Sägen

Selbstgebaute Befiederungsgeräte, Spinetester, etc.
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tyron
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Sägen

Beitrag von tyron »

Hallo,

ich bin dabei mir zu überlegen einige Sägen zu zulegen.

Die Auswahl ist ja leider recht groß und so wunderprächtig kenn ich mich mit den Dingern ja nun auch wieder nicht aus.
So zur Erläuterung, für mich ist nunmal eine Säge ein Flaches stück Metall mit Zacken dran. Durch hin und herbewegen kann man so relativ entspannt ein Material in beliebig viele Teile teilen.

Dass es elektr. und Muskelkraft betriebene Sägen gibt weiß ich hingegen schon. Außer einer Stichsäge hab ich aber keine elektrischen, und so sollte es auch bleiben. Zumal mein Platz für Band&Co nicht ausreicht.

So nun würd ich aber gern erfahren, wo bekomme ich Sägen her (günstig) und welche Sägen wären für was hilfreich und welche bräuchte ich unbdingt für den Bogen/Pfeilbau.

Bislang gings ja mit spalten, spalten, spalten, wegkloppen mit der Axt, und weiterrausarbeiten mit Klinge und Hobel ganz gut. Nur a) dauerts bei mir zumindets dann länger b) ists Material verschleiß und c) ist die Fehlergefahr schneller gegeben.

Gruß
tyron

PS: es reichten auch Sägeblätter weil n Griff ist nicht das Problem da dann dran zu machen.
Wenn die jungen wollten und die alten könnten, wäre für beide zusammen das unmögliche machbar.
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Faltenhemd rigoros
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Re: Sägen

Beitrag von Faltenhemd rigoros »

was ich nicht missen möchte: fliesensäge für selfnocks bei pfeilen und sehnenkerben bei bögen.

gruss falti
Däumling
DerNockpunkt
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Re: Sägen

Beitrag von DerNockpunkt »

auf dick.biz
gibts alles mögliche....
so ne Japansäge is immer was Gutes zum Pfeilschaftkürzen und für viele andere Arbeiten...
Bügelsäge für Saplings zum Fällen...oder Klappsäge...oder Fuchsschwanz..
Fliesensäge auf jeden Fall...für Selfnocks so wie Falti schon schrieb...
Es gibt halt auch einige elektrische Sägen die viel Arbeit erleichtern.....
Zuletzt geändert von DerNockpunkt am 06.02.2010, 10:36, insgesamt 1-mal geändert.
(o)     <--------<<-
himself

Re: Sägen

Beitrag von himself »

Wie Nockpunkt ja sagt - für jede Arbeit gibts die optimale.

Für grün, für trocken, sehr feine Arbeiten, oder für draussen, zum Fällen,...?

Wenn Du erst mal mit einer anfangen willst die ziemlich alles abdeckt dann würde ich Dir zu einer 600er Gestellsäge mit Jp Universalblatt raten.
Nix für Unterwegs oder SEHR feine Arbeiten aber sie schneidet alles und SCHNELL.
Das Blatt ist dünn und schneidet sehr wirtschaftlich und exact, aber weil es unter Spannung steht staucht es nicht so leicht wenn es sich mal verklemmt oder verkantet.
Auch ist die Gestellsäge länger als trad jp Handsägen (grösserer Hub = schneller) und schneidet auf Stoss was bedeutet dass man auch mal mit Druck sägen kann wenn man nur z.B. grob was auftrennen will.
Viele mögen die alte Gestellsäge nicht mehr weil sie etwas sperrig ist und schon geführt sein will, sonst wackelt und eiert sie herum.
Braucht etwas Übung und ist in der Anschaffung teurer - ist es aber wert.

Wenn die Gestellsägen Dir zu unhandlich ist sind die "Fliegenklatschen" (Ryoba) auch gute Universalsägen. Die haben eine Seite für Quer- und eine für Längsschnitte, gibts in versch. Grössen - aber kauf nix zu kleines da verhungerst Du nur.

Dieter Schmidt ist gut als Quelle (Dick ist auch ok, sonst gibts Zugsägen mittlerweile in jedem besseren Baumarkt oder eBay):
http://www.fine-tools.com/gestell.htm
Billig sind leider nur die Billigen, die Guten sind immer etwas teurer. Lieber gleich 'ne gescheite und drauf aufpassen...
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tyron
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Re: Sägen

Beitrag von tyron »

hmm ok.

also dann teilen wir das auf.

- eine zum Fällen und Raushohlen der übereinanderliegenden Staves in einem Spaltling.

Zumindest sind bei meinen Eschen die achtelspaltlinge so dass ich da gut 2 Staves rausbekäme, wenn ich die trennen könnte. Nur die liegen eben Übereinander. Einer näher zum Scheitelpunkt des Spaltlings unf einer eher zur ehemaligen Baumaussenseite. Mit dem spalten in den Fällen habe ich leider nur eine Ausbeute von 1:4 bekommen.

- eine zum raussägen des eigentlichen Bogenrohlings entlang der aufskizzierten Desginform

Da sollten dann nicht nur Fetzen wegggängen, aber der Sägefortschritt dennoch flott gehen

-eine für Pfeile

Gruß
tyron
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himself

Re: Sägen

Beitrag von himself »

Ok,

zum Fällen und für grünes Holz: die Bügelsäge
(zum heimlich-Fällen evtl die Silky-Klappsäge oder ähnliches für die Jackentasche ;))

Für feine Schnitte - Pfeile, Kerben, Leisten,...: die kleine Dozuki

Für alles sonstige immer noch die grosse Gestellsäge, wenns mit der Hand gemacht werden soll.
Was schnelleres gibts nicht, die schneidet auch lange Werkstücke wenn man das Blatt quer dreht und kann auch Kurven schneiden wenns sein muss ( -mit entsprechendem Blatt sogar Figuren).

Manchmal ist zum Auftrennen (wenn keine richtige Werkstatt zur Verfügung steht) die Ryoba (oder Anahiki für grosse Teile) effektiver - die braucht weniger Platz zum maneuvrieren und Du kannst das Werkstück nur durch Draufknien/-stellen fixieren.
Kommt etwas drauf an wie Du eingerichtet bist.

Es hat jeder so seine Art zu arbeiten. Wirklich herausfinden wirst du es wenn Du's selbst probierst. Dann siehst du schon was Dir taugt.
Und wenn Du präzise lange Schnitte machen willst und dann noch 'zig Meter davon (z.B Bogenrohlinge zurecht sägen) dann ist es vielleicht sinnvoll sich nach jemandem umzusehen der eine Bandsäge hat.
Bogenede

Re: Sägen

Beitrag von Bogenede »

Bau Dir ne Gestellsäge und kauf Dir ein sehr gutes Blatt.
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Re: Sägen

Beitrag von Galighenna »

@Spinewert

Sehr Cool, da kann man ja fast nix mehr verkehrt machen. Vielleicht bau ich mir nach der Anleitung auch so eine Gestellsäge.
Das Blatt ist halt nur das wichtigste. Stellt sich die Frage: wie erkenne ich ein gutes Sägeblatt, ohne das ich damit sägen muss (z.B. im Baumarkt vor dem Kauf?)
Übel übel sprach der Dübel,
als er elegant und entspannt
in der harten Wand verschwand
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Bello
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Re: Sägen

Beitrag von Bello »

Also zum einen Rate ich dir auch zu ner Gestellsäge. Die Dinger sind alt aber haben sich bewährt. Für die Sägen gibt es auch schon Japanblätter...steh ich aber nicht so drauf. Auf die Getstellsäge würde ich ein grobes Blatt nehmen welches auf Stoß arbeitet, Vorteil das Blatt kannst du schärfen, Japanblätter gehen gut wenn sie neu und scharf sind, dannach wird ein neues fällig, weil die Zähne gehärtet sind. Mit dem Groben Blatt kannst du gut deine Spaltlinge auftrennen.

Für deine Pfeile ne feine Japansäge mit Rücken! Der Rücken führt das dünne Blatt etwas und es knickt nicht so schnell.

Zum Fällen...wie wäre es mit ner kleinen Motorsäge? ;)
Wenns dann etwas handlicher und leiser sein soll reicht ne etwas größere Klappsäge.

Bello
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tyron
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Re: Sägen

Beitrag von tyron »

ok.

danke jungs für die Infos.
Das hilft mal weiter und ich kann dann hoffentlich erfolgreich mal die nächsten Läden und Märkte abklappern.

Gruß
tyron
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Bello
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Re: Sägen

Beitrag von Bello »

Was bei Japansägen noch wichtig ist, fällt mir grade ein, du solltest sehen das du die Sägeblätter auch noch in Zukunft kaufen kannst.

Sowas ist mir mal mit ner Atemschutzmaske passiert. Hatte ein super Schnäppchen gemacht, dachte ich...dummerweise war das irgend so ein neuer Filterverschluss der sich nicht durchgesetzt hat. Fazit: Nach einem Jahr gab es keine Filter mehr und ich musste ein komplett neues System kaufen...

Also lieber heute ein paar Euro mehr ausgeben, aber langfristig sparen...

Bello
Bogenede

Re: Sägen

Beitrag von Bogenede »

@Galighenna und Tyron

Die Möglichkeit ein gutes Sägeblatt zu erwerben ist immer noch der örtliche Werkzeughandel und viel teurer sind die auch nicht. Gegebenenfalls 2 verschiedene Blätter kaufen.
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