Aqua fortis...
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medicinewheel
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Re: Aqua fortis...
Hallo
bin zwar Tischler/Schreiner,
aber damit habe ich nocht nichts gemacht.
Geschweige davon gehört.
Bei Wiki steht, das es früher zum trennen von Metallen, genutzt wurde.
Was für einen Vorteil soll es haben?
mfg HabeljoeAqua fortis
Aqua fortisoder „starkes Wasser,“ innen Alchimie, ist ein ätzmittel Lösung von Salpetersäure gebildet von Salpeter. Es wurde in der Alchimie als Lösungsmittel für das Auflösen verwendet Silber und die meisten anderen Metalle mit bemerkenswerten Ausnahmen von Gold und Platin das kann aufgelöstes Verwenden sein Aqua regia. Aqua fortis wurden vorbereitet, indem man jeden Sand mischte, Alaunoder Vitrioloder die letzten zwei zusammen, wenn der Salpeter, dann es durch ein heißes Feuer destilliert. Das Gas sammelte von diesem kondensiert in Aqua fortis.
Die Entdeckung von Aqua fortis wird zu gutgeschrieben Jabir ibn Hayyan einmal herum 800 V. CHR.
Aqua fortis waren zu den Abscheidern für Trennung oder Trennensilber vom Gold nützlich und Kupfer; zu den Arbeitern innen Mosaik für das Beflecken und die Färbung ihres Holzes; zu anderen Künstlern für Farbton des Knochens und des Elfenbeins, dem getan wird, indem man die Einzelteile mit tönt Kupfer oder Verdigris, dann tränkend in den Aqua fortis. Einige verwandeln es auch in Aqua regia, durch das Auflösen in einem Viertel seines Gewichts von Ammoniumchloridund verwenden Sie dann dieses, um Elfenbein und Knochen, einer feinen purpurroten Farbe zu beflecken. Buchmappen setzten es auch auf das Leder und bildeten feine Marmorabdeckungen für Bücher. Diamantschleifer verwendeten es, um Diamanten von den metalline Pudern zu trennen. Es wurde auch im Radierung Kupfer verwendet oder Messing Platten. Es wurde mit gemischt öl von Vitriol und verwendet zu beflecken Stöcke wie ein Schildkroete Oberteil durch das Anwenden einiger Mäntel erscheinen, während der Stock heiße übermäßigkohlen ist. Die Stöcke wurden dann einen Glanz mit einem kleinen weichen Wachs und einem trockenen Tuch gegeben.
Aqua fortis ist wirklich eine Lösung von HNO3, Salpetersäure, im Wasser.
bin zwar Tischler/Schreiner,
aber damit habe ich nocht nichts gemacht.
Geschweige davon gehört.
Bei Wiki steht, das es früher zum trennen von Metallen, genutzt wurde.
Was für einen Vorteil soll es haben?
mfg HabeljoeAqua fortis
Aqua fortisoder „starkes Wasser,“ innen Alchimie, ist ein ätzmittel Lösung von Salpetersäure gebildet von Salpeter. Es wurde in der Alchimie als Lösungsmittel für das Auflösen verwendet Silber und die meisten anderen Metalle mit bemerkenswerten Ausnahmen von Gold und Platin das kann aufgelöstes Verwenden sein Aqua regia. Aqua fortis wurden vorbereitet, indem man jeden Sand mischte, Alaunoder Vitrioloder die letzten zwei zusammen, wenn der Salpeter, dann es durch ein heißes Feuer destilliert. Das Gas sammelte von diesem kondensiert in Aqua fortis.
Die Entdeckung von Aqua fortis wird zu gutgeschrieben Jabir ibn Hayyan einmal herum 800 V. CHR.
Aqua fortis waren zu den Abscheidern für Trennung oder Trennensilber vom Gold nützlich und Kupfer; zu den Arbeitern innen Mosaik für das Beflecken und die Färbung ihres Holzes; zu anderen Künstlern für Farbton des Knochens und des Elfenbeins, dem getan wird, indem man die Einzelteile mit tönt Kupfer oder Verdigris, dann tränkend in den Aqua fortis. Einige verwandeln es auch in Aqua regia, durch das Auflösen in einem Viertel seines Gewichts von Ammoniumchloridund verwenden Sie dann dieses, um Elfenbein und Knochen, einer feinen purpurroten Farbe zu beflecken. Buchmappen setzten es auch auf das Leder und bildeten feine Marmorabdeckungen für Bücher. Diamantschleifer verwendeten es, um Diamanten von den metalline Pudern zu trennen. Es wurde auch im Radierung Kupfer verwendet oder Messing Platten. Es wurde mit gemischt öl von Vitriol und verwendet zu beflecken Stöcke wie ein Schildkroete Oberteil durch das Anwenden einiger Mäntel erscheinen, während der Stock heiße übermäßigkohlen ist. Die Stöcke wurden dann einen Glanz mit einem kleinen weichen Wachs und einem trockenen Tuch gegeben.
Aqua fortis ist wirklich eine Lösung von HNO3, Salpetersäure, im Wasser.
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medicinewheel
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Re: Aqua fortis...
Ich habe vor einiger Zeit als ich noch bei einem Restaurator gearbeit habe schonmal damit gebeizt. Es ist schon ein ziemlicher Wahnsinn was man da so aus einem Stückchen Ahorn machen kann. An einem Bogen habe ich diese Technik allerdings noch nicht angewendet (schon alleine wegen mangelndem Ahorn... ;-)).
Ich habe Dir hier mal einen Text rausgesucht, der das wesentliche enthält:
Wahkon Bay Aquafortis für Ahornschäfte. Aquafortis ist die lateinische Bezeichnung für "starkes Wasser" und besteht aus in Salpetersäure und HCL-Protonen aufgelöstem Eisen. Für die Verarbeitung von Aquafortis werden daher Schutzhandschuhe aus Gummi empfohlen! Die Lösung färbt das Holz durch Oxidation der darin enthaltenen Gerbsäuren. Vor dem Beizen muss das Holz bereits den Endschliff erhalten haben. Danach empfiehlt es sich, mindestens zweimal kurz mit einem gut nassen Schwamm zu wässern, wodurch sich die Holzfasern nochmals aufrichten und abgeschliffen werden. Durch Aquafortis werden die Holzfasern ebenfalls nochmals aufgerichtet. Aquafortis gut schütteln, mit einem Pinsel gleichmäßig auf alle später sichtbaren Oberflächen aufgetragen und trocknen lassen. Hierbei brauchen die später von Beschlagteilen, Schloss oder Lauf verdeckte Bereiche des Schaftes nicht gebeizt zu werden, was dem Arbeitsmodus der frühen Büchsenmacher entspricht. Die Beize gibt dem Holz zunächst eine gelb-grüne Färbung und wird erst durch die Zuführung von Hitze "aktiviert". In früheren Zeiten wurde dazu eine rotglühende Eisenplatte in dichtem Abstand über das Holz geführt. Heute übernimmt diese Aufgabe eine in pendelnden Bewegungen über das Holz geführte Heissluftpistole, die eine wesentlich kontrolliertere Hitzezufuhr ermöglicht. Durch die Hitze reagiert die Beize und es entsteht ein Farbton, der von einem tief leuchtenden Goldton (hartes Holz) bis zu tiefbraun (weiches Holz) reicht. Besondere Sorgfalt sollte auf die Behandlung von Kanten am Schaft gelegt werden, da der Heißluftstrom dort mit besonderer Intensität einwirkt und der Farbton schnell zu dunkel wird. Nach dem Beizen werden die behandelten Bereiche mit in Wasser aufgelöstem Sodium Bicarbonat (Backpulver) abgewaschen und neutralisiert. Ohne dieses Neutralisieren würde durch die Einwirkung von Sonnenlicht mit der Zeit der Farbton des Schaftes nachdunkeln und im Schaft liegende Metallteile angegriffen werden. Im Vergleich zu alkohol- und wasserlöslichen Beizen erreicht man bei Ahornschäften mit Aquafortis eine unvergleichbare "Tiefenwirkung". Hiermit gebeizte Hölzer erscheinen oft dreidimensional, wobei die dunklen Streifen in einem tiefleuchtenden Goldton zu schweben scheinen. Selbst bei "einfachen Schaftqualitäten" erreicht man mit Aquafortis of erstaunliche Ergebnisse. Nach dem Neutralisieren und Trocknen werden aufgerichtete Holzfasern mit 0000-Stahlwolle abgeschliffen und das Finish aufgebracht. Hierzu eignet sich ein traditionelles handgewischtes Ölfinish –Wahkon Bay TRU COAT- oder auch ein modernes Schaftfinish (z.B. Permalyn Sealer –Porenfüller-, Permalyn Gun Stock Finish –Endbehandlung).
