Bambuspfeile, eine Welt für sich
Verfasst: 23.08.2010, 19:22
Hallo,
Nun, ich bin es angegangen und habe mich mal ausgiebiger mit dem Thema Bambuspfeil auseinander gesetzt , bzw stecke ich da grade voll drinn .
Ich hatte ein Groß an Schäften im lokalen Gartencenter käuflich erworben , in etwa alles was so aussah als ob es brauchbar wär
Daraus konnte ich 36 Schäfte für den Pfeilbau + einige für Flightpfeile gewinnen.
Die Schäfte wurden zunächst nach dem spine sortiert , mit den bereits vorhandenen Schäften aus anderen Einkäufen ergab sich eine stattliche Anzahl an potenziellen Pfeilrohlingen.
Als erstes hatte ich mich an 9 Schäfte gewagt die im spine Bereich von 40 - 45 # lagen, interessant : unter 40# hatte ich nur 2 ! die lagen bei 36# und 37#.
Die Schäfte wurde "grob " gespint im naturnahen noch krummen Zustand , das war nicht einfach und die Ergebnisse dürften nicht sehr genau sein aber für eine Erstsortierung ausreichend.
Dann habe ich die Schäfte per Hitze begradigt , geschliffen , wieder begradigt , nochmals geschliffen und abgelängt.
Erneut den spine festgestellt , gewogen und die Daten auf dem Schaft geschrieben.
Dann ging es ans Tempern , mein Gasgrill schien mir prädestiniert für diese Aufgabe.
Also alle ersten fertigen 9 Schäfte rein und Hitze los.
Ähm ja , durch unsachgemäßen gebrauch wurden alle Schäfte über das Maß karbonisiert.
( Ich depp habe nicht aufgepast und sie sind verkohlt
)
Absoluter collateral Schaden !
Ok , wieder von vorne Anfangen
Das gleiche nu nochmal mit den nächsten spine Gruppen , 45 -50 und 50 -55 #
Die 9er Gruppe 50 -55 muß noch ein 2tes mal gerichtet werden , hier rechts auf dem Bild :

Einen Pfeil im höhern spine über 60# habe ich mal nebenbei fertig gemacht, da mich der Faktor spine versus Gewicht interessiert.
Zudem habe ich bei jeder 9er Gruppe einen von den ganz steifen Schäften beigemischt -> 60 +
Die Gewichtsschwankungen bei den Schäften sind enorn, im 45 - 50 er Bereich liegt das Gewicht zwischen 20 - 26 Gramm bei einer länge von 73 cm.
Das wird noch ein bisschen arbeit die Schäfte auf ein rel gleichmässiges Gewicht zu bringen ohne große Schwankungen beim FOC .
In der Mitte der Testpfeil mit um 60# spine , 31 Gramm und einem Foc von annähernd " 0 "
( mittig in der Balance, hoffe das bezeichnet man als null , wenn nicht dann koregieren )
Die Spitze muß noch was schwerer werden , hatte eine kleine Schraube eigesteckt , diese werde ich nun noch mit einer Mutter versehen und dann schleifen und einkleben.


Gruß acker
Nun, ich bin es angegangen und habe mich mal ausgiebiger mit dem Thema Bambuspfeil auseinander gesetzt , bzw stecke ich da grade voll drinn .
Ich hatte ein Groß an Schäften im lokalen Gartencenter käuflich erworben , in etwa alles was so aussah als ob es brauchbar wär
Daraus konnte ich 36 Schäfte für den Pfeilbau + einige für Flightpfeile gewinnen.
Die Schäfte wurden zunächst nach dem spine sortiert , mit den bereits vorhandenen Schäften aus anderen Einkäufen ergab sich eine stattliche Anzahl an potenziellen Pfeilrohlingen.
Als erstes hatte ich mich an 9 Schäfte gewagt die im spine Bereich von 40 - 45 # lagen, interessant : unter 40# hatte ich nur 2 ! die lagen bei 36# und 37#.
Die Schäfte wurde "grob " gespint im naturnahen noch krummen Zustand , das war nicht einfach und die Ergebnisse dürften nicht sehr genau sein aber für eine Erstsortierung ausreichend.
Dann habe ich die Schäfte per Hitze begradigt , geschliffen , wieder begradigt , nochmals geschliffen und abgelängt.
Erneut den spine festgestellt , gewogen und die Daten auf dem Schaft geschrieben.
Dann ging es ans Tempern , mein Gasgrill schien mir prädestiniert für diese Aufgabe.
Also alle ersten fertigen 9 Schäfte rein und Hitze los.
Ähm ja , durch unsachgemäßen gebrauch wurden alle Schäfte über das Maß karbonisiert.
( Ich depp habe nicht aufgepast und sie sind verkohlt
Absoluter collateral Schaden !
Ok , wieder von vorne Anfangen
Das gleiche nu nochmal mit den nächsten spine Gruppen , 45 -50 und 50 -55 #
Die 9er Gruppe 50 -55 muß noch ein 2tes mal gerichtet werden , hier rechts auf dem Bild :
Einen Pfeil im höhern spine über 60# habe ich mal nebenbei fertig gemacht, da mich der Faktor spine versus Gewicht interessiert.
Zudem habe ich bei jeder 9er Gruppe einen von den ganz steifen Schäften beigemischt -> 60 +
Die Gewichtsschwankungen bei den Schäften sind enorn, im 45 - 50 er Bereich liegt das Gewicht zwischen 20 - 26 Gramm bei einer länge von 73 cm.
Das wird noch ein bisschen arbeit die Schäfte auf ein rel gleichmässiges Gewicht zu bringen ohne große Schwankungen beim FOC .
In der Mitte der Testpfeil mit um 60# spine , 31 Gramm und einem Foc von annähernd " 0 "
( mittig in der Balance, hoffe das bezeichnet man als null , wenn nicht dann koregieren )
Die Spitze muß noch was schwerer werden , hatte eine kleine Schraube eigesteckt , diese werde ich nun noch mit einer Mutter versehen und dann schleifen und einkleben.
Gruß acker