Hautleim einfrieren?

Hölzer, Kleber, etc.
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kra
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RE:

Beitrag von kra »

Original geschrieben von johnny.winter

Für das Sehnebelegen oder andere Klebungen, bei denen es wichtig ist, dass das Potenzial des Hautleims voll ausgeschöpft wird, würde ich immer frisch anrühren.
So teuer ist das Zeuchs ja nicht...

Wie Charles schon schrob: zum Pfeile wickeln, Haut aufkleben, Griffwicklungen usw., wo nicht die maximale Klebkraft erforderlich ist, tut es mit Sicherheit auch der wiederholt erwärmte Leim.
Na ja, die Reste verwende ich schon weiter, gemischt mit neuem Leim. Wichtig ist nur, das man nicht länger über ca. 60° geht (auch weil dann die Sehne "einschnurpselt"), bisher habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
Karl-Heinz

Beitrag von Karl-Heinz »

@ Kra
Man sollte es mal gemacht haben, und wenn nur das man nachher weiß, warum man sich dem Hautleim besser kauft zwinkern
Das ist mir auch klar, aber ich habe 2 Kaninchenfellen inkl. Pfoten sowie Sehnenenden, deshalb wollte ich es wenigstens einmal Probieren, wäre schade den die Armen das Fell umsonst verloren hätten.

K-H
lonbow
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Re: Hautleim einfrieren?

Beitrag von lonbow »

Ich bin gerade dabei einen Bogen mit Sehnen zu belegen. Dabei verwende ich eine Mischung aus 50 % Hasenleim und 50 % Hausenblasenleim. Bei geschätzten 25 Grad ist der Leim schon flüssig und geliert erst, wenn ich den Bogen nach dem Belegen nach draußen lege. Da bei der ersten Sehnenschicht recht viel Leim übrigblieb, frohr ich den Rest für ein paar Wochen ein. Glaubt ihr, dass beim zweiten Erwärmen auf 25 Grad Eiweismoleküle zerfallen? Die Verarbeitungstemperatur des Leimes ist ja sehr gering. Was würdet ihr machen?
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kra
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Re: Hautleim einfrieren?

Beitrag von kra »

Selbstverständlich zerfallen Eiweißmoleküle, verm. sogar im gefrorenen Zustand, aber es sind nur sehr wenige und im Leim sind sehr viele davon... ;D ;D

Ohne Witz, das sollte nun wirklich nichts ausmachen. Erwärme den Leim auf die von dir gewünschte und sinnvolle Verarbeitungstemperatur < 50° , zur Sicherheit. Ich verwende auch Fischleim als Zusatz und verarbeite das Ganze bei ca. 55°, halt so hoch wie es die Sehnen und meine Finger zulassen.
Denke an die Chemikerregel: eine Temperaturerhöhung um 10° verdoppelt die Reaktionsgeschwindigkeit.

Btw, du hast bewiesen, das du die Suchfunktion verwendest.... 10 jahre alten Thread auzsgraben hat was ;D
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