Ziehklinge aus der Schrotthalde

Selbstgebaute Befiederungsgeräte, Spinetester, etc.
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Silberwolke
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Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Silberwolke »

Nächstens werde ich eine Gelegenheit haben in einer Schrotthalde mit Metallschrott zu wühlen. Ich suche nach den Blech für Ziehklingen. Meine erste ist auch so entstanden. Mit ihr bin ich sehr zufrieden. Vielleicht habe ich Glück gehabt und gutes Material erwischt. Gibt es eine Möglichkeit gutes Material zu erkennen? Ich habe keinen Labor, nur eine Trennscheibe und eine Schleifmaschine mit rotierendem Stein.
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Squid (✝)
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Squid (✝) »

x

(Wieder Ziehklinge und Ziehmesser verwechselt ::) )
Zuletzt geändert von Squid (✝) am 03.07.2014, 19:54, insgesamt 2-mal geändert.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
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Heidjer
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Heidjer »

Für Ziehklingen nur Bleche verwenden die dünn, zäh und elastisch sind, spontan fallen mir nur Sägeblätter von Bandsägen, Feinsägen, Fuchsschwänzen und Japansägen ein.


Gruß Dirk
Ein Pfeil, den Schaft gemacht aus der Pflanzen hölzern Teil, versehen mit eines Vogels Federn und einer Spitze, aus der Erde Mineral, wird von der Natur gern zurückgenommen.
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Haitha
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Haitha »

@Heidjer: Habe schon verschiedene Holzwerker kennengelernt, die eine starre (= dickere) Ziehklinge, die sich nicht biegt, bevorzugen.

Ich habe beide Arten in verschiedenen Varianten und jede hat ihr bevorzugtes Arbeitsfeld ;)
Zuletzt geändert von Haitha am 03.07.2014, 20:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Heidjer
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Heidjer »

@ Haitha, Du meinst die Rückseite eines Messers oder Ziehmessers. ;D


Gruß Dirk
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Haitha
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Haitha »

Hihi, ja zum Beispiel. ;D
Oder auch ein Stück Federstahl (Maschienensägeblätter).

gruß
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Silberwolke
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Silberwolke »

Meine jetzige Ziehklinge ist 1 mm dick und biegt sich überhaupt nicht. Dennoch kann ich damit gut arbeiten. Vielleicht eine Gewohnheit.
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killerkarpfen
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von killerkarpfen »

Mit frisch zugeschnittenen Blechstreifen geht es auch sehr gut. Ich verfüge über eine Blechschere und bevorzuge gewöhnliches 0.8mm dickes Chromstahlblech mit frischen Schnittkanten.

Der Span ist nicht so glatt geschnitten wie bei einem Hobel, dafür ergibt sich ein ein guter Abtrag ohne Riefen.
Nur noch mit feinem Schleifpapier etwas glätten und die Oberfläche ist perfekt.

Die Schnitthaltigkeit ist nicht die beste, also mache ich mir für jeden Bogen mindestens einen neuen Abschnitt. Stumpfe Bleche kann man auf dem Amboss wieder aufbördeln, aber das kommt halt nicht an einen frischen Schnitt heran.

"Gibt es eine Möglichkeit gutes Material zu erkennen? Ich habe keinen Labor, nur eine Trennscheibe und eine Schleifmaschine mit rotierendem Stein."
Hartes Material erkennst Du beim Trennen oder Schleifen am Funkenwurf btw an den Funken. Leuchtende weiss-gelbe, kugelige Funken weisen auf eher weichen Stahl. Gibt es Sternchen die nicht sehr hell, und eher weiss- rötlich sind, deutet das auf harten Stahl hin.

Gutes Material kann man sich übrigens mit etwas List sehr einfach beschaffen. Ein billiger Fuchsschwanz für 3.- Taler aus dem Baumarkt besteht aus genau so hartem Stahl wie eine normale Ziehklinge. Eine breite Säge liefert Material für 3-6 grosse Ziehklingen.
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Silberwolke
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Silberwolke »

Einiges habe ich gefunden. Ich werde es testen. Mal sehen, ob es da was brauchbares gibt.
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P1020191.JPG
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von klaus1962 »

Na, da bin ich aber gespannt, ob das ein brauchbares Material ist. :)
Die mattgraue Farbe und die Eselsohren an einigen Blechen sprechen eigentlich dagegen. ::)

Bevor Du allzugroße Aufwände veranstaltest, versuch mal mit einem unwichtigen Stück dieses im Schraubstock (mit dem Hammer) um mindestens 90° scharf umzukanten.
Wenn du eine saubere Kante zustande bringst, ohne dass Dir das Blech dabei bricht, dann kannst Du das Material als Ziehklinge vergessen. Ein Ziehklingenstahl würde brechen oder bestenfalls einen seeeehr großen Kantenradius zulassen.

