Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Bogenschiessen in der Praxis, mediterran, Daumentechnik u.a.
Aquaplas
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Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Aquaplas »

Hallo zusammen.
Ich schieße compound. Mein Bogen hat 41 Pfund. Habe früher eine. 60 Pfund compound geschossen. Aber wegen eines Bandscheiben problemes in der HWS C5 und C6 aufgehört.
Nun hat es mich wieder gejuckt. Und ich hab mir eine. Leichten 50 Pfund Bogen gekauft, den ich auf 41 Pfund gestellt habe.
Allerdings gestern, machte ich am Nachmittag gut 150 Schüsse, und heute schmerzt mein Nacken.
Bin ich es zu schnell angegangen? Oder aber was ich evtl befürchte ist meine Technik falsch?
Was fällt euch im konkreten ein, was ich falsch machen könnte wenn der Nacken beim schießen belastet wird.
Ich danke für eure Hilfe.
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Squid (✝)
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Squid (✝) »

Schwer zu sagen, bin kein Arzt.
Ich sehe zwei mögliche Ursachen.

1. Das Zuggewicht ist zu hoch. Dadurch rutscht der Arm hoch, die Schultermuskulatur kommt nicht klar, der Kopf wird verkrampft eingezogen und die Nackenmuskeln müssen seltsame Bewegungen machen. Folge: Verspannung und Muskelkater.

2. Haltungsfehler. Der Effekt ist ähnlich wie oben, er beruht allerdings nicht auf dem zu hohen Zuggewicht, sondern, weil du eine seltsame Schießhaltung antrainiert hast.

Helfen könnten Bilder: Du mit Bogen in der Hand, in Teilauszug, im Vollauszug. Jeweils so aufgenommen, dass man Schütze, Arme und bogen sehen kann, also seitlich.


Aber aus eigener Erfahrung weiss ich, wie seltsam man sich verwindet, wenn man statt eines "üblichen" Bogens mal einen mit dem doppelten Zuggewicht zu ziehen versucht: Man sieht aus wie Quasimodo auf Speed.
Die ganze Muskelpampe in Hals, Nacken, Schulter, Rücken und Arm ist völlig absurd angespannt und spätestens nach dem (blödsinnigen) dritten Mal knirschts im Gebälk und irgendwas tut zwei Wochen lang weh...


Also: Langsam angehen, Technik ansehen lassen, vielleicht zunächst auf 30 oder 35 lbs heruntergehen.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
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don_quichotte
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von don_quichotte »

Hattest du eine Diskushernie oder was war das Problem? Ansonsten kann ich Squid nur zustimmen, das hat vermutlich mit einer falschen Haltung zu tun. Ohne Fotos ist eine "Diagnose" der Haltung allerdings schwer.
Aquaplas
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Aquaplas »

Hallo. Erstmal danke für die schnelle Antwort.
Also dass die Schulter hochkommt hatte ich zum Schluss beobachtet. Ich musste sie imma bewusster unten halten.
Ich habe den Bogen jetzt erst eine Woche und fast täglich geschossen. Gestern dann auch noch sehr viel.
Vielleicht bin ich es zu schnell angegangen. Die 41 Pfund ziehe ich vom Gefühl her extrem leicht! Unabhängig vom ziehen ist mir gestern aufgefallen das es auf Dauer bei hohen schusszahlen für mich ansträngend ist den Bogen oben zu halten.
Ich zähle mich jetzt mal als Anfänger. Mein Körper ist eher muskulös war früher kraftsportler.
Aber welches Trainings Volumen sollte ein Anfänger haben. Wie oft in der Woche, und wieviel Schuss pro Einheit? Sind 150 Schuss pro Einheit zu viel? Und wie schnell sollte man steigern? Klar, der neue Bogen hat's mir angetan, und ich schoss jetzt seit einer Woche fast jeden Tag. (1 Tag hatte ich Pause)
Aquaplas
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Aquaplas »

