Viele viele Fragen bezüglich Befiederungsgerät, Spinetester, Hobellade usw.

Selbstgebaute Befiederungsgeräte, Spinetester, etc.
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Artus
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Viele viele Fragen bezüglich Befiederungsgerät, Spinetester, Hobellade usw.

Beitrag von Artus »

Also, ich hab auf www.arrow-tec.de eine Hobellade gesehen, mit der man sich selber Pfeile hobeln kann. Auch getapert oder gebarreld. Taugt das Ding was?? Rentiert sich das Ding? (kostet 118€) Werden die Pfeile auch gut??
Hab mir selber einen Spinetester gebaut, kann man dem Ding vertrauen, oder sind die Selbstgebauten ungenau? Bzw. wie genau soll so ein Gerät generell sein? Das selbe gilt fürs Befiederungsgerät. Ist es wirklich sinnvoll sich diese Geräte selber zu bauen, oder wirds mit einem gekauften Gerät genauer? (Vorraus gesetzt man hat nicht gerade zwei linke Hände)
Ich hoff ihr versteht was ich meine und freue mich auf eure Antworten.

Danke lg
Moonshadow
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Re: Viele viele Fragen bezüglich Befiederungsgerät, Spinetester, Hobellade usw.

Beitrag von Moonshadow »

Moin Artus

Wie ich schon mal an anderer Stelle schrieb, hobele ich meine Pfeilschäfte freihändig und zwar mit einem Hobel wie in diesem Set:

http://www1.westfalia.de/shops/technica ... cc1bee700c

Ich hab meinen Hobel allerdings Solo mit drei Ersatzklingen bekommen.
(Öfter mal bei Westfalia reinschauen, bieten die ab und zu auch ohne Set an, oder woanders danach suchen)

Ich selber mache zwar (wenn es Vollholz sein soll) meine Pfeile meistens aus Haselschößlingen (ab und zu auch aus Spaltholz), aber es sollte wohl auch genau so gut mit gesägtem Holz gehen. Das Hobeln selber geht mit etwas Übung recht flott und genau. Ich selber arbeite damit die Pfeilschäfte bis auf etwa 0,5 bis 1 mm an das gewünschte Maß heran* und der Rest wird dann mit dem Schaftschleifer erledigt.

*Bei einzelnen Pfeilen (z.B. zum Verschenken oder als Deko) arbeite ich soweit und genau herunter, dass ein paar Striche mit Schleifpapier genügen, um auf Maß und glatt zu kommen. Bei größeren Mengen geht es besser, wenn man mehr Holz zum Schleifen über lässt und dann alle mit der gleichen Einstellung durch den Schleifer jagt.

Die von mir so hergestellten Pfeilschäfte stehen gekauften, maschinell hergestellten in nichts nach. Eher im Gegenteil, da ja die Fasern durchgehend sind ... was ja bei Gekauften höchst selten der Fall ist. So Mancher, der sie zum ersten mal sieht und in der Hand hat, meint es seien gekaufte. Gekaufte haben aber nie in der Mitte einen Markkanal  ;D

Meine Meinung:
Wem es (finanziell) nicht wehtut, der mag sich ruhig eine solche Hobellade kaufen. Wirklich nötig ist es nicht

Befiedert habe ich bis vor etwa 1,5 Jahren freihändig und mir dann doch noch einen Befiederer gekauft. Nicht wegen der Genauigkeit, sondern aus Bequemlichkeit.

MfG

Moon
Der Narr ist nicht nur Gaukler und Possenreißer, oft versüßt er mit seinem Schabernack die bittere Wahrheit.
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walta
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Re: Viele viele Fragen bezüglich Befiederungsgerät, Spinetester, Hobellade usw.

Beitrag von walta »

ich mache meine werkzeuge so weit es geht selber. grundsatz beim werkzeugbau ist: das werkzeug muss genauer sein als das werkstück das man damit macht.
und beim pfeilbau gilt: üben üben üben.

also kommt es vor allem drauf an wie geschickt du bist und wie zufrieden du mit dem ergebniss bist.

grüsse
walta
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der keine signatur hat :-)
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