Einem geschenkten Hobel ...
- Palmstroem
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Re: Einem geschenkten Hobel ...
@Gornarak: Du kannst sie auch mit Öl verdünnen, bis sie die richtige Konsistenz hat.
Palmström
Palmström
Das Pfeilparadoxon
Ein Pfeil, gesandt von einem Bogen, ist auch zunächst pfeilgrad geflogen.
Nachdem der Schütze sich verzogen, ist Pfeil rechtwinklig abgebogen.
Ein Pfeil, gesandt von einem Bogen, ist auch zunächst pfeilgrad geflogen.
Nachdem der Schütze sich verzogen, ist Pfeil rechtwinklig abgebogen.
Re: Einem geschenkten Hobel ...
Benedikt hat geschrieben:Schmier sie dünn auf einen Lederriemen
Ich bin mir nicht sicher, ob ihr von der richtigen Konsistenz ausgeht. Das Zeug ist wirklich fest.Palmstroem hat geschrieben:Du kannst sie auch mit Öl verdünnen, bis sie die richtige Konsistenz hat.
Re: Einem geschenkten Hobel ...
In meiner Erfahrung kann man diese Pasten schon einfach auf einen Leder-, Filz-, Stoff-, Papier- oder Holzkörper aufreiben. Am besten geht das bei einem rotierenden Körper, dafür sind sie eigentlich gemacht. Es geht aber auch von Hand.
Es schmilzt beim Aufreiben durch die Reibung.
Wenn es Dir absolut zu hart ist, kann man diese Pasten mit Ölen, Terpentin oder auch "Spüli" anlösen, muss sie aber nicht irgendwie stecken. Dazu einfach den Untergrund mit Öl usw leicht abreiben und dann die Paste auftragen. Sollte aber auch ohne gehen. Alles was ich an Pasten habe (ca 10 verschiedene) funktioniert ohne.
Ich würde hier einen möglichst harten Untergrund wählen... Holz, oder Leder auf Holz oder sogar Papier auf Glasscheibe.
Man will die Kante ja möglichst nicht verrunden, sondern nur den beim Schleifen entstandenen Grat weg polieren.
Gruss,
Mark
Es schmilzt beim Aufreiben durch die Reibung.
Wenn es Dir absolut zu hart ist, kann man diese Pasten mit Ölen, Terpentin oder auch "Spüli" anlösen, muss sie aber nicht irgendwie stecken. Dazu einfach den Untergrund mit Öl usw leicht abreiben und dann die Paste auftragen. Sollte aber auch ohne gehen. Alles was ich an Pasten habe (ca 10 verschiedene) funktioniert ohne.
Ich würde hier einen möglichst harten Untergrund wählen... Holz, oder Leder auf Holz oder sogar Papier auf Glasscheibe.
Man will die Kante ja möglichst nicht verrunden, sondern nur den beim Schleifen entstandenen Grat weg polieren.
Gruss,
Mark
"I don't believe it!!" (Victor Meldrew)
Re: Einem geschenkten Hobel ...
Hier ist mal der Zwischenstand:

Leider ist mir die Sohle zu dick geraten. Eigentlich aber wohl zum Glück. Bei Ausstechen des Mauls hat sich ein breiter Span gelöst. Jetz kann/muss ich noch gleichmäßig 4mm Material abtragen. Bei 45° Klingenwinkel hätte ich das auch ausrechnen können statt einfach drauflos zu bauen ...

Leider ist mir die Sohle zu dick geraten. Eigentlich aber wohl zum Glück. Bei Ausstechen des Mauls hat sich ein breiter Span gelöst. Jetz kann/muss ich noch gleichmäßig 4mm Material abtragen. Bei 45° Klingenwinkel hätte ich das auch ausrechnen können statt einfach drauflos zu bauen ...
Re: Einem geschenkten Hobel ...
Hier mal ein Vergleich. Vorher war am Maul vor der Klinge 8 mm Platz. Jetzt ist es 1 mm.