@don quichotte
Kann Fotos erst am Donnerstag einstellen, bin beruflich unterwegs...
Ich hatte eine Bandscheiben vorwölbung.. Eine kleine. Diagnose Hws Syndrom.
Mit Physio wurde das wieder gut. Das bogenschiessen sollte auch zur Kräftigung dienen...
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Schattenwolf
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Schattenwolf »

Aquaplas hat geschrieben: Mein Körper ist eher muskulös war früher kraftsportler.
Kann es sein das deine Schulter/Brust-Muskulatur durchs Krafttraining verkürzt ist?
Kannst du deine Hände zwischen den Schulterblättern zusammenfügen, die eine hinterm Rücken von unten und die andere übern Kopf von oben? ...oder wie fühlt sich das an, wenn du deine Arme seitlich so hebst, das die Unterarme senkrecht stehen und beide Oberarme horizontal in einer line - spannt das im Rücken, den Schultern und oder dem Nacken?

Wenn dem so ist, würd ichs mal mit stretching versuchen.... - (leichte, korrekt ausgeführte Dehnübungen) -
.....so rein aus dem Bauch herraus ins Blaue geschossen. ;)

schattige Grüße

p.s.
Bei Training jedweder Art sollte man dem Körper, den Sehnen und Muskeln gerade zu Anfang mindesten 24std. Ruhe gönnen!
Zuletzt geändert von Schattenwolf am 24.06.2013, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.
Abergläubisch? - Pah!
1000 Generationen Erfahrung ist kein Aberglaube, sondern gesunder Menschenverstand.
So möge Thor seinen Hammer schwingen Euch allen Vernunft und Weisheit einzubleuen!
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Heidjer
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Heidjer »

Da stimme ich unbedingt zu, am Anfang, auch beim Wiederanfang nach langer Pause, nur jeden 2'ten Tag trainieren und nur soviel, das es nicht zur Belastung wird. Also die ersten 2 Wochen eher nur 100 Pfeile und dann alle 2 Wochen um 20 steigern.
Mehr als 200 Pfeile pro Tag bringt auch nichts und ein tägliches Schußtraining sollte frühestens nach einen halben Jahr beginnen.


Gruß Dirk
Ein Pfeil, den Schaft gemacht aus der Pflanzen hölzern Teil, versehen mit eines Vogels Federn und einer Spitze, aus der Erde Mineral, wird von der Natur gern zurückgenommen.
Aquaplas
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Aquaplas »

Kann es sein das deine Schulter/Brust-Muskulatur durchs Krafttraining verkürzt ist?
Kannst du deine Hände zwischen den Schulterblättern zusammenfügen, die eine hinterm Rücken von unten und die andere übern Kopf von oben? ...oder wie fühlt sich das an, wenn du deine Arme seitlich so hebst, das die Unterarme senkrecht stehen und beide Oberarme horizontal in einer line - spannt das im Rücken, den Schultern und oder dem Nacken?
Hmm. Das könnte zutreffen. Ich kann die Arme in eine Richtung hinter dem Rücken zusammenführen, in die andere Richtung allerdings nicht...
Wenn ich die Arme wie du beschreibst seitlich halte spannt das im Rücken ja, und vorallem im Kaputzenmuskel also im Nacken...
Hmm, kann es sein, dass sich meine Muskeln durch das Konsequente Bogenschiessen, das ich in Zukunft vor hätte von selber daran gewöhnen?
Generell habe ich vieles wiedersprüchliche gelesen, die einen sagen vor dem Schiessen dehnen, in einem Buch über Compoundbogentechnik habe ich wieder gelesen, vorher auf keinen Fall dehnen, erst nach dem Schusstraining...
ich bin nochmal in mich gegangen, und der Schmerz den ich heute habe ist definitif nicht die Bandscheibe, es ist eher eine Verspannung von Nacken und auch der seitlichen Hals Muskeln.
Da stimme ich unbedingt zu, am Anfang, auch beim Wiederanfang nach langer Pause, nur jeden 2'ten Tag trainieren und nur soviel, das es nicht zur Belastung wird. Also die ersten 2 Wochen eher nur 100 Pfeile und dann alle 2 Wochen um 20 steigern.
Mehr als 200 Pfeile pro Tag bringt auch nichts und ein tägliches Schußtraining sollte frühestens nach einen halben Jahr beginnen.
Aber schon jeden zweiten Tag fix? Oder reichen auch 3 mal die Woche?
Ich kenne das eben noch so beim Kraftsport, da war so 3 mal die Woche für Anfänger sehr empfehlenswert, wenn man weiter kommen will.
Ich habe da Beim Bogenschiessen leider gar kein Wissen, auch in Bezug auf Trainings gestaltung... Es ist ja auch im Endeffekt ein Zeitfaktor, was ist an Tagen wo die Zeit knapp ist empfehlenswert? Dadurch dass ich am Land lebe, habe ich die Möglichkeit jederzeit nach draussen zu gehen um zu trainieren. Ist an einem Tag, wo nur zeit für 50 Schuss ist ratsam zu Trainieren? Oder ist die ohnehin zu wenig, und man sollte lieber frei lassen, dafür wenn wieder Zeit ist es mit mehr Schuss angehen? Frage deshalb, denn beim Kraftsport wars so, hattest du nur 20 min Zeit, war es besser es gleich sein zu lassen, und am Nächsten Tag dafür ordentlich....
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walta
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von walta »

