Holzgewinde
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Holzgewinde
Hallo.
Ich suche ein Holzgewindeschneider mit einem Durchmesser von ca.5 – 6 cm. Oder kann mir jemand eine ca. 50 cm lange Spindel aus Buche fertigen? Bei Dick und Co gibt es die leider nur kleiner.
Jos
Ich suche ein Holzgewindeschneider mit einem Durchmesser von ca.5 – 6 cm. Oder kann mir jemand eine ca. 50 cm lange Spindel aus Buche fertigen? Bei Dick und Co gibt es die leider nur kleiner.
Jos
Jos vom Eichsfeld
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Der Wanderer
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Re: Holzgewinde
@Jos
Kluppe oder Bohrer?
Ich kann ja mal bei meinem Vater nachfragen. Der ist Schreiner und hatt eventuell noch Verbindungen.
Oder frag mal hier an:
Drechselzentrum Essen
Vertriebs GmbH
Ruhrbruchshof 5
45276 Essen
Tel.: 0201-50-0099
drechselzentrum(at)t-online.de
Hier eine Liste an eventuell passenden Firmen:
http://www.wood-line.de/Bezugsquellen.h ... selzentrum
@Wandersmann
Nein, noch nicht. Aber ein Holzgewindeschneider ist auch kein Scherz. Wird nur heutzutage sehr selten verwendet.
Christian
Kluppe oder Bohrer?
Ich kann ja mal bei meinem Vater nachfragen. Der ist Schreiner und hatt eventuell noch Verbindungen.
Oder frag mal hier an:
Drechselzentrum Essen
Vertriebs GmbH
Ruhrbruchshof 5
45276 Essen
Tel.: 0201-50-0099
drechselzentrum(at)t-online.de
Hier eine Liste an eventuell passenden Firmen:
http://www.wood-line.de/Bezugsquellen.h ... selzentrum
@Wandersmann
Nein, noch nicht. Aber ein Holzgewindeschneider ist auch kein Scherz. Wird nur heutzutage sehr selten verwendet.
Christian
Zuletzt geändert von Netzwanze am 30.03.2009, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.
"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss was er nicht will" (Jean-Jacques Rousseau)
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Re: Holzgewinde
@Jos: Die Hinweise von Netzwanze und außerdem: Handwerksmuseen, die verleihen manchmal auch eine Schneidkluppe.
Ansonsten: Buche - nein! Taugt nichts als Gewindeholz, ist zu kurzfaserig und bricht leicht aus. Wird heute gerne genommen, wenn die Gewinde ins Holz gefräst werden.
Am besten Ahorn, Kirschbaumholz und Pflaumenbaumholz. Ich habe früher so große Gewinde hergestellt. Man braucht dichtes, feinfaseriges und zähes Holz. Du brauchst ja auch das Gegenstück, also das Muttergewinde.
Ansonsten: Buche - nein! Taugt nichts als Gewindeholz, ist zu kurzfaserig und bricht leicht aus. Wird heute gerne genommen, wenn die Gewinde ins Holz gefräst werden.
Am besten Ahorn, Kirschbaumholz und Pflaumenbaumholz. Ich habe früher so große Gewinde hergestellt. Man braucht dichtes, feinfaseriges und zähes Holz. Du brauchst ja auch das Gegenstück, also das Muttergewinde.
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Re: Holzgewinde
Danke euch beiden, drechseln war das Zauberwort. Drechsler können das wohl alle. Ich habe auch schon ein Drechsler gefunden, kostet mir nur ein dickes Stück Eibe. Es wird alles aus Esche. Buchsbaum wäre wohl das richtige für solche Gewinde, hat er aber nicht. Esche, da hätte ich auch selber drauf kommen können.
Jetzt müssen nur noch die Bilder aus dem Berliner Museum kommen, dann kann es mit der Ziehbank losgehen. Ihr habt mir viel weiter suchen erspart. Danke!!!!
Jos
Ach noch was bei uns ist der. 30 – März - 2009
Jetzt müssen nur noch die Bilder aus dem Berliner Museum kommen, dann kann es mit der Ziehbank losgehen. Ihr habt mir viel weiter suchen erspart. Danke!!!!
Jos
Ach noch was bei uns ist der. 30 – März - 2009
Jos vom Eichsfeld
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Re: Holzgewinde
Hallo Jos,
ich habe viel experimentiert mit Holzgewinden. Bei Esche brechen die Gewindegänge entlang des porigen Frühholzes und der Spaltlinien.
Wenn Du noch Einfluss hast, nimm lieber Ahorn. Die Gewindestangen der kleinen Becher-Nussknacker sind auch oft aus Ahorn.
ich habe viel experimentiert mit Holzgewinden. Bei Esche brechen die Gewindegänge entlang des porigen Frühholzes und der Spaltlinien.
Wenn Du noch Einfluss hast, nimm lieber Ahorn. Die Gewindestangen der kleinen Becher-Nussknacker sind auch oft aus Ahorn.
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Re: Holzgewinde
Hallo Snake-Jo,
du hast mir ja schon manches mal geholfen. Keine Panic es ist noch nichts bestellt. Hast du schon mal
Eibe ( Kernholz) probiert, da hätte ich einiges rumliegen.
Jos
du hast mir ja schon manches mal geholfen. Keine Panic es ist noch nichts bestellt. Hast du schon mal
Eibe ( Kernholz) probiert, da hätte ich einiges rumliegen.
Jos
Jos vom Eichsfeld
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Bogenede
Re: Holzgewinde
Hi Jo,
Warum willst Du für die Ziehbank Gewinde schneiden ? Für die Beine ?
Da ginge besser einen Konus schnitzen und bohren und von oben verkeilen.
Wenn Du nen Plan brauchst ;-)
Gruss
Spinewert
Warum willst Du für die Ziehbank Gewinde schneiden ? Für die Beine ?
Da ginge besser einen Konus schnitzen und bohren und von oben verkeilen.
Wenn Du nen Plan brauchst ;-)
Gruss
Spinewert
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Re: Holzgewinde
@spinewert: Der Autor heißt Jos und ich bin der Jo. 
Es geht um das Herstellen einer Spannvorrichtung, wo mittels Gewinde ganz allmählich Zug auf den Armbrustbogen gelegt wird, meist zum Einlegen der Sehne (oder so).
Es geht um das Herstellen einer Spannvorrichtung, wo mittels Gewinde ganz allmählich Zug auf den Armbrustbogen gelegt wird, meist zum Einlegen der Sehne (oder so).
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Der Wanderer
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Re: Holzgewinde
Jos, ich habe am WE was gefunden, wie Du Gewinde auf Holzstäbe bekommst. Das stand in einen "etwas" älteren Drechslerbuch. Das Verfahren nennt sich Strählen.
Bist Du an einer Kopie des Abschnittes interessiert?
Gruß Martin
Bist Du an einer Kopie des Abschnittes interessiert?
Gruß Martin
- Snake-Jo
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Re: Holzgewinde
Hallo Martin,
das ist zwar korrekt, aber das Holzgewindeschneiden mit dem Strähler setzt erstens umfassende Kenntnisse im Drechseln voraus und zweitens benötigt man eine langsam laufende Drechselbank.
das ist zwar korrekt, aber das Holzgewindeschneiden mit dem Strähler setzt erstens umfassende Kenntnisse im Drechseln voraus und zweitens benötigt man eine langsam laufende Drechselbank.
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Der Wanderer
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Re: Holzgewinde
Gebe ich Dir recht, Snake.
Strählen war auch in manchen Drehereien ein gebräuchlices Vefahren, wenn es um Massenproduktion ging. Das habe ich selber genügend gemacht. Das Gewinde wurde von einer paralell gesteuerten und synchronisierten Welle, sozusagen von einer Matritze abgenommen und mit dem Strähler auf das Metall übertragen.
Das es für Holz auch angewendet wurde habe ich erst in dem Drechselbuch gelesen. So freihändig würde ich das auf keinen Fall machen wollen.
Es ist natürlich für dieses Verfahren nicht jedes Holz geeignet, das kommt ja auch noch dazu.
Das mit der langsam laufenden Drechselbank sollte doch im Zeitalter der elektronischen Steuerungen kein Problem sein, oder?
Gruß Martin
Strählen war auch in manchen Drehereien ein gebräuchlices Vefahren, wenn es um Massenproduktion ging. Das habe ich selber genügend gemacht. Das Gewinde wurde von einer paralell gesteuerten und synchronisierten Welle, sozusagen von einer Matritze abgenommen und mit dem Strähler auf das Metall übertragen.
Das es für Holz auch angewendet wurde habe ich erst in dem Drechselbuch gelesen. So freihändig würde ich das auf keinen Fall machen wollen.
Es ist natürlich für dieses Verfahren nicht jedes Holz geeignet, das kommt ja auch noch dazu.
Das mit der langsam laufenden Drechselbank sollte doch im Zeitalter der elektronischen Steuerungen kein Problem sein, oder?
Gruß Martin
Re: Holzgewinde
Eigentlich nicht; nur gibt es im Zeitalter der finaziellen Fiaskos nur wenige Mittel dafür - speziell für Hobbybastler (ich will damit jetzt niemanden auf die Füße treten).Der Wanderer hat geschrieben: Das mit der langsam laufenden Drechselbank sollte doch im Zeitalter der elektronischen Steuerungen kein Problem sein, oder?
Christian
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