Hallo,
die Standhöhe ist etwas gering, ich weiss. Ich möchte erstmal sehen, wie bei längerem Gebrauch das set aussieht, das sollte bei niedrigerer Standhöhe ein klein wenig geringer sein, theoretisch. Bis jetzt ist mit dem Bogen erst ca. 30x geschossen (Daumentechnik) worden. Wenn da kein deutlich stärkeres set entsteht als jetzt, mache ich die Standhöhe natürlich größer.
Und hier das Foto, allerdings bei meinem Auszug 29", der Tillerstock hat nur diese Stufe. Der Bogen scheint mir etwas nach links verschoben zu sein ?. Sehnenwinkel ist ca 55°.
Grüße
Windkanter
Rattan-Reflexbogen aus schwierigerem Rattanstab
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Windkanter
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Re: Rattan-Reflexbogen aus schwierigerem Rattanstab
Ernsthaft, 16,7mm, nichtmal 2cm Standhöhe?
Glaub ich nicht!
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- Benedikt
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Re: Rattan-Reflexbogen aus schwierigerem Rattanstab
Ich lehn mich mal gaaaaanz weit aus dem Fenster und behaupte, da war cm gemeint 
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Re: Rattan-Reflexbogen aus schwierigerem Rattanstab
@ Rabe: danke für die Korrektur. Ja gemeint waren tatsächlich nicht Millimeter oder Meter. ;--) Sorry, hab mich verschrieben.
Grüße
Windkanter
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Re: Rattan-Reflexbogen aus schwierigerem Rattanstab
Ja, der Bogen hätte noch etwas kleine Korrekturen gebraucht, nach einigem Schießen. Das Problem dabei ist, daß in der Tiefe noch Aussenschicht- Reste der eingetieften Längsmulden liegen, sie lagen tiefer und sind nur wenig abgearbeitet. Und um den Handschock (eher weich aber kräftig) wegzubekommen müsste ich ev. zu den Enden hin deutlich verschmälern. Da steigt das Verdreh-Risiko und eben die noch dichtere Längsmulden-Aussenschichtbereichte (ohne die sichtbar gelbe gerillte Aussenhaut) werden weiter angeschnitten, da kann ein plötzlicher Steifigkeitsabfall kommen. Dasselbe könnte passieren, wenn Korrekturen des Biegeverlaufs mache.
War ein interessanter Versuch zum Lernen, ich bearbeite den Bogen aber nicht weiter.
Das 2. Rattanstück mit wesetlich besserer gleichmäßiger Aussenoberfläche hab ich gleich zu Anfang der Bearbeitung versemmelt. Nach 50min Dämpfen (Stab ist ja ca. 40mm dick und hat Wachsaussenhaut) der Stabmitte habe ich das Teil schön mittig abgewinkelt (für Reflex), nicht extrem. Und weil der Transport zur Biegeeinrichtung (heisse Stabmitte in Handtuch eingewickelt) fast 40 sec. gedauert hat, bin ich (ohne ölen) nochmal für ca. 10sec. mit der weichen Flamme über die Biegestelle. Bis zu ersten Schwärzungen. Ging soweit alles gut, nur am nächsten Tag waren im Bereich der Biegestelle 3 tiefe breite Längsrisse, 15 -25cm lang. Tja: vor langer Zeit, zur Zeit von MS Windows 3.1 ist mir mein Rechner mal ordentlich abgeschmiert. Dann kam die bemerkenswerte Meldung: "Unerwartetes Ende eines Ausdrucks"und ich musste lachen. Sicher hätte ich die Biegevorrichtung direkt neben die Dämpfvorrichtung stellen sollen und das mit der Flamme lassen sollen. Also Rattan erstmal Schluss.
Grüße
Windkanter
War ein interessanter Versuch zum Lernen, ich bearbeite den Bogen aber nicht weiter.
Das 2. Rattanstück mit wesetlich besserer gleichmäßiger Aussenoberfläche hab ich gleich zu Anfang der Bearbeitung versemmelt. Nach 50min Dämpfen (Stab ist ja ca. 40mm dick und hat Wachsaussenhaut) der Stabmitte habe ich das Teil schön mittig abgewinkelt (für Reflex), nicht extrem. Und weil der Transport zur Biegeeinrichtung (heisse Stabmitte in Handtuch eingewickelt) fast 40 sec. gedauert hat, bin ich (ohne ölen) nochmal für ca. 10sec. mit der weichen Flamme über die Biegestelle. Bis zu ersten Schwärzungen. Ging soweit alles gut, nur am nächsten Tag waren im Bereich der Biegestelle 3 tiefe breite Längsrisse, 15 -25cm lang. Tja: vor langer Zeit, zur Zeit von MS Windows 3.1 ist mir mein Rechner mal ordentlich abgeschmiert. Dann kam die bemerkenswerte Meldung: "Unerwartetes Ende eines Ausdrucks"und ich musste lachen. Sicher hätte ich die Biegevorrichtung direkt neben die Dämpfvorrichtung stellen sollen und das mit der Flamme lassen sollen. Also Rattan erstmal Schluss.
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