Tja, wieder mal das übliche. Jemand der glaubt das Kraftsport beim Bogenschiessen irgendwas bringt, eine nette Diagnose dazu, ein viel zu starker Bogen, jede Menge Ehrgeiz (" was erst 100 Pfeile, ich schaff auch noch 200") und eine Mege Leute die, ohne die genauen Hintergründe und Ursachen zu wissen, eine Menge Tips geben.

Leute, manchmal verstehe ich euch echt nicht.

@Aqua: mach einfach weiter, ich helf dir dann wenn du dich nicht mehr selber anziehen kannst.

Walta
wer Sarkasmus findet darf ihn wiederverwerten!
Aquaplas
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Aquaplas »

Tja, wieder mal das übliche. Jemand der glaubt das Kraftsport beim Bogenschiessen irgendwas bringt, eine nette Diagnose dazu, ein viel zu starker Bogen, jede Menge Ehrgeiz (" was erst 100 Pfeile, ich schaff auch noch 200") und eine Mege Leute die, ohne die genauen Hintergründe und Ursachen zu wissen, eine Menge Tips geben.

Leute, manchmal verstehe ich euch echt nicht.

@Aqua: mach einfach weiter, ich helf dir dann wenn du dich nicht mehr selber anziehen kannst.

Walta
wer Sarkasmus findet darf ihn wiederverwerten!
Lieber Walta.
Erstmal Danke für deine nette Einstandsgeste. ;-)

Alsoooo
Ich habe nie behauptet dass ich Kraftsport betreibe, um beim Bogenschiessen besser zu werden, bzw dass das in dem Bereich irgend etwas bringt.
Ich habe lediglich um meinen Körpertypus zu ergänzen erwehnt, dass ich Kraftsport betrieben habe! Um genau zu sein, dass ist fast 10 Jahre her, und damals hatte ich mit dem Bogen Schiessen gar nichts am Hut!
Ein viel zu Starker Bogen?
Also erstens habe ich mich bei meinem Händler Beraten lassen, und sagte ihm auch dazu, dass ich vor ca. 5 Jahren ein HWS Problem hatte, und ich mich an den Bogensport nun mal langsam herantasten will! Ich will auch mit Compound beginnen.
Deshalb der 50 Pfund Bogen, und wie oben bemerkt schiesse ich ihn auf 41 Pfund.
Er meinnte noch viel weniger kann man als Erwachsener mann nicht empfehlen, da ich selbst bei regelmäsigem Training schnell über meinen Bogen hinaus wachsen werde....
Und zu deinem letzten Sätzchen kann ich dir sagen, wenn du die anderen die mir hier wirklcklich hilfreiche Tipps gegeben haben nicht verstehst, ist das deine Sache, aber ich verstehe im gegensatz dazu deinen Sarkasmus nicht!

