funktioniert sehr gut, bin zufrieden, aber beim Schuß knallt das innere Schloßteil gegen die innere Begrenzung. Ein Paar hundert Mal gegenhauen, und das Teil kann sich wie ein Uhrzeiger um 360° drehen `lach`^^
Ich denke da an eine Leder-Stoßschutz-Beschichtung auf der Kontaktseite......
Bilder folgen.
Soviel sei schon mal verraten: Sie ist braunrötlich mit weißer Verbeinung......
Ich halt euch aufm Laufenden
corti
Vorher konnte ich nicht umhin und habe meinen Glasfaserbogen (175 Ibs) aufgespannt um ein Paar Probeschuß zu machen.
Das Ergebnis war gemischt.
Klar, den Einbund habe ich provisorisch kurz mal hingebappt, die Pfeile habe ich von einem normalen Handbogen genommen weil ich noch keine Bolzen habe, aber echt, die Pfeile flogen zwar weit aber um die Scheibe zu treffen musste ich gefühlte 2 Meter vorhalten auf ca. 50 m Entfernung.
Mein erstes Gefühl war: Soll das so sein?
Naja abwarten.
Mein zweiachsiges Nussschloss funktioniert sehr gut, bin zufrieden, aber beim Schuß knallt das innere Schloßteil gegen die innere Begrenzung. Ein Paar hundert Mal gegenhauen, und das Teil kann sich wie ein Uhrzeiger um 360° drehen `lach`^^
Ich denke da an eine Leder-Stoßschutz-Beschichtung auf der Kontaktseite......
Bilder folgen.
Soviel sei schon mal verraten: Sie ist braunrötlich mit weißer Verbeinung......
Ich halt euch aufm Laufenden
corti
- nicoladavinci
- Newbie

- Beiträge: 29
- Registriert: 23.07.2013, 11:48
Re: Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Moin,
Bewusste Ecken und Kanten hin oder her, mal abgesehen von der improvisierten Nuss find ich die richtig schick, da werd ich mir durchaus mal was abschauen !
mfG,
Nico
Bewusste Ecken und Kanten hin oder her, mal abgesehen von der improvisierten Nuss find ich die richtig schick, da werd ich mir durchaus mal was abschauen !
mfG,
Nico
Re: Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Die Jungs auf Malta müssen es damals mit der Federstahlherstellung echt drauf gehabt haben. Ich hab auch schon staunend vor den Dingern gestanden.
Was Rizzars Machwerk angeht: Klasse! Ich mag diesen schnörkelfreien funktionalen Look. Der Fummelkram kam immer erst, wenn sich fetischistische Adlige bei der Jagd gegenseitig ihren Reichtum beweisen mussten.
Das Ding ist erstklassiges Kriegsgerät... öhm, nicht falsch verstehen: Militärische Ausrüstung ist eigentlich immer schlicht und funkionell. Nur das wollte ich damit sagen!
Was Rizzars Machwerk angeht: Klasse! Ich mag diesen schnörkelfreien funktionalen Look. Der Fummelkram kam immer erst, wenn sich fetischistische Adlige bei der Jagd gegenseitig ihren Reichtum beweisen mussten.
Das Ding ist erstklassiges Kriegsgerät... öhm, nicht falsch verstehen: Militärische Ausrüstung ist eigentlich immer schlicht und funkionell. Nur das wollte ich damit sagen!
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
-
Cortigiano
Re: Armbrust mit "Ecken und Kanten"
Danke, abschauen ist immer gut.
Was die Nuss angeht hab ich auch schon eine aus Messing gefertigt die nur noch eine Rasteinlage braucht, wird aber im Schussverhalten definitiv nicht an die leichtgewichte herankommen.
Ich bin am überlegen ob ich demnächst mal Elforyn oder Juma ausprobiere, bin aber derzeit zu geizig für eine Testbestellung.
"Schlicht und funktionell" sollte es auch sein, nicht für die Jagd exclusiv und erst recht nicht für den reichen Adeligen^^
@Cortigiano: weiß nicht ob man mit einer provisorischen Einbindung und einem Ersatzbogen und suboptimalen Pfeilen viel auf das Endprodukt schließen kann, denke eher nicht. Man braucht auch von 175lbs im mittelalterlichen System keine Wunder erwarten. Die Mechanik sollte sich natürlich nicht auf Dauer zerstören, da musst du gucken, gerade beim stärkeren Bogen und deutlich höherer Belastung kann das sonst etwas blöd enden.
Rizzar
Was die Nuss angeht hab ich auch schon eine aus Messing gefertigt die nur noch eine Rasteinlage braucht, wird aber im Schussverhalten definitiv nicht an die leichtgewichte herankommen.
Ich bin am überlegen ob ich demnächst mal Elforyn oder Juma ausprobiere, bin aber derzeit zu geizig für eine Testbestellung.
"Schlicht und funktionell" sollte es auch sein, nicht für die Jagd exclusiv und erst recht nicht für den reichen Adeligen^^
@Cortigiano: weiß nicht ob man mit einer provisorischen Einbindung und einem Ersatzbogen und suboptimalen Pfeilen viel auf das Endprodukt schließen kann, denke eher nicht. Man braucht auch von 175lbs im mittelalterlichen System keine Wunder erwarten. Die Mechanik sollte sich natürlich nicht auf Dauer zerstören, da musst du gucken, gerade beim stärkeren Bogen und deutlich höherer Belastung kann das sonst etwas blöd enden.
Rizzar