Spaltmethode

Selbstgebaute Befiederungsgeräte, Spinetester, etc.
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WildTurkey
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Spaltmethode

Beitrag von WildTurkey »

Ich habe mir überlegt, ob meine Methode, Stämme zu spalten, neu ist, oder nicht.
Aber da ich es bis jetzt weder gelesen noch gehört habe, schreibe ich es einfach einmal auf:

Nachdem man sich für die richtige Stelle entschieden hat, schlägt man die Axt soweit ein, das ein ca. 3cm breiter Spalt entsteht.
(Ich weis, das is nichts neues :D )

Dann nimmt man zwei Eisenstangen, ungefähr 60cm bis 1m lang, und steckt sie nebeneinander von der Seite durch den Spalt, so das die Enden ca. 5cm auf der anderen Seite rausstehen.
[red]Edit: Längere Stangen sind natürlich besser wenn sie stabil genug sind.[/red]
Wenn man dann die langen Enden auseinander drückt, wird durch den Hebel der Stamm ganz leicht und entlang der Maserung geteilt.

Hat meiner Meinung nach folgende Vorteile:

1. Man braucht nicht viele Spaltkeile, und die anstrengende und laute Hämmerei fällt fast weg.

2. Da die Stangen auf beiden Seiten des Spaltes die selbe Kraft gleichmäßig ausüben, ensteht ein schöner Riss der (nach meiner Erfahrung) weniger leicht aus der gelpanten Richtung läuft.
Bei Keilen wird die Kraft ja abwechselnd von beiden Seiten ausgeübt.

3. Es geht schneller.

Was haltet ihr davon? Ist das ein alter Hut, oder eine neue Methode? Wie am Anfang gesagt, mir hats bis jetzt niemand gesagt, und gelesen habs ichs auch nirgends. Aber es funktioniert super.
Iggman
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Beitrag von Iggman »

Hallo Wild Turkey,

diese Methode ist mir neu, klingt interessant. Ich kann mir aber vorstellen daß es je nach Holzart und Dickes des Stammes unterschiedlich gut funktioniert.
Wie dick waren denn die Stämme die Du so schon gespalten hast?
Ich werde jedenfalls morgen mal nach geeigneten Stangen suchen. In der Scheune stehen noch ein paar Eibenstämme...
Versuch macht kluch...! ;-)
WildTurkey
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Beitrag von WildTurkey »

Die Stämme die ich gespalten habe, sind zwischen 18 und 25 cm dick gewesen, dickere Stämme habe ich nicht gefällt, da ich sie bei 2m Länge sonst nicht mehr tragen kann.
Ein einziges Mal wars nicht exakt glatt, aber da war ein Ast schuld, mußte die Fasern in der Mitte des Spaltes mit der Axt trennen, bevor der sich ganz spalten ließ. Aber das wäre mit Spaltkeilen genauso passiert.
Wichtig ist, das die Stangen genug aushalten, und lang genug sind, um einen entsprechenden Hebel zu entwickeln.

Edit: Ausprobiert habe ich es bisher bei Eibe, Esche, Robinie.

Ich nehme übrigens immer ein Holzstück, dass ich mit dem Fuß in das breitere Ende des Spaltes nachschiebe. Dann kann man mit den Stangen weiter vorrücken, ohne das sie festklemmen.
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Ravenheart
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Beitrag von Ravenheart »

...klingt interessant! Werd' ich mal testen! Die "Holzbeschaffungssaison" hat ja gerade erst begonnen...
:-)

Rabe
WildTurkey
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Beitrag von WildTurkey »

Ganz genau!
Habe gestern in der Mittagspause eine Robinie gefällt und abtransportiert :D

Meine Kollegen waren etwas verwundert, als ich mit Spinnweben und Rindenbröseln am ganzen Körper vom Mittagessen kam - Ich arbeite in einer EDV Firma, und die meisten tragen Anzüge...
Aber die bauen alle keine Bögen, und würden mich nur für wahnsinnig erklären, wenn ich ihnen das erkläre...:wacko
LaCroix
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Beitrag von LaCroix »

OT:

Arbeite auch in einer EDV-Firma, aber meine Kollegen wissen es und fragen mich gelegentlich nach Meetings, ob ich meinen Bogen dahabe und ihn Ihnen kurz ausleihen kann :D
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kra
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Beitrag von kra »

OT
mein Chef hat mir neulich gesagt, er würde gerne mal mitschiessen, er würde schon für laufende Ziele sorgen ...

...nachdem er aus einem Management Meeting mit der GL kam
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
meggan
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Beitrag von meggan »

OT

wie würde es wohl aussehen wenn ich jedem studenten in unsere hm vorlesung einen bogen und einen pfeil gebe und sie schießen lasse

*g* der prof der uns da immer quält, hätte dann ein schönes vektorproblem vor sich :D
Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und doch nur Bl?dsinn schafft. ( finde das triffts ganz gut :D)

Es gibt keinen schl?ssigen Beweis f?r ein Leben nach dem Tod. Andererseits spricht nichts dagegen. Zerbrich dir nicht den Kopf! Du erf?hrst die Wahrheit fr?h genug.
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