Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Bogenschiessen in der Praxis, mediterran, Daumentechnik u.a.
Aquaplas
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Aquaplas »

Nochmals danke für die vielen Antworten.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass ich die Pfeile zu schnell geschossen habe. Viele wirkliche Pausen waren da nicht dabei. Dadurch dass die 41 Pfund für mich subjektiv empfunden sehr leicht zu ziehen sind, hat vielleicht bei den letzten Pfeilen eher die Geschwindigkeit anstatt die Technik dominiert. Jaja, wenns so ein Riesen Spaß ist. Man im treffen so richtig drinnen ist. Eine Gruppe geht noch. Und noch eine... Das war vielleicht der Fehler.
Heute bin ich absolut schmerzfrei. Jetzt hab ich eh noch bis Donnerstag Pause. Dann werde ich den Eifer etwas zügeln und neu starten. Werde auch mal Bilder machen und hier einstellen.
Ich hatte eben überhaupt kein Gefühl was hier für einen Einsteiger ein richtiges Trainings Volumen darstellt.
So wie ich dass hier jetzt verstehe sind an die 150 Schuss pro Training am Anfang eher übertrieben... Aber das kenne ich ja auch vom kraft Training, wie schnell sich der Körper an Belastung gewöhnt.
Eines steht fest. Das Bogenschiessen ist ein toller Sport. Blut habe ich eben geleckt, umso besser zu wissen das es ein Forum wie dieses gibt, das guten Rat sprechen lässt. Danke nochmals, und der dank gilt auch Walta, weil er wenn auch mit einer etwas überzogenen Art klar machte, dass ich es vielleicht anders angehen sollte!
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Bognhansl
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Bognhansl »

Ich möchte hier meine Erfahrungen kundtun:
Als ich im November 2012 zufällig in einen zweitätigen Nemethy-Lehrgang zum berittenen Bogenschießen reingerutscht bin, hatte ich gerade gequetschte Nervenwurzeln in der HWS mit Taubheit der linken Hand. Reiterbögen sind üblicherweise relativ weich, mein Lehrgangsbogen hatte 35# bei 33". Ich hab mir gleich beidhändiges Schießen angewöhnt, speziell um die Schulter- und Halsmuskulatur symmetrisch zu stärken. An dem Wochenende habe ich sicherlich 400 Pfeile geschossen, und vom allgemeinen rundum-Muskelkater mal abgesehen waren die Nackenbeschwerden danach schon etwas besser. Der Bogen den ich mir dann besorgt habe, hat bei 33" ca.32# und ist mir noch lang nicht zu weich, obwohl ich ca. 1-2x pro Woche 1-3h schieße. Seit März sind die Ausfallserscheinungen in der Hand völlig behoben, weshalb ich diese Art von Bogenschießen als HWS-Therapie betrachte. Einen härteren Bogen brauch ich -wenn überhaupt- noch lange nicht, da ich das Bogenschießen mehr als Ausgleichssport und Therapie betreibe, und selbst Reiterwettkampfschützen nicht immer härtere Bögen haben.

Gruß
Hansl
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corto
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von corto »

ich glaube es ist nicht wirklich fördernd irgendwelche Maßstäbe eines "wenns brennt noch 3 wiederholungen"-Sports aufs Bogenschießen zu übertragen.

entweder man kommt von diesem testo-gedanken runter, oder man kommt zu Walter und lässt sich passend einkleiden ;)
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Squid (✝)
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von Squid (✝) »

Ach Leuts, ihr seid zu unentspannt.
Wir sind hier doch kein medizinisches Fachforum sondern haben die eine oder andere Idee zum Bogenschießen.
Wer meint, dass wir hier für jedes Zipperlein eine spontane Lösung haben, hat den Knall - respektive das Rauschen des Pfeils - nicht gehört.
Aber ich glaube auch nicht, dass das Inhalt der Frage war.
Die Lösungen z. B. von Dirk sind doch deutlich zielgerichteter: Training nicht übertreiben und mal die Haltung checken.

@Walta: Uncool. Er hat doch ganich gesacht, dass er Kraftsport und Bogenschiessen verbindet. Da musste doch nich nen Neuen gleich dermaßen anblubbern! Zynismus is OK, aber da haste m. E. echt vergeigt.

@Corto: Nu nich gleich in die gleiche Kerbe hauen... ;)
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
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corto
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Re: Nackenschmerzen vom Bogenschiessen

Beitrag von corto »

ja nee ich nehms ihm ja nicht übel - ich komme ja auch aus dem bereich des Sports wo man allgemein sagt das ein Training erst dann richtig wirkt wenn die muskelpartien ein wenig brennen - ob das damals im Sprinttraining richtig war weis ich ja nicht.

Ich muss ja nur meine eigenen Postings zurückverfolgen und finde solche "da geht noch mehr" aussagen, die dann auch bei mir als Jungspund schon das ein oder andere Zipperlein ausgelöst haben - was ich aber natürlich nie zugeben würde...
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