Handwerkliche Tips&Tricks

Selbstgebaute Befiederungsgeräte, Spinetester, etc.
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york
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RE: Schraubspitzen

Beitrag von york »

Original geschrieben von Erbschenk

Schon mal versucht Schraubspitzen mit einer Zange auf den Holzschaft zu drehen?
Dauert, kostet Kraft und macht keinen Spass.
Ich nehme hier für immer einen Akku Schrauber mit Spannfutter.
Spitze rein, an den Schaft geführt, einschalten
Drehrichtung beachten.
Wenn die Rutschkupplung kommt ist die Spitze gesetzt.
Ich schaffe auf die Methode 10 - 15 Spitzen in 10 Minuten.

mfg. Erbschenk
heize die spitze vorher mit einem minigasbrenner an, das weitet das metall und die spitzte hälz bombenfest, bzw. kriegst du ohne schaftverlust wiedre runter
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Man sollte sich lieber durch Schweigen zum Idioten machen, als durch einige Worte alle Zweifel auszuräumen.
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kra
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Beitrag von kra »

@York, das erhitzen der Spitze ist wirklich der Trick, aber ich schätze mal, die thermische Ausdehnung wirds nicht sein ;-) sondern eher, das das Holz durch die Hitze weich wird und sich so das Gewinde viel besser ins Holz einschneidet.

Gruß
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
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york
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Beitrag von york »

... ich mach das hauptsächlich beim raufdrehen der spitzen und da erhitzte ich nur die spitze und nicht das holz. ich hab da damals eine versuchsreihe gestartet, die hat ergeben, dass eine erhitzte spitze ca. 5 mm weiter auf den schaft geschraubt wird (bei gleichem drehmoment des akkuschraubers) als eine kalte.
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kra
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Beitrag von kra »

Ich habs zwar nicht gemessen (zu faul), aber es ist dasselbe.

Ich drehe die kalte Spitze von Hand leicht auf den kalten Schaft bis sie greift und erhitze dann die Metallspitze am Gasherd und drehe sie dann mit ner Zange vorsichtig fest.
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dietze
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Beitrag von dietze »

Meine Methode:

Spitze wird zwischen die Klemmbacken des Schraubstocks gespannt (mit einem Lederrest verhindere ich Kratzer), dann erhitze ich die Spitze, indem ich die Flamme eines kleinen Gasbrenners (die Dinger, die im Baumarkt für 2 Euro verramscht werden, mit einem Gasfeuerzeug drin) IN die Spitzenöffnung halte (5 sec. reichen), und dann drehe ich den vorher mit zwei Hartholzbrettern komprimierten Schaft rein.
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AZraEL
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klebespitzen

Beitrag von AZraEL »

alte klebespitzen mit schaftrest werfe ich einfach in unseren kamin im wohnzimmer, wenn der richtig auf temperatur ist. raus nehme ich sie wenn der ofen aus ist...keine holzreste, keine kleberreste. wie neu.
...jedenfalls werfen sie keine sachen mehr nach mir, vielleicht, weil ich einen bogen mit mir rumtrage?
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RE: klebespitzen

Beitrag von Archiv »

Original geschrieben von AZraEL

alte klebespitzen mit schaftrest werfe ich einfach in unseren kamin im wohnzimmer, wenn der richtig auf temperatur ist. raus nehme ich sie wenn der ofen aus ist...keine holzreste, keine kleberreste. wie neu.

Was wenn man nicht soviel zeit hat um zu warten biss der Kamin wieder aus ist?
Wenn es sich nur um normale Klebespitzen handelt gehts schneller und spektakulärer :-)
Man nimmt die Spitze mit einer Zange und hällt ein Feuerzeug oder einen kleinen Gasbrenner an die Spitze (vorsicht nicht in der Nähe von brennbarem machen). Mit der Spitzenöffnung auf irgendetwas zielen was man in brand setzen will oder dorthin wo es nicht brennen soll :D
Das Feuerzeuch so lange unter die Spitze halten bis diese sich unter einem schönen lauten Plop von dem Brennenden Holzinnenleben verabschiedet inkl. Kleber.Vorsicht das Teil kann locker bis zu 5 Meter und weiter fliegen.
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RE: RE: klebespitzen

Beitrag von AZraEL »

Original geschrieben von Henning


Was wenn man nicht soviel zeit hat um zu warten biss der Kamin wieder aus ist?

...dann versuch ich sie mit ner zange rauszupulen und halt sie unter laufendes wasser :D
...jedenfalls werfen sie keine sachen mehr nach mir, vielleicht, weil ich einen bogen mit mir rumtrage?
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Steini
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Scharniere

Beitrag von Steini »

Die Verwendung von natürlichen Materialien (Holz, Leder, Knochen, Federn) heißt immer auch das Arbeiten mit Ausgangsstoffen, deren Abmessungen minimal schwanken können. So ist ein 11/32-Schaft oft deutlich dicker als sein Kollege mit gleichem Spine.

Immer wenn ich eine Haltevorrichtung (Klemme) bauen wollte, hatte ich mit irgendwelchen Scharnierlösungen Probleme. Die unflexiblen Metallscharniere führten dazu, daß zu dünne oder zu dicke Materialien nur teilweise und schlecht fixiert wurden. Daher benutze ich an diesen Stellen nun flexible Lederscharniere, die sich bzw. die Klemme den Materialien besser anpassen.

Bild

Bild

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Nicht nur praktisch, sondern auch noch sehr preiswert und unheimlich "a" !


Steini
morganalafay
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Die 2-Minuten Selfnock

Beitrag von morganalafay »

Moin die Damen und Herren,

mal was von mir:

Selfnock absolut gerade und plan in 2 Minuten:

Rohschaft hochkant und im rechten Winkel zur Maserung über eine Tischkreissäge führen.
Seiten- und Tiefenanschlag vorher mit Reststücken probieren:

Mit Schlüsselfeilen den vorgesägten Schlitz auf gewünschte Breite bringen, auf Wunsch Nockboden verrunden und alles sauber schleifen.

Ein 6-er Satz läuft bei mir so in weniger als 10 Minuten.

Greeetz

Tom
......der Morgenschiss kommt ganz gewiss, und wenns auch erst am Abend is....
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geomar
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RE: Die 2-Minuten Selfnock

Beitrag von geomar »

Original geschrieben von morganalafay
...
Ein 6-er Satz läuft bei mir so in weniger als 10 Minuten.

Greeetz

Tom
HM - trinkst du nach jedem Schaft erst mal ein Bier? :bier :knuddel

Also, ich säge die Nocks ja immer noch nach der klassischen "Pucksäge-mit-Fliesensägeblatt-Methode", hab dafür allerdings eine Führung aus einem Edelstahlblock, die mir ein Bekannter gemacht hat.

Die Fliesensäge macht so ziemlich genau auf 12-Strang-Dacron und daher muss ich nur noch kurz mit feinem Schmirgel nacharbeiten.

30-Sekunden pro Nock ergeben 6 Pfeile in 3 Minuten... :p
"I wish, I´d more nice things to say - but I was born not to lie" (Ben Cooper aka Radical Face)
Boettger
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RE: Die 2-Minuten Selfnock

Beitrag von Boettger »

Original geschrieben von morganalafay
Rohschaft hochkant und im rechten Winkel zur Maserung über eine Tischkreissäge führen.
Seiten- und Tiefenanschlag vorher mit Reststücken probieren:
Achtung - absolute Verletzungsgefahr!

Ich will ja nicht rumunken, aber wer den Schaft senkrecht und freihand über das Kreissägeblatt führt, riskiert hochgradig Teile seiner Finger!
Verkantet der Schaft beim freihändigen Sägen, kann es den Schaft in das Sägeblatt ziehen und die Finger lassen dann nicht schnell genug los. (bzw. die Kreissäge ist dann schneller als unser Gehirn)
:doh
Keine Probleme - und vielleicht machst Du es ja auch so - gibt es, wenn man den Schaft mittels einer Schieblehre (einem Holzklotz von mind. 5 cm Höhe) über das Sägeblatt führt und den Schaft mit einer Hand nur leicht gegen Verkippen sichert. Selbst wenn der Schaft dann noch verkanten sollte, kann nichts passieren.

paßt auf Euch auf und
mfG

PS: Ach ja - und nehmt am besten ein Brett (Spanplatte), legt es über die Kreissäge und taucht das Sägeblatt soweit in das Brett ein, dass es weit genug heraussteht. Vorher natürlich am besten mit Zwingen oder so festmachen. Dann ist das Loch zwischen Sägeblatt und Tisch/Auflage nicht so groß, die Führung ist besser und das Verletzungsrisiko nochmal minimiert
;-)
Boettger
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Kirschenrinde aufbügeln

Beitrag von Boettger »

Und weils grad so schön ist...

wer ein Kirschrindenbacking auf seinen Bogen aufbringen will, sieht sich schnell zwei (oder mehr) Problemen gegenüber.
1. Die Rinde ist stark "hügelig", man kann also schlecht mithilfe von Unterlagen und Zwingen die Rinde auf das Holz leimen.
2. Die Ränder der Rinde sind sehr spröde. Wenn man ähnlich wie beim gewöhnlichen Rohhautbacking mittels Wicklungen die Rinde aufleimen will, stört der überstehende Rand der Rinde gewaltig und kann zu Fehlverleimungen führen. Vorher genau auszuschneiden und exakt draufzuleimen ist auch ganz schön wagemutig.

Deshalb bin ich auf die Idee gekommen, die Kirschrinde aufzubügeln - ähnlich wie Schreiner ihre Kunststoffkanten an Platten leimen. Die Methode vermeidet die obengenannten Probleme und die Verleimung hält jeder Beanspruchung des Bogens (getesteterweise) Stand.

Wer`s genauer wissen will, hier der entsprechende Link http://www.fletchers-corner.de/index.ph ... 140319#new
mfG
Zuletzt geändert von Boettger am 29.05.2007, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.
michaelis toxophilus
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feden formen/gerade aufkleben

Beitrag von michaelis toxophilus »

Hallöle!
Ich kann mir kein befiederungsgerät leisten und hab lange nach ner lösung gesucht:

man nehme zwei 3mm dicke und 3cm breite holzlatten/laminat was auch immer.nun gibt man diesen beiden stücken eine identische form, nämlich jene welche die federn nachher haben sollen, lässt allerdings auf vorne und hinten 2mm mehr als die angestrebten maßen.
vorne und hinten wird nun zwischen die beiden holzform ein 2mm breiten stück leder (z.bsp. ziege) oder sonst etwas von 1mm dicke geklebt.
jetzt braucht man nur noch die feder rein zu schieben, das grobe mit der schere weg zu machen und den rest mit dem feuerzeug wegzuschmelzen. arbeitszeit pro feder : 7 sekunden!

befiederungsgerät hab ich auch nicht,deshalb mach ich das wie folgt :
vorher hab ich immer einfach nur nach augenmaß geklebt und dann nachher hin und her gerutscht, hab aber immer noch die eine oder andere feder deren kiel von oben gesehen nicht nur in eine richtung geht(da ich sie unrpäzise klebe)
mit zwei holzplättchen von 2cm höhe,15cm länge und 2 mm dicke, am besten an einer der längskanten noch abgerundet oder spitz zulaufend sowie oben genannter methode ist der federkiel absolut gerade. arbeitet man(wie ich) mit schnell härtenden klebern braucht das ankleben einer feder nur ca 20 sekunden :

feder rein in die form, kleber auf den kiel, feder mit der form von hand auf den schaft drücken, fertig!
Ulan Batar
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Pfeilknecht für Bogenreiter in 1 min.

Beitrag von Ulan Batar »

Seid alle gegrüßt! :anbet

Wer beim berittenen Schießtraining nicht JEDESMAL absteigen möchte wenn alle Pfeile verschossen sind (doch, manchmal treff ich auch die Scheibe... :-o , oder nicht (mehr/noch nicht/zu faul) den Kosakenhang beherrscht, und auch nicht immer einen Helfer dabei hat, der ihm freundlicherweise die Pfeile einsammelt und hochreicht - der macht sich einfach einen "Pfeilknecht".

- Nein, des iss jetz keine Aufforderung, mit einer frisch nach Steppenreiterart eingefangenen Sklavin einen kleinen Knecht zu zeugen, von wegen Forumsregel & sowieso, Anstiftung zu illegalen Handlungen, Freiheitsberaubung, Kinderarbeit, und so... :D - sondern es handelt sich um eine schnell hergestellte "Greifklammer", ein am einen Ende gespaltenen Hasel/Hartriegelsöckchen, etwa Pfeillänge, etwas dicker als Pfeildicke, (so passt er auch in den Köcher oder Gürtel ohne zu stören). Noch mit Schnur o.ä. umwickeln, damit der Spalt nicht weiter aufreißt, ein paar Wicklungen auch durch den Spalt ziehen bis die "Greif-Klammer" etwa in Pfeilbreite offensteht.Verzieren nach belieben. Am besten Knubbel ans Ende, damit er auch im Adrenalinrausch nicht aus Versehen mit den Pfeilen verschossen wird... :D

Ist so genial, könnte glatt meine Idee sein! :D Ists aber nicht :-( sondern gefunden auf der ATARN-HP, in einer alten arabischen Auflistung und Beschreibung der Dinge, die ein Reiterkrieger mitzuführen hat. Vielleicht ists für euch ja ein alter Hut, Ich jedenfalls kannte das noch nicht, hab auch noch niemand so ein Ding benutzen sehn.
Zumindest jene Pfeile, die nicht so feststecken im Boden, und Pompfpfeile(Larppfeile) kann man dann mitten im (Schau-)Kampf schnell aufsammeln, bevor einem die Muni ausgeht, und vor allem BEVOR SÄMTLICHE teilnehmenden Barbaren, Römer, Kelten, Ritter und Reiterhorden über die arbeits-/kostenintensiven fliegenden Backsteine geritten oder getrampelt sind... ;(

Ulan Batar
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