Zu der Einleitung möchte ich dir sagen, dass ich bevor ich in das Forum hier gegangen bin, sehr viel im Internet bezügl. des Problems gelesen habe, und ich jede Menge finden konnte, von Schmerzen in den Schultern etc. Allerdings spezifisch über verspannungen im Nacken nicht! Ausser du googels auf Englisch: Bow Shooting Neck Pain.....Da findest du vieles.... allerdings reicht hier mein Englisch nicht aus! Deshalb bin ich hier.
Falls du es überlesen hast, bekomme ich nicht in erster Linie das Nackenproblem vom Bogenschiessen, sondern durch das Bogenschiessen ist ein bereits vorhandenes Körperliches Problem etwas aufgeflammt...
In erster Linie ging es mir darum, mich an einem Platz zu begeben, an dem gleichgesinnte sind, die eben Bogen schiessen. wo evtl der eine oder andere dabei ist der sich mit meinem Problem hier identifizieren kann! Vielleicht schiesst ja einer Bogen mit Bandscheibenproblemen in der HWS, und hat dazu aus seiner Sicht nützliche Tipps auf die man in dem Fall besonders Achtung geben soll. Du scheinnst einer von den "fitten" zu sein!;-) So, jetzt schalte ich den Sarkasmus wieder ab, und wünsche trozdem einen Schönen Abend.....

Ps: Ich kann mir vorstellen, dass du im Bogenschiessen eine gewaltige Erfahrung hast! Und von Anfängern evtl. genervt bist, aber du hast sicher auch mal klein angefangen, und warst froh um jeden Rat!
Tja, ich komme aus Österreich, und da ist guter Rat Rar, denn der nächste Verein ist ca. 2 Autostunden entfernt...
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Idariod
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Idariod »

erm...wo aus Österreich? Ich hab hier in der Umgebung ungefähr drei Vereine die ich dir aus dem Stand sagen kann, und alle nicht weiter als 30 min entfernt. Und ich kenn nicht alle Vereine in der Gegend, weil ich mich eigentlich für einen Verein gar nicht interessiere. Nur mal so als Einwurf.
Was ich eigentlich sagen wollte...warum springst du denn auf Walta's Sarkasmus denn so an? Hier gibt es einen Haufen nette Leute, alle mit ihren kleinen Eigenheiten. Ok, und ein paar, die einfach extrem nett sind. Aber lass es ruhig angehen, lass dich auch auf sarkastische Postings ein, und lies zwischen den Zeilen.
Zwischen Waltas Zeilen lese ich:
Wir haben keine Bilder vom Auszugsverhalten, wir haben keine Details zur medizinischen Vorgeschichte, wir haben eigentlich gar nix außer einer mündlichen Beschreibung und und einer Menge gutgemeinter Vermutungen. Das ist, wie eine Telefondiagnose beim Orthopäden (kann vielleicht stimmen, aber ziemlich sicher murks sein).
Oiso ois leiwand so weit.
Anfängerzuggewichte sind für mich bei Männern ca. 30 Pfund. Da leiht man sich zum Anfangen einen Bogen, und macht das mal ein halbes Jahr. Mir war der dann schnell zu leicht, und ich hab aufgestockt auf 47 Pfund. Und das war fast zu viel. Geht grade noch, aber trotzdem nicht die klügste Wahl. Und ich bin jetzt auch nicht das, was man bei uns gern ein Zniachtl nennt.
Darum kommen mir 41 Pfund als Anfangszuggewicht auch viel vor, auch wenn es ein Compound ist.

LG,

Idariod

der auch gern mal Romane statt Postings schreibt
Teile dein Wissen und gib nicht vor zu wissen was du nicht weißt - ein guter Ratschlag von einem tüchtigen Tischler. Das steht hier um mich daran immer zu erinnern, und für alle denen der Schuh passt.
Aquaplas
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Aquaplas »

Hallo Idariod.
Ich komme aus der Umgebung aus Salzburg. Der nächste Verein ist in Bad Goisern, das ist ein ganz schönes Stück Abends nach der Arbeit...
Ja, weisst du, du kennst Walta vielleicht schon, ich habe in seinen Zeilen gelesen, schon wieder einer ders nicht checkt, soll doch zum Teufel gehen... ;D
Mir ist schon klar, dass man hier keine deteilierte Diagnose stellen kann, aber ich bin einer, der sich gerne Informiert, und dann eben selber aufprobiert, solange bis es klappt. Und wenns schon gar nicht geht, werde ich mir irgendwo einen Anfänger Kurs kaufen, indem ich mich dann auf meine Fehler aufmerksam machen lasse. Aber vielleicht schaff ichs ja doch selbst... währe mir lieber...
Das wegen den 41 Pfund für Anfänger ist so ne sache. Man liest ja überall was anderes. Den Händler wo ich ihn gekauft habe, dem hatte ich schon Kompetenz zugetraut. Und Ich selbst habe das Gefühl, der Bogen ist mit 41 Pfund eher zu Leicht. BZW der Auszug an sich passiert hundert Pro sauber. Allerdings dürfte ich entweder wirklich die Schulter zu weit nach oben bringen, warum auch imma, oder es stimmt mit meiner Kopf Position im Ankerpunkt was nicht. Aber wie gesagt, wenn ich nach Hause komme, werde ich Fotos machen und einstellen...
Das mit den Bandscheiben ist halt so ne Sache... Lange Autofahrten spürt man auch usw....
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Mike W.
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Mike W. »

Ich rate mal: Wenn du mit dem Training anfängst bleibt die Schulter unten. Im laufe des Trainings kommt sie dann immer höher?

Wenn das so ist, solltest du langsamer schießen und zwischendurch Pausen einlegen, in denen du zB Lockerungsübungen machst.
Sehr wahrscheinlich ist nicht viel mit Schulterspannung, so das du das Zuggewicht größtenteils über die Muskeln und nicht die Technik hältst. dann kommt die Schulter auf jeden Fall hoch.
Dadurch steht man aber noch ungünstiger, was das Problem verstärkt.
Dann besser abbrechen, sowie der Haltungsfehler bemerkbar wird, besser schon vorher.


Ich hatte auch mal nen zu starken Bogen zu exzessiv geschossen. ;)

Gruß Mike
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Heidjer »

Zuerst mal muß ich den Walta in Schutz nehmen, irgendwo Recht hat er ja und schliesslich muß er sich häufig beruflich mit den Folgen solch extensiv betriebenen Trainings beschäftigen. ::)
Meine Tips kamen auch daher, das ich das für Verspannungen gehalten habe und die kommen eben sehr schnell wenn man so stark in einen neuen Bewegungsablauf einsteigt. Beim Muskelaufbau bzw beim gewöhnen der Muskeln an einen neuen Bewegungsablauf muß man den Muskeln eben auch Ruhephasen einräumen, von daher sollte man ebend am Anfang nicht öfter als jeden zweiten Tag die Muskeln stressen.

Das mit den Zuggewicht ist so eine Sache, man beherrscht ein Zuggewicht eigentlich erst, wenn man mit dem betreffenden Bogen 200 Schuß machen kann und der letzte Schuß so gut (oder schlecht) ist, wie es die ersten sind. Das schafft ein kräftiger Anfänger kaum mit einen 20# Bogen, dafür setzt viel zu früh die Ermüdung ein. :o
Darum mein Tip, keine 150 Pfeile täglich, das ist viel zu viel am Anfang, ein drittel davon reicht für die ersten Wochen und immer mindestens 36 Stunden Ruhe für die Muskeln zwischen den Trainingsphasen.


Gruß Dirk
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inge
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von inge »

:-*
lg
inge
Am Ende stellt sich die Frage:
Was hast du aus deinem Leben gemacht?
Was du dann wünschst getan zu haben, das tue jetzt.
( Erasmus von Rotterdam )
Antworten

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