Gruß
Klaus
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Silberwolke
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Silberwolke »

Du hast Recht Klaus. Das Material ist weich. Für Ziehklinge wahrscheinlich nicht geeignet. Für Andere Zwecke vielleicht. Zum Glück hat es nichts gekostet.
Killer Karpfen, Danke für den Tipp. Das werde ich versuchen. Heidjer, hat ähnliches vorgeschlagen.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Veritas-Ziehklingen-Schaerfgeraet?
http://www.mehr-als-werkzeug.de/product ... geraet.htm
Ich habe es nur einmal aus der nähe gesehen und konnte es nicht richtig testen.
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Holzwurm93 »

Wie schon gesagt: Einfach alte Sägeblätter nehmen. Wenn man ein Blech ohne viel Mühe mit der Hand verbiegen kann, sollte man es sowieso gleich aussortieren.
Ich persönlich habe einmal eine "steife" Ziehklinge gefertigt und es war gar nicht mein Ding. Deshalb habe ich mir für eine Spanabnahme, die so zwischen der flexiblen Ziehklinge und dem Ziehmesser liegt, ein besonders feines (und schon sehr altes) Ziehmesser besorgt. Die Unterseite/Spiegel ist nicht richtig flach, sondern zur Klinge hin etwas rund. Dadurch "frisst" das Eisen sich nicht so stark ins Holz und mit etwas Vorsicht kann man erstaunlich filigran arbeiten.
LG Joseph
Wer nicht den Willen hat einen Menschen kennen zu lernen, der hat auch auch nicht das Recht das Handeln dieses Menschen zu beurteilen.
funkenflug
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von funkenflug »

Hallo Silberwolke! :)
schön das du die Suche in der Schrotthalde unverletzt überstanden hast! :o
Hätte ich dir als gelernter Tischler gleich sagen können: vergiß es! :D
Nun hast du ja genügend Tips aus dem Thread bekommen, bzw. Dickum gefunden! O0
Ich bin stolz auf dich! :)
aber das du nun soviel Euronen verschwenden willst- Hut ab! :o
Hast du mal umgerechnet wieviel neue Abziehklingen du für ein Schärfgerät kaufen kannst? :o
Ich habs noch gelernt, mit Eisenfeile, Abziehstein und Dreikantstahl, jede Klinge wieder scharf zu kriegen! :)
Aber hier noch ein Tip meinerseits:
billiger als mit Glasscherben gehst nun garnicht!, funktioniert aber nur bei Rundmaterial! ;)
für Flächen brauchst du nun mal eine Ziehklinge, und es muß schmerzen in den Daumen, sonst kannst du es gleich mit einem Schwingschleifer machen! >:)
lg Funkenflug
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Felsenbirne
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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Felsenbirne »

@Funkenflug
was willst Du uns mit deinem Beitrag sagen?
Klaus hatte weiter oben schon beschrieben, dass das wohl nichts wird.
Da Du offensichtlich eine der großen Kapazitäten im Bereich Holzbearbeitung und Holzschutz bist
(Shellack)
warten wir alle gespannt auf Bilder deiner selbstgebauten Bögen ;)
Gruss Matthias

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Re: Ziehklinge aus der Schrotthalde

Beitrag von Felsenbirne »

Silberwolke hat geschrieben:.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Veritas-Ziehklingen-Schaerfgeraet?
http://www.mehr-als-werkzeug.de/product ... geraet.htm
Ich habe es nur einmal aus der nähe gesehen und konnte es nicht richtig testen.
Also ich kenne das Gerät, benutze aber selber Feile, Wasserstein und Rolliereisen. Das Schärfegerät kann man meines Wissens nur für gerade Ziehklingen benutzen.
Für eine gute Feile und ein Rolliereisen (http://www.mehr-als-werkzeug.de/product ... -10-mm.htm)
bezahlst Du aber auch schnell den Preis des Schärfegerätes.
Das Rolliereisen/ Abziehstahl kannst Du auch gegen jeden gehärteten Stahl ersetzen. Ventilstößel vom Auto sollen auch gehen.
Bei der Feile würde ich immer eine gute Qualität nehmen.

Hier mal eine Anleitung:
http://www.feinewerkzeuge.de/G10004.htm
Gruss Matthias

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