Quelle:http://www.stifters-gunflints.de/aquafortis.htm
Vielleicht kanntest du das ja auch schon...
Beste Grüße,
Benni
Ich habe Dir hier mal einen Text rausgesucht, der das wesentliche enthält:
Wahkon Bay Aquafortis für Ahornschäfte. Aquafortis ist die lateinische Bezeichnung für "starkes Wasser" und besteht aus in Salpetersäure und HCL-Protonen aufgelöstem Eisen. Für die Verarbeitung von Aquafortis werden daher Schutzhandschuhe aus Gummi empfohlen! Die Lösung färbt das Holz durch Oxidation der darin enthaltenen Gerbsäuren. Vor dem Beizen muss das Holz bereits den Endschliff erhalten haben. Danach empfiehlt es sich, mindestens zweimal kurz mit einem gut nassen Schwamm zu wässern, wodurch sich die Holzfasern nochmals aufrichten und abgeschliffen werden. Durch Aquafortis werden die Holzfasern ebenfalls nochmals aufgerichtet. Aquafortis gut schütteln, mit einem Pinsel gleichmäßig auf alle später sichtbaren Oberflächen aufgetragen und trocknen lassen. Hierbei brauchen die später von Beschlagteilen, Schloss oder Lauf verdeckte Bereiche des Schaftes nicht gebeizt zu werden, was dem Arbeitsmodus der frühen Büchsenmacher entspricht. Die Beize gibt dem Holz zunächst eine gelb-grüne Färbung und wird erst durch die Zuführung von Hitze "aktiviert". In früheren Zeiten wurde dazu eine rotglühende Eisenplatte in dichtem Abstand über das Holz geführt. Heute übernimmt diese Aufgabe eine in pendelnden Bewegungen über das Holz geführte Heissluftpistole, die eine wesentlich kontrolliertere Hitzezufuhr ermöglicht. Durch die Hitze reagiert die Beize und es entsteht ein Farbton, der von einem tief leuchtenden Goldton (hartes Holz) bis zu tiefbraun (weiches Holz) reicht. Besondere Sorgfalt sollte auf die Behandlung von Kanten am Schaft gelegt werden, da der Heißluftstrom dort mit besonderer Intensität einwirkt und der Farbton schnell zu dunkel wird. Nach dem Beizen werden die behandelten Bereiche mit in Wasser aufgelöstem Sodium Bicarbonat (Backpulver) abgewaschen und neutralisiert. Ohne dieses Neutralisieren würde durch die Einwirkung von Sonnenlicht mit der Zeit der Farbton des Schaftes nachdunkeln und im Schaft liegende Metallteile angegriffen werden. Im Vergleich zu alkohol- und wasserlöslichen Beizen erreicht man bei Ahornschäften mit Aquafortis eine unvergleichbare "Tiefenwirkung". Hiermit gebeizte Hölzer erscheinen oft dreidimensional, wobei die dunklen Streifen in einem tiefleuchtenden Goldton zu schweben scheinen. Selbst bei "einfachen Schaftqualitäten" erreicht man mit Aquafortis of erstaunliche Ergebnisse. Nach dem Neutralisieren und Trocknen werden aufgerichtete Holzfasern mit 0000-Stahlwolle abgeschliffen und das Finish aufgebracht. Hierzu eignet sich ein traditionelles handgewischtes Ölfinish –Wahkon Bay TRU COAT- oder auch ein modernes Schaftfinish (z.B. Permalyn Sealer –Porenfüller-, Permalyn Gun Stock Finish –Endbehandlung).
Quelle:http://www.stifters-gunflints.de/aquafortis.htm
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Benni
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Re: Aqua fortis...
Boah geiles Zeug!
Übel übel sprach der Dübel,
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medicinewheel
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Re: Aqua fortis...
Danke Fennek, das kannte ich nicht, das ist die Info, die ich gesucht habe. Werde mal nen Versuch an nem Messergriff oder so machen.