Der Hobel braucht im Grunde nur noch ein Finish. Allerdings ist die Kante der Sohle extrem scharf. Eigentlich würde ich die abrunden, damit sie mir keine Schmarren macht. In den Anleitungen, die ich gefunden habe wird die aber immer so gelassen. Was würdet ihr tun?


Der Hobel braucht im Grunde nur noch ein Finish. Allerdings ist die Kante der Sohle extrem scharf. Eigentlich würde ich die abrunden, damit sie mir keine Schmarren macht. In den Anleitungen, die ich gefunden habe wird die aber immer so gelassen. Was würdet ihr tun?
- killerkarpfen
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Re: Einem geschenkten Hobel ...
Also das was Du Dir da gekauft hast ist Poliepaste um Metalloberflächen auf Glanz zu polieren. Diese Pasten werden auf eine Schwabbelscheibe aufgetragen, das sind Scheiben aus aufeinandergelegten Textilen lappen. damit poliert man eine Oberfläche spiegelnd. Zum schärfen einer Klingenschneide ist diese nicht eigentlich geeignet.Gornarak hat geschrieben:Ich hab ja sowas von Null Ahnung. Um die geschliffene Klinge abzuziehen, habe ich mir diese Polierpaste gekauft: http://www.amazon.de/Unbekannt-Polierpa ... B00149DHQK
Ich dachte, die wäre cremig, aber stattdessen ist sie hart und bröselig. Wie benutzt man sowas???
Zum Abziehen sind Oel- und Wassersteine das einzig richtige, denn mit der Polierpaste runden sich die scharfen Kanten ab.
Es gibt verschiedenste Abziehsteine, teure, billige, grobe, feine. Mein Favorit extrem teuer aber das Beste was es gibt sind
Belgische Brocken
http://www.belgischer-brocken.com/
Um eine korrodierte Oberfläche wiede sauber zu bringen kannst Du auch einen Pfannenlappen die Grünen "Scotch Brite" verwenden das geht prima. Aber Achtung die Dinger schleifen vie feines Sandpapier.
Re: Einem geschenkten Hobel ...
Ich dachte, da kommt es darauf an, wie man abzieht und nicht womit? Paul Sellers macht das zumindest auch mit Paste auf nem Lederriemen. Auf jeden Fall danke für den Tipp mit den "Scotch Brite" Pads.killerkarpfen hat geschrieben:Zum Abziehen sind Oel- und Wassersteine das einzig richtige, denn mit der Polierpaste runden sich die scharfen Kanten ab.
- Benedikt
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Re: Einem geschenkten Hobel ...
Also ich hatte auch mal so ne Paste.
Damit geht das Abziehen wunderbar
Die feinen bB sind dazu auch gut.
In jungen Jahren hat mein Opa so einen aus dem Urlaub mitgebracht, der hat geschätzt eine >10000 Körnung und geht wunderbar für den Feinschliff, auch am Ziehmesser verwende ich den gerne und oft
Gruß
Benedikt
Damit geht das Abziehen wunderbar
Die feinen bB sind dazu auch gut.
In jungen Jahren hat mein Opa so einen aus dem Urlaub mitgebracht, der hat geschätzt eine >10000 Körnung und geht wunderbar für den Feinschliff, auch am Ziehmesser verwende ich den gerne und oft
Gruß
Benedikt
Auf den gesamten Planeten gesehen ist Holz seltener als Gold.
Re: Einem geschenkten Hobel ...
Hab grad den ersten Gang Leinölfirnis aufgetragen. Das alte Holz hat ordentlich was weggesaugt. Ich will mich ja nicht selbst loben, aber das Ergebnis ist (für meinen Geschmack) schon ziemlich geil 
- the_Toaster (✝)
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Re: Einem geschenkten Hobel ...
Ich würde die Kanten etwas brechen. Also mal kurz mitm feinen Schleifi einzweimal sachte drüber.
Vor allem vorne am Hobel können noch Fasern stehen, die ausreißen können, wenn der Hobel irgenwo vorläuft und dann reißt Dir ein Span aus der Hobelsohle.
Manche Hobel haben noch rechts und links von der Klinge etwa einen halben mm eingeschnittene Hobelmäuler. Also so, dass nur vor und hinter der Klinge die Sohle auf dem Werkstück zu liegen kommt.
Vor allem vorne am Hobel können noch Fasern stehen, die ausreißen können, wenn der Hobel irgenwo vorläuft und dann reißt Dir ein Span aus der Hobelsohle.
Manche Hobel haben noch rechts und links von der Klinge etwa einen halben mm eingeschnittene Hobelmäuler. Also so, dass nur vor und hinter der Klinge die Sohle auf dem Werkstück zu liegen kommt.
Es hat keinen Sinn zu versuchen einen Sinn im Versuchen des Menschen zu erkennen.
Es ist traurig zu glauben, dass der Mensch stets schlecht sei.
Es ist traurig zu glauben, dass der Mensch stets schlecht sei.
Re: Einem geschenkten Hobel ...
Kanten leicht brechen hab ich gemacht, aber wirklich nur fünf Züge ohne viel Druck auf ner Bahn 120 Papier.
Re: Einem geschenkten Hobel ...
Hallo,
die Kanten "in Fahrtrichtung", also vorne und hinter dem Eisen gehören gebrochen, weil sie sonst abplatzen. Da kann ruhig eine 2mm Fase dran. Die Seitenkanten und ganz hinten breche ich auch immer mit. Die Kante vor dem Hobeleisen soll ja möglichst dicht vor der Schneide auf das Werkstück drücken, also ungebrochen.
Und ich bin der Meinung, wenn Paul Sellers seine Hobeleisen mit Leder abzieht, macht er das falsch
, da gehört wirklich nur was mit absolut planer Fläche hin. Für den Hausgebrauch ist es natürlich machbar, es entsteht aber keine Schneide, sondern eine Rundung.
Gutes Hobeln, Max
die Kanten "in Fahrtrichtung", also vorne und hinter dem Eisen gehören gebrochen, weil sie sonst abplatzen. Da kann ruhig eine 2mm Fase dran. Die Seitenkanten und ganz hinten breche ich auch immer mit. Die Kante vor dem Hobeleisen soll ja möglichst dicht vor der Schneide auf das Werkstück drücken, also ungebrochen.
Und ich bin der Meinung, wenn Paul Sellers seine Hobeleisen mit Leder abzieht, macht er das falsch
Gutes Hobeln, Max
Re: Einem geschenkten Hobel ...
Hallo Max,
am Hängeriemen geb ich dir recht, das will gekonnt sein; aber was ist bitte am Stoßriemen nicht plan?
Hallo Benedikt,
blaue b. Brocken liegen etwa bei Körnung 5000 und sind etwas härter (zum Schärfen); nur wenige, sehr sehr gute gelbe erreichen 8000 (die bezahlt man dann als Bankstein 3-stellig) Spielt aber eigentlich keine Rolle, die Schleifwirkung kommt von den eingebetteten Granat-Kristallen. (natürlicher DMT...)
Ein Korn kleiner 9000 wirst du wohl bei einem Naturstein nicht finden. (leider...)
LG
Frederik
am Hängeriemen geb ich dir recht, das will gekonnt sein; aber was ist bitte am Stoßriemen nicht plan?
Hallo Benedikt,
blaue b. Brocken liegen etwa bei Körnung 5000 und sind etwas härter (zum Schärfen); nur wenige, sehr sehr gute gelbe erreichen 8000 (die bezahlt man dann als Bankstein 3-stellig) Spielt aber eigentlich keine Rolle, die Schleifwirkung kommt von den eingebetteten Granat-Kristallen. (natürlicher DMT...)
Ein Korn kleiner 9000 wirst du wohl bei einem Naturstein nicht finden. (leider...)
LG
Frederik
Ein echter Haiku: ;D
Ein Blatt
fällt vom Baum.
Wen juckts?
Ein Blatt
fällt vom Baum.
Wen juckts?
Re: Einem geschenkten Hobel ...
Der Hobel ist fertig und macht richtig viel Spaß. Läuft leicht, macht ein tolles Geräusch und durchscheinende Späne. Danke euch allen - ich krieg das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht 