Re: Erster Bogen (Rattan) HILFE!
Verfasst: 06.07.2011, 20:33
Um das Missverständnis aus dem Weg zu räumen:
Beides gibt es... Manche benutzen Schellack VOR dem Ölen um die Maserung des Holzes an zu feuern.
Der Nachteil dieser Methode ist, das Schellack nicht so sehr tief eindringt wie Leinölfirnis und auch nicht selbsttätig Wasserfest ist. Bei Kontakt mit Wasser quillt das Holz und der Lack wird trübe weiß, denn der Schellack dringt nicht IN die Faser ein und macht diese Wasser fest, so das das Trägermaterial trotz Schellack aufquellen kann. Vorzugsweise an microfeinen Rissen. Eine Leinölschicht auf dem Lack kann dem einen gewissen Einhalt gebieten, jedoch halte ich persönlich diese Reihenfolge für nicht so feuchte resistent wie wenn man es andersherum macht.
Schellack ist deshalb sehr beliebt Squid, weil es sehr schnell trocknet, bei vernünftiger Verarbeitung eine schöne Oberfläche ergibt, gänzlich ungiftig ist und nicht nach diesen fiesen Lösemitteln stinkt.
Wie ich Xolgrim in einer PM beschrieben habe, ist es bei Rattan so, das man mit Leinölfirnis allein keine schöne dichte Oberfläche bekommt, da Rattan sehr offen porig ist. Außerdem verklebt Leinölfirnis nicht die Fasern, so das ein endgültiges Glattschleifen der Oberfläche ebenfalls nicht richtig möglich ist. Einige Fasern stellen sich dann immer noch wieder hoch, weil sich immer mal wieder welche lösen.
Ich schrieb ihm das man dazu entweder einen Klarlack (PU oder sonstwas) nehmen kann, ein Hartöl (wobei ich mir da aber nicht 100% sicher bin), oder eben Schellack.
Durch den Lack werden die Fasern sicher fixiert, die Poren verfüllt und durch mehrere Schichten mit mehrmaligem Auftrag und an/abschleifen bekommt man dann eine glatte Oberfläche mit verschlossenen Poren.
Zugleich sorgt die Grundierung mit Leinöl dafür, das das Trägermaterial fast gar nicht mehr quillt und dadurch der Schellack wesentlich unempfindlicher auf Wasser reagiert.
Das hab ich selbst man mit einem Teststück ausprobiert!
Beides gibt es... Manche benutzen Schellack VOR dem Ölen um die Maserung des Holzes an zu feuern.
Der Nachteil dieser Methode ist, das Schellack nicht so sehr tief eindringt wie Leinölfirnis und auch nicht selbsttätig Wasserfest ist. Bei Kontakt mit Wasser quillt das Holz und der Lack wird trübe weiß, denn der Schellack dringt nicht IN die Faser ein und macht diese Wasser fest, so das das Trägermaterial trotz Schellack aufquellen kann. Vorzugsweise an microfeinen Rissen. Eine Leinölschicht auf dem Lack kann dem einen gewissen Einhalt gebieten, jedoch halte ich persönlich diese Reihenfolge für nicht so feuchte resistent wie wenn man es andersherum macht.
Schellack ist deshalb sehr beliebt Squid, weil es sehr schnell trocknet, bei vernünftiger Verarbeitung eine schöne Oberfläche ergibt, gänzlich ungiftig ist und nicht nach diesen fiesen Lösemitteln stinkt.
Wie ich Xolgrim in einer PM beschrieben habe, ist es bei Rattan so, das man mit Leinölfirnis allein keine schöne dichte Oberfläche bekommt, da Rattan sehr offen porig ist. Außerdem verklebt Leinölfirnis nicht die Fasern, so das ein endgültiges Glattschleifen der Oberfläche ebenfalls nicht richtig möglich ist. Einige Fasern stellen sich dann immer noch wieder hoch, weil sich immer mal wieder welche lösen.
Ich schrieb ihm das man dazu entweder einen Klarlack (PU oder sonstwas) nehmen kann, ein Hartöl (wobei ich mir da aber nicht 100% sicher bin), oder eben Schellack.
Durch den Lack werden die Fasern sicher fixiert, die Poren verfüllt und durch mehrere Schichten mit mehrmaligem Auftrag und an/abschleifen bekommt man dann eine glatte Oberfläche mit verschlossenen Poren.
Zugleich sorgt die Grundierung mit Leinöl dafür, das das Trägermaterial fast gar nicht mehr quillt und dadurch der Schellack wesentlich unempfindlicher auf Wasser reagiert.
Das hab ich selbst man mit einem Teststück ausprobiert!