ich bin Matthias, und ich möchte meinen ersten Bogen bauen. Schon seit längerem lese ich mich intensiv in das Thema ein. - Da es für mich bald ein paar Tage zum Camping geht, dachte ich mir, da wäre der Bogenbau eine ideale Nebenbeschäftigung. - Also habe ich mir im Garten einen - hoffentlich - einigermaßen geeigneten Hasel-Stamm abgesägt, grob abgelängt, entrindet und die Enden mit Holzleim versiegelt. - Maße: 190cm lang, ca. 4-5 cm durchmesser (nach Entfernung der Rinde)
Jaja, das Naturmaterial hat auf jeden Fall so seine Unregelmäßigkeiten (vgl. Foto): zum Einen ab der Mitte aufwärts einige Äste, zum anderen eine etwas wellige Form im oberen Bereich (Auf dem Foto rechts). Wenn mein Laien-Auge das richtig sieht, ist eventuell auch leichter Drehwuchs vorhanden. Aber hey, man soll sich ja nach dem Holz richten, lese ich hier immer wieder.
Gern würde ich die Grobe Bogenform schon zeitnah rausarbeiten und während des angesprochenen Campingurlaubs in ein paar Wochen dann die Feinarbeiten machen. Ich weiß, der Fällzeitpunkt war ungünstig und die Trocknungszeit ist vielleicht auch zu kurz, aber eventuell passt es ja. - Falls die Trocknungszeit nicht reicht, werde ich mich natürlich in Geduld üben und die Feinarbeit dann später angehen.
Also suche ich jetzt zunächst den Bogen im Holz und würde mich freuen, die Meinung einiger erfahrener Bogenbauer zu hören.
Mein erster Gedanke war, den Bogenrücken an der Unterseite (vgl. Foto) des Stamms anzusiedeln, spricht da was gegen?
Wegen der Bogenform bin ich noch unentschlossen, ich würde am liebsten das Bauen, was am besten zum Holz passt. Aber hier fehlt mir ja die Erfahrung...
