Hallo
Ich habe mir ursprünglich vorgestellt, dass es nicht so lange dauern würde, die Zähne vorzubohren.
Dem war aber nicht so, hat irre lang gedauert.
Als nächstes gilt es die Zähne auszuflexen und zu schleifen, die Zahnstange ist unterdessen auf Maß (-1/10tel) gebracht worden.
Da ich gerade nicht flexen kann (Schraubstock belegt) werde ich vielleicht auf der Gegenseite eine Nut einfräsen.
@Cortigiano: Das Verhalten der Kralle werde ich nachher erst an einer Säule feststellen können, wichtig ist primär ersteinmal, dass die Finger breiter sind, als es die Nuss ist.
Sekundär, lässt sich, je nach Sehnendicke vermuten, dass die Sehne durch ovale Stauchung im unteren Bereich tiefer als die Fingerspitzen liegen, sodass eine Beschädigung der Säule unwahrscheinlich ist.
Tertiär spielt die Form der Säulenoberseite auch eine nicht unerhebliche Rolle.
Außerdem habe ich eine Schmiedeausstattung, mit der es ein leichtes ist, den Abstand der Finger im Nachhinein zu ändern.
Man sollte natürlich auch bedenken, dass je weiter die Finger auseinander liegen, desto mehr Kräfte müssen sie kompensieren.
(Edit: Historische Exemplare aus z.B. "Crossbows in the Royal Netherlands Army Museum" haben eine Fingerdistanz von 35 bis 38mm)
Material: Restekiste (Ich kann mir Gedanken über anderes Material machen, wenn ich wirklich einmal eine Armbrust mit >250kg besitzten sollte, zum erlernen und verfeinern der Techniken sollte ordinärer Baustahl genügen, insbesondere in den starken Abmessungen)