Selfnock Wickeln+Kerbe oder ohne Kerbe

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levellyn
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Feuer und Sehne und Wachs

Beitrag von levellyn »

Ich habe anfänglich Kunststoffnocken benutzt - jetzt nicht mehr. Ich mach'se jetzt self (daher Selfnock ;-) ).
Aber ernsthaft: einfach am Feuer härten, danach mit Natursehne (gewachst) umwickeln - und man hat Ruhe zum Schießen :-)
lerd opp levellyn and gwyneth
Broken Arrow
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Wicklung

Beitrag von Broken Arrow »

HI

Ich hab bis vor einiger Zeit auch keine Kerbe zur Aufnahme der Wicklung unterhalb der Nock gemacht.

Resultat: einige gerissene Nockenböden und hin und wieder eine zerfetzte Nock.

Sicherlich ist die Nockbodenwicklung bei Bögen unter 50# ausser acht zu lassen.
Ich jedenfalls habe seit ich den Nock Boden einkerbe und mit Zwirn "auffülle" keinen kaputen Nockboden mehr verzeichnet.
Ist auch logisch:
Wenn ich eine Kerbe unterhalb der Nocke einbringe, und diese dann relativ stramm mit Zwirn auffülle, dann habe ich doch im höchstbelasteten Bereich eine Art Klammer geschaffen die den "Spaltkräften" entgegenwirkt.

Aber : jeder wie er mag. :o

BA
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Ravenheart
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RE:

Beitrag von Ravenheart »

Original geschrieben von ravenheart

Kerbe für die Wicklung ist technisch gesehen Quatsch! [...] Keine Kerbe machen!
Rabe
Taran
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Klammer

Beitrag von Taran »

Klammerwirkung ist bei Wicklung unter der Nocke doch auch da, wenn diese nicht in einer Kerbe liegt! Verstehe das Argument einfach nicht...
Taran von Caer Dallben

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holsche
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Beitrag von holsche »

:wacko

icke ooch nich...
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kra
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RE: Wicklung

Beitrag von kra »

Original geschrieben von Broken Arrow
...
Ist auch logisch:
Wenn ich eine Kerbe unterhalb der Nocke einbringe, und diese dann relativ stramm mit Zwirn auffülle, dann habe ich doch im höchstbelasteten Bereich eine Art Klammer geschaffen die den "Spaltkräften" entgegenwirkt.
...
Also eine Logik sehe ich da auch nicht drin. Wo soll der (mechanische) Unterschied zu einer Wicklung _ohne_ Kerbe sein?? In beiden Fällen wird der Schaft unterhalb der Pfeilnocke durch eine Wicklung zusammen gehalten, damit er bei der Belastung durch den Schuß nicht aufreißen kann.
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
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Kerbe

Beitrag von Broken Arrow »

Hi

Na da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt!!

Die Wicklung ist meiner Ansicht nach ab einem bestimmten Zuggewicht nötig.
Kerbe oder nicht sei dahingