Vorstellung und geschlängelter Rohling
Vorstellung und geschlängelter Rohling
Hallo liebe Bogenbau-Community,
mein Name ist Jonas und ich habe vor Kurzem mit dem Bogenbau angefangen. Ich habe bereits einen Schussfähigen Bogen produziert und arbeite momentan am meinem 4. Bogen. Alle Hasel.
Mein aktueller Rohling hat eine etwas geschlängelte Form und ich würde mich dafür interessieren
wie ihr damit umgehen würdet.
So sieht der Rohling aus:
Hier habe ich die angestrebte Mittellinie eingezeichnet.
Wie ich das sehe, müssen die Enden der Wurfarme nochmal ein gutes Stück gekürzt werden damit daraus ein Bogen werden kann.
Das Problem dabei ist, dass sich die Tips dann sehr nah am Rand des Rohlings befinden. Dadürch würde sie einen sehr unsymmetrischen Durchschnitt bekommen. Und wenn die Tips einen unsymmetrischen Querschnitt haben, dann müsste man diesen korrigieren. Das würde aber zu einer Torsion der Wurfarme an den Enden führen.
Könnt ihr mir dazu einen Tipp geben?
Der Rohling von der Seite:
Viele Grüße
Jonas
mein Name ist Jonas und ich habe vor Kurzem mit dem Bogenbau angefangen. Ich habe bereits einen Schussfähigen Bogen produziert und arbeite momentan am meinem 4. Bogen. Alle Hasel.
Mein aktueller Rohling hat eine etwas geschlängelte Form und ich würde mich dafür interessieren
wie ihr damit umgehen würdet.
So sieht der Rohling aus:
Hier habe ich die angestrebte Mittellinie eingezeichnet.
Wie ich das sehe, müssen die Enden der Wurfarme nochmal ein gutes Stück gekürzt werden damit daraus ein Bogen werden kann.
Das Problem dabei ist, dass sich die Tips dann sehr nah am Rand des Rohlings befinden. Dadürch würde sie einen sehr unsymmetrischen Durchschnitt bekommen. Und wenn die Tips einen unsymmetrischen Querschnitt haben, dann müsste man diesen korrigieren. Das würde aber zu einer Torsion der Wurfarme an den Enden führen.
Könnt ihr mir dazu einen Tipp geben?
Der Rohling von der Seite:
Viele Grüße
Jonas
Zuletzt geändert von derjo am 26.10.2026, 14:36, insgesamt 1-mal geändert.
- fatz
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Erstmal willkommen im Forum.
Du ziehst das von der falschen Seite auf. Dreh den Stave auf den Bauch und markier die Linie der hoechsten Stellen.
Die folgt dann schoen der Biegung. Dann spannst du eine Schnur drueber und schaust, dass du die Enden und den Griff auf eine Linie kriegst.
Wenn die Klügeren nachgeben, bestimmen die Idioten
Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Wenn ich eine gerade Linie über den Griff lege, dann müssen die Tips idealerweise genau auf dieser Linie liegen weil diese Linie den späteren Sehnenverlauf darstellt, oder nicht? Welchen Unterschied macht es den Rohling auf den Bauch zu legen? Ich habe das gemacht und die höchsten Stellen markiert (Pfeile).
Aber ich bekomme keine gute Linie hin bei der Tips und Griff mittig drauf liegen.
Ich würde daher dazu tendieren die Linie leicht neben den Griff verlauf zu lassen und später Korrekturen durch Wärmenbehandlung durchzuführen. Wieviel Sinn ergibt das?
Aber ich bekomme keine gute Linie hin bei der Tips und Griff mittig drauf liegen.
Ich würde daher dazu tendieren die Linie leicht neben den Griff verlauf zu lassen und später Korrekturen durch Wärmenbehandlung durchzuführen. Wieviel Sinn ergibt das?
Zuletzt geändert von derjo am 26.10.2026, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Wie lang ist das Stück Holz und welche Auszuglänge wird benötigt?
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...
Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Das Holz ist 203 cm lang. Der Auszug soll bei 28″ liegen.
- fatz
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Ja, aber die Linie muss nicht gerade ueber dem Griff liegen. Nur die hoechsten Punkte an den Enden (Nocken)
und der am Griff muessen auf der Linie liegen
du siehst direkt was los ist. Also wo die Mittenlinie des Bogens ist und damit die Nocken sindWelchen Unterschied macht es den Rohling auf den Bauch zu legen?
Das ist eigentlich ein Fehler, den du schon beim Herrichten des Staves gemacht hast, ausser er hat sich verzogen.Aber ich bekomme keine gute Linie hin bei der Tips und Griff mittig drauf liegen.
Bei Hasel? Gar keinen. Geh in den Wald...... und später Korrekturen durch Wärmenbehandlung durchzuführen. Wieviel Sinn ergibt das?
Kannst du den Bogen noch ein bischen um die Laengsachse drehen? Am Bauch muss eh noch was weg.
Die Flaeche muss nicht unbeding gerade liegen.
Kuerzen musst ihn sowieso noch. 2m und 28# wird eine Nudel.
Zu deinen Bildern: Benutze bitte keinen externen Bilderhoster, sonst sind die irgendwann weg und der Thread ist fuern Eimer.
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Hi Jonas, willkommen in der FC...
Wg. Bildhoster: ja, bitte lade die Bilder noch mal auf FC hoch. Es gibt 2 verschiedene Antwort-Fenster, "Schnellantwort" und "Antworten". Hochladen kann man nur in "Antworten". (Von "Schnellantwort" kannst Du aber per "Vollständiger Editor" auch zu "Antworten" rüberwechseln, wenn Du Dich mal verwählt hast.)
Zum Stave: einfacher wäre gewesen, so lange er noch rund ist, schon eine Linie darauf zu suchen, bei der beide Enden und Griffmitte in der Linie liegen.
Könnte, könnte, Fahradkette.. (Johann König)
Ob hier noch was geht, ist für mich schwer zu sagen, ich schreibe meist am Handy und kann da von den Bildern immer nur einen Ausschnitt sehen, keine Gesamtansicht.
Da der Stave noch lang ist, geht vielleicht noch Einkürzen..
Der Griffbereich besteht aus dem Griff und den 2 Übergängen Griff-Wurfarm. Angenommen, Dein Giff ist 17 cm, beide Übergänge je 6 cm. Das wären 17+12=29.
Die benötigte Bogenlänge (bei steifem Griff) wäre dann:
2x Auszug + 29,
in Deinem Fall also 1,43+0,29=1,72 m
Der Griff kann mittig, aber kann auch 3 - 4 cm zum unteren Wurfarm verschoben liegen.
Mittig hat den Vorteil, dass Du dann zu Beginn noch nicht festgelegt bist, welcher unten ist, aber falls es die bessere Lage ergibt, mach ihn ruhig verschoben.
Rabe
PS: falls Du die Bilder im Startpost nicht mehr austauschen kannst, lade sie einfach in eine Antwort..
ich sortier das dann..
Wg. Bildhoster: ja, bitte lade die Bilder noch mal auf FC hoch. Es gibt 2 verschiedene Antwort-Fenster, "Schnellantwort" und "Antworten". Hochladen kann man nur in "Antworten". (Von "Schnellantwort" kannst Du aber per "Vollständiger Editor" auch zu "Antworten" rüberwechseln, wenn Du Dich mal verwählt hast.)
Zum Stave: einfacher wäre gewesen, so lange er noch rund ist, schon eine Linie darauf zu suchen, bei der beide Enden und Griffmitte in der Linie liegen.
Könnte, könnte, Fahradkette.. (Johann König)
Ob hier noch was geht, ist für mich schwer zu sagen, ich schreibe meist am Handy und kann da von den Bildern immer nur einen Ausschnitt sehen, keine Gesamtansicht.
Da der Stave noch lang ist, geht vielleicht noch Einkürzen..
Der Griffbereich besteht aus dem Griff und den 2 Übergängen Griff-Wurfarm. Angenommen, Dein Giff ist 17 cm, beide Übergänge je 6 cm. Das wären 17+12=29.
Die benötigte Bogenlänge (bei steifem Griff) wäre dann:
2x Auszug + 29,
in Deinem Fall also 1,43+0,29=1,72 m
Der Griff kann mittig, aber kann auch 3 - 4 cm zum unteren Wurfarm verschoben liegen.
Mittig hat den Vorteil, dass Du dann zu Beginn noch nicht festgelegt bist, welcher unten ist, aber falls es die bessere Lage ergibt, mach ihn ruhig verschoben.
Rabe
PS: falls Du die Bilder im Startpost nicht mehr austauschen kannst, lade sie einfach in eine Antwort..
ich sortier das dann..
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Chirurg
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Servus Jonas!
Ich würde es zumindest versuchen einen Bogen daraus zu bauen. Den gewünschten Breitentaper auf ein Blatt Papier zeichnen (ohne Schlange, als wäre der Bogen pfeilgerade), dabei Mittellinie einzeichnen und alle 5cm eine Querlinie, Am Bogen die geschlängelte Mittellinie einzeichnen. Alle 5cm die Breite von der Skizze übertragen und das Holz abarbeiten, dass Tips und Griff nicht auf einer Linie liegen ignorieren. Dann den Dickentaper auf gleiche Weise ausarbeiten. Beim oberen Wurfarm im Bereich des Astes mehr Material stehen lassen!
Jetzt den Griff verschmälern, dieser braucht nur 2 cm breit werden.
Jetzt kommen die Korrekturen:
Zuerst den unteren Wurfarm in Höhe des Pfeils mit Wasserdampf 30 Minuten unter Alufolie erhitzen und gerade Biegen.
Dann erst die Korrektur in Griffmitte auf gleiche Weise aber mit 50 Minuten Wasserdampf (diese Korrektur wird dann nur mehr minimal sein)
Gutes Gelingen, lG Stephan
Ich würde es zumindest versuchen einen Bogen daraus zu bauen. Den gewünschten Breitentaper auf ein Blatt Papier zeichnen (ohne Schlange, als wäre der Bogen pfeilgerade), dabei Mittellinie einzeichnen und alle 5cm eine Querlinie, Am Bogen die geschlängelte Mittellinie einzeichnen. Alle 5cm die Breite von der Skizze übertragen und das Holz abarbeiten, dass Tips und Griff nicht auf einer Linie liegen ignorieren. Dann den Dickentaper auf gleiche Weise ausarbeiten. Beim oberen Wurfarm im Bereich des Astes mehr Material stehen lassen!
Jetzt den Griff verschmälern, dieser braucht nur 2 cm breit werden.
Jetzt kommen die Korrekturen:
Zuerst den unteren Wurfarm in Höhe des Pfeils mit Wasserdampf 30 Minuten unter Alufolie erhitzen und gerade Biegen.
Dann erst die Korrektur in Griffmitte auf gleiche Weise aber mit 50 Minuten Wasserdampf (diese Korrektur wird dann nur mehr minimal sein)
Gutes Gelingen, lG Stephan
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Servus, das geht sich schon aus einen Bogen aus der Schlange zu bauen.
Wie von Stefan angezeichnet kannst du ja noch kürzen, z.b. 180 cm sind mehr als lang genug.
Wenn die gespannte Schnur an den Enden etwas zur Seite neigt, dann ist das kein Problem, nur in der Bogenmitte sollte sie schön mittig sein.
1. Bau die WA auf jeden Fall gleich lang, du kannst dann wenn du auf Standhöhe bist ja noch kürzen, da entscheidest du dann erst welcher WA oben/unten sein soll!!
2. Den Griffbereich auch noch breiter lassen und auch an den Enden noch breiter bauen, z.B. 1,5 cm.
So hast die dann auf Standhöhe noch mehrere Optionen wenn die Sehne nicht mittig läuft.
Lg Thomas
Wie von Stefan angezeichnet kannst du ja noch kürzen, z.b. 180 cm sind mehr als lang genug.
Wenn die gespannte Schnur an den Enden etwas zur Seite neigt, dann ist das kein Problem, nur in der Bogenmitte sollte sie schön mittig sein.
1. Bau die WA auf jeden Fall gleich lang, du kannst dann wenn du auf Standhöhe bist ja noch kürzen, da entscheidest du dann erst welcher WA oben/unten sein soll!!
2. Den Griffbereich auch noch breiter lassen und auch an den Enden noch breiter bauen, z.B. 1,5 cm.
So hast die dann auf Standhöhe noch mehrere Optionen wenn die Sehne nicht mittig läuft.
Lg Thomas
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Guten Morgen,
ich würde die Wurfarme und den Griff vorbereiten, sprich Griff grob rausarbeiten, Wurfarme von ca 45mm auf 15mm halbpyramidal verjüngen und dann mal schauen wie er sich noch verzieht.
Wenn er dann keine Feuchtigkeit mehr verliert würde ich ihn im Griffbereich biegen.
Am besten ne Stunde über Wasserdampf (weil da schon ordentlich was an Holz steht im Griffbereich) und dann in einer Vorrichtung auf einer Holzdiele oder Kantholz einspannen und den Griff in die gewünschte Richtung biegen.
Hier reichten meistens 10-15mm.
Dann trocknen lassen (ca 48Std) und beobachten wie er zurückkriecht (vllt auch nicht) und dann kannst du anfangen zu tillern
ich würde die Wurfarme und den Griff vorbereiten, sprich Griff grob rausarbeiten, Wurfarme von ca 45mm auf 15mm halbpyramidal verjüngen und dann mal schauen wie er sich noch verzieht.
Wenn er dann keine Feuchtigkeit mehr verliert würde ich ihn im Griffbereich biegen.
Am besten ne Stunde über Wasserdampf (weil da schon ordentlich was an Holz steht im Griffbereich) und dann in einer Vorrichtung auf einer Holzdiele oder Kantholz einspannen und den Griff in die gewünschte Richtung biegen.
Hier reichten meistens 10-15mm.
Dann trocknen lassen (ca 48Std) und beobachten wie er zurückkriecht (vllt auch nicht) und dann kannst du anfangen zu tillern
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Schaffa Schaffa Häusle baua
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Vielen Dank erstmal für eure ganzen Hinweise, Anregungen und Anmerkugnen! Mit so viel Anteilnahme habe ich garnicht gerechnet.
Und wenn ich mir das alles so durchlese, dann habe ich doch noch Hoffnung, dass es was werden könnte und werde so lange weiter machen, bis das Projekt auf die eine oder andere Art beendet ist.
Meine Gedanken zu euren Beiträgen habe ich hier auch gleich noch mit rein gepackt und mein Resümee gezogen. Mal schaun wie es läuft.
---
Mein grober Fahrplan ist daher etwa der:
- Mal überlegen, ob man den Griff hoch oder runter schiebt. Ansonsten:
- WA erstmal gleichlang
- Einkürzen auf 180 cm
- Griff erstmal Breit lassen
- Breiten-/Dickentaper anfertigen
- Enden von 45mm Briete erstmal 15 mm
Korrekturen
1. unteren WA mit 30 min Dampf korrigieren. 48 Std. trocknen
2. dann Griff mit 60 min Dampf korrigieren -> max. 15 mm reichen wahrscheinlich. 48 Std. trocknen.
Tillern
Und wenn ich mir das alles so durchlese, dann habe ich doch noch Hoffnung, dass es was werden könnte und werde so lange weiter machen, bis das Projekt auf die eine oder andere Art beendet ist.
Meine Gedanken zu euren Beiträgen habe ich hier auch gleich noch mit rein gepackt und mein Resümee gezogen. Mal schaun wie es läuft.
Danke für den Tipp mit der Drehung. Den kannte ich noch nicht! Damit könnte man vielleicht noch ein wenig rausholen. Aber ich glaube nicht sehr viel.
Wieso empfiehlst du es für Hasel nicht? Habe ich nämlich schon einmal gemacht und das hat eigentlich ganz gut funktioniert; Bogen mit Schrauben auf nem Balken in die Wunschposition "einspannen" und dann Heatshooting durchführen.
Das habe ich eigentlich auch so gemacht. Aber entweder nicht ordentlich, wie es scheint, oder der Stave hat sich verzogen.Ravenheart hat geschrieben: ↑26.10.2026, 07:18 Zum Stave: einfacher wäre gewesen, so lange er noch rund ist, schon eine Linie darauf zu suchen, bei der beide Enden und Griffmitte in der Linie liegen.
Danke, das ist ein sehr guter Tipp der Hoffnung macht. Mit diesen Möglichkeiten kann ich noch viel rumprobieren.Ravenheart hat geschrieben: ↑26.10.2026, 07:18 Der Griffbereich besteht aus dem Griff und den 2 Übergängen Griff-Wurfarm. Angenommen, Dein Giff ist 17 cm, beide Übergänge je 6 cm. Das wären 17+12=29.
Die benötigte Bogenlänge (bei steifem Griff) wäre dann:
2x Auszug + 29,
in Deinem Fall also 1,43+0,29=1,72 m
Der Griff kann mittig, aber kann auch 3 - 4 cm zum unteren Wurfarm verschoben liegen.
Mittig hat den Vorteil, dass Du dann zu Beginn noch nicht festgelegt bist, welcher unten ist, aber falls es die bessere Lage ergibt, mach ihn ruhig verschoben.
Danke, das sind sehr handfeste Hinweise die ich mit Sicherheit beherzigen werde!Chirurg hat geschrieben: ↑26.10.2026, 07:43 Servus Jonas!
Ich würde es zumindest versuchen einen Bogen daraus zu bauen. Den gewünschten Breitentaper auf ein Blatt Papier zeichnen (ohne Schlange, als wäre der Bogen pfeilgerade), dabei Mittellinie einzeichnen und alle 5cm eine Querlinie, Am Bogen die geschlängelte Mittellinie einzeichnen. Alle 5cm die Breite von der Skizze übertragen und das Holz abarbeiten, dass Tips und Griff nicht auf einer Linie liegen ignorieren. Dann den Dickentaper auf gleiche Weise ausarbeiten. Beim oberen Wurfarm im Bereich des Astes mehr Material stehen lassen!
Jetzt den Griff verschmälern, dieser braucht nur 2 cm breit werden.
Jetzt kommen die Korrekturen:
Zuerst den unteren Wurfarm in Höhe des Pfeils mit Wasserdampf 30 Minuten unter Alufolie erhitzen und gerade Biegen.
Dann erst die Korrektur in Griffmitte auf gleiche Weise aber mit 50 Minuten Wasserdampf (diese Korrektur wird dann nur mehr minimal sein)
Gutes Gelingen, lG Stephan
Guter Tipp, sich für die "Finalisierung" noch genügend Spielraum zu lassen und sich nichts zu verbauen. So werd ich das machen!schnabelkanne hat geschrieben: ↑26.10.2026, 08:41 Servus, das geht sich schon aus einen Bogen aus der Schlange zu bauen.
Wie von Stefan angezeichnet kannst du ja noch kürzen, z.b. 180 cm sind mehr als lang genug.
Wenn die gespannte Schnur an den Enden etwas zur Seite neigt, dann ist das kein Problem, nur in der Bogenmitte sollte sie schön mittig sein.
1. Bau die WA auf jeden Fall gleich lang, du kannst dann wenn du auf Standhöhe bist ja noch kürzen, da entscheidest du dann erst welcher WA oben/unten sein soll!!
2. Den Griffbereich auch noch breiter lassen und auch an den Enden noch breiter bauen, z.B. 1,5 cm.
So hast die dann auf Standhöhe noch mehrere Optionen wenn die Sehne nicht mittig läuft.
Lg Thomas
Merci, auch wieder einiges gelernt!MrCanister123 hat geschrieben: ↑26.10.2026, 10:23 Guten Morgen,
ich würde die Wurfarme und den Griff vorbereiten, sprich Griff grob rausarbeiten, Wurfarme von ca 45mm auf 15mm halbpyramidal verjüngen und dann mal schauen wie er sich noch verzieht.
Wenn er dann keine Feuchtigkeit mehr verliert würde ich ihn im Griffbereich biegen.
Am besten ne Stunde über Wasserdampf (weil da schon ordentlich was an Holz steht im Griffbereich) und dann in einer Vorrichtung auf einer Holzdiele oder Kantholz einspannen und den Griff in die gewünschte Richtung biegen.
Hier reichten meistens 10-15mm.
Dann trocknen lassen (ca 48Std) und beobachten wie er zurückkriecht (vllt auch nicht) und dann kannst du anfangen zu tillern
---
Mein grober Fahrplan ist daher etwa der:
- Mal überlegen, ob man den Griff hoch oder runter schiebt. Ansonsten:
- WA erstmal gleichlang
- Einkürzen auf 180 cm
- Griff erstmal Breit lassen
- Breiten-/Dickentaper anfertigen
- Enden von 45mm Briete erstmal 15 mm
Korrekturen
1. unteren WA mit 30 min Dampf korrigieren. 48 Std. trocknen
2. dann Griff mit 60 min Dampf korrigieren -> max. 15 mm reichen wahrscheinlich. 48 Std. trocknen.
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Na weil's mehr Aufhau ist als einen Neuen zu holen. Hasel ist jetzt nicht so was besonderes, das man das machen wuerde.
Nebenbei: Wenn du den Rohling zum Trocknen auf einen Balken spannst, verzieht sich Hasel nicht. Bei anderen Hoelzern sieht das zT
anders aus.
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
I see! Dann eignet es sich jedoch gut zum üben. Lieber erstmal ein Paar Hasel verbraten als direkt ein seltenes Holz.
- fatz
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Ob man das jetzt schon ueben muss, lass ich mal dahingestellt. Normal hast du am Anfang genug andere Probleme 
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Re: Vorstellung und geschlängelter Rohling
Servus,
Erhitzen und Biegen ist immer schwierig und schadet auch der Holzstruktur.
Ich würde es zuerst ohne Biegen versuchen.
Wenn die Mittellinie an den Enden an den Seiten rausläuft ist das kein Problem, nur wie gesagt Griffmitte halbwegs mittig sollte sie sein.
Griff und Enden erst auf Standhöhe ausformen und wenn das nicht genügt, kannst du immer noch mit Hitze biegen.
Hasel gibt es ja wie gesagt genug da kannst du ja mal experimentieren wie es für dich am besten passt.
Lg Thomas
Erhitzen und Biegen ist immer schwierig und schadet auch der Holzstruktur.
Ich würde es zuerst ohne Biegen versuchen.
Wenn die Mittellinie an den Enden an den Seiten rausläuft ist das kein Problem, nur wie gesagt Griffmitte halbwegs mittig sollte sie sein.
Griff und Enden erst auf Standhöhe ausformen und wenn das nicht genügt, kannst du immer noch mit Hitze biegen.
Hasel gibt es ja wie gesagt genug da kannst du ja mal experimentieren wie es für dich am besten passt.
Lg Thomas
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