Bilder von Keltischer Ausrüstung

Was nicht in eine der anderen Kategorien passt.
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landogar
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keine angst vor dem tod, oder doch?

Beitrag von landogar »

Beispiel: Im (ich glaube) 6. Buch erzählt Cäsar erst das Kelten keine Angst vor dem Tod haben, aber bei Krankheit oder wenn sie sich in Gefahr befinden Menschen opfern. => Relativ wiedersinnig.
ob´s bei den kelten gleich war wie bei den wikingern, weis ich nicht. nur da ist war so das ein tod im bett(z.b. krankheit)einen niedrigen stellenwert hatte, als im kampf zu sterben. walhalla(?) und so,da zog nämlich nur der ein der "heldenhaft" im kampf starb.
das sich eisere wäg, aber niemoals eisere waffe kreuzed
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Bruchprince
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Beitrag von Bruchprince »

das könnte natürlich sein, allerdings ist es nicht differenziert aufgeschrieben. Es könnte also eine grobe Veralgemeinerung sein und das hilft natürlich auch nicht Caesar als historische Quelle heranzuziehen.



Naja wir kommen gerade ganz schön vom thema ab.
KLAGT NICHT, K?MPFT!
horsebow
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Beitrag von horsebow »

@Bruchprince: Tatsache ist aber, daß auf dem Schlachtfeld von Alesia zahlreiche Pfeilspitzen gefunden wurden, und nicht nur römische. Insofern hat Caesar recht...

Gruß, horsebow
I shot an arrow in the air,
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
Ahenobarbus
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Beitrag von Ahenobarbus »

@Bruchprince
auch wenn wir jetzt absolut Off-topic sind, eine 'kleine' Anmerkung.
Wenn man den Wahrheitsgehalt antiker Quellen untersucht, sollte man dies vielleicht etwas differenzierter tun.
Es handelt sich bei den Kommentaren zum Gallischen Krieg, zum Bürgerkrieg etc. um über 2000 Jahre alte Texte, die weitergegeben, abgeschrieben, übersetzt, interpretiert ... wurden. Das Latain der damaligen Zeit ist nicht das, was Du heute lernst. Begriffe, Bedeutungen, Redewendungen, 'das durch die Blume sprechen' hatte eine andere Bedeutung. Du kannst alte Texte nicht Wort für Wort auf die Goldwage legen, mit Deinem heutigen Wissen und Deiner/unseren heutigen Moralbegiffen sehen. Das kann niemals klappen. Caesars Texte(ob er denn alles selbst verfasst hat, lassen wir dahin gestellt) sind für eine bestimmte Leserschaft gewesen. Er wollte seine eigene Person in den Vordergrund stellen, den Gegner auf ein hohes Podest setzen und dann um so grösser wirken, nachdem er diesen allmächtigen Feind besiegt hatte. Das nennt man Propaganda, das hat damals geklappt, das klappt auch heute noch. Andere, ach so historisch genaue und von anderen Wissenschaftler für ihre authentische Darstellung in den höchsten Tönen gelobte Historiker, schrieben auch nur für diesen einen Zweck; Propaganda. Für den aktuellen Kaiser, für die eigene Zukunft ... außer wenn es vielleicht um Rezepte etc ging.
Zu Deinen Beispielen:
1. hat Lando schon, gehe ich also nicht mehr drauf ein.
2. Das Beispiel mit den Fallen, verstehe ich nun nicht so ganz. Ist es keine Kriegsvorbereitung, einen Feind in das Gelände zu treiben oder zu bewegen, in dem man ihn besser bekämpfen kann. Hat ein berühmter Germane mit Bravour gelöst und ging in die Geschichte ein.
Ich kann Deinen Frust über Caesars Progaganda ja verstehen, aber nenne mir doch bitte einen verlässlicheren Zeitzeugen, der über die Geschehnisse der damaligen Zeit berichtet hat. Diesen lies doch mit der gleichen Genauigkeit und ... da wird dann auch so einiges nicht ganz so genau in Dein Wissen des 21. Jahrhunderts passen.
Für mich ist Caesar in erster Linie ein Zeitzeuge und der beschreibt Ereignisse mit seinen Augen und mit seiner eigenen Intention.

Die Bildzeitung schreibt ja auch über alle möglichen Ereignisse. Wie stellen sich die Ereignisse in 2000 Jahren dar, wenn jemand nur die aufgefundene Bildzeitung lesen würde.

ENDE OFF-TOPIC ... und bitte keine Ausführungen zur Bildzeitung!!!!!!!!!!

Ahenobarbus
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shewolf
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Beitrag von shewolf »

... und bitte keine Ausführungen zur Bildzeitung!!!!!!!!!!
Okay, ich halte mich zurück (ooooh wie fällt mir das schwer :D :D :D :) ). Aber der Vergleich stimmt schon. Und wie die Schreiber, so die Bildhauer: die Darstellung keltischer Ausrütstung auf zeitgenössischen römischen Bildnissen dürften (wie die Amazonen auf griechischen Vasen) auch dem "Zweck des Bildes" angepaßt worden sein...
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