Koreanischer Kompositbogen Gakgung

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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Ja genau, das war jetzt der Punkt der gefehlt hat (auf Neumi bezogen) um beides unter einen Hut zu bringen (maximaler Spine bei minimalem Pfeilgewicht). Weil an sich ist es ja ein Widerspruch, so dünne, leichte, stark getaperte Pfeile zu bauen und dann zu sagen die sollen steifer sein als Scheibenpfeile. Der entscheidende Unterschied ist das minimale Spitzengewicht das dafür sorgt, dass sich der Pfeil im Abschuss wesentlich steifer verhält. Deshalb ist der messbare statische Spinewert trotzdem gering, der Pfeil im Abschuss aber "steifer".
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benzi
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von benzi »

Chirurg hat geschrieben: 23.04.2026, 11:03Mein bisher steifster Schaft, ist der laminierte, hohl gebaute Kiefernschaft, beim gespleißten Bambusschaft wären noch dickere Ausgangsschäfte von Vorteil, da habe ich Pfeilbambus (P. japonic.)aber der ist noch nicht geröstet.
Hallo Stephan,
Hatte ich in Deinem anderen Beitrag schon gelesen, aber da wollte ich nicht reinlabern....
Hast Du die gekauft?
Ich habe die ja angebaut weil es sie damals nirgends zu kaufen gab, selbst mir meinen Kontakten nach Japan habe ich keine bekommen...

Liebe Grüße
Kleine Waldelfen, die versuchen, unter dem Bast Schneeflocken ins Holz zu schnitzen?.....🥰🧚‍♀️ Benedikt
Chirurg
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Chirurg »

Bei meiner Nachbarin wächst sogar ein Pfeilbambus, der ist aber noch zu jung. Ich habe eine Bezugsquelle im Burgenland am Golfplatz gefunden, dort wurde er als Sichtschutz vor Appartements gesetzt. Ein 15m langer und 2m breiter Streifen, da habe ich ca 100 Schäfte (heimlich) geerntet.
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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Ich hab jetzt mal begonnen den Bogen zu öffnen. Hier ist er schon mal relativ symmetrisch und ohne Verdrehungen. Was sich hier aber schon deutlich zeigt ist das er sowas wie ein Kasanauge gebildet hat. Diese Bögen haben beim öffnen normalerweise hier keinen markanten reflexen Knick. Ich glaube das rührt daher, das mein erster Sehnenbelag in dem Bereich eine ziemlich lange Überlappung hatte und er dort jetzt relativ abrupt dicker wird. Da es der erste Sehnenbelag war, kann ich nicht einfach dort Sehne abtragen. Was denkt ihr? Soll ich, wie es beim Osmanen am Kasanauge gemacht wird, diesen Bereich erwärmen damit er etwas reflex verliert, oder soll ich es erstmal ignorieren und ihn in die Tepeliks spannen?
Fadenwicklung am Griff
Fadenwicklung am Griff
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Fokus vorne
Fokus vorne
Fokus hinten
Fokus hinten
Die beiden "Kasanaugen"
Die beiden "Kasanaugen"
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Chirurg »

Ich sehe da bei einem Originalbogen schon eine Art von Kasanauge, ich würde es vorerst lassen.
Dateianhänge
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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Stimmt, gutes Beispiel. Ich kann mir auch gut vorstellen dass das die Flightbogen-Version eines Gakgung ist. Dann wär ich ja am richtigen Weg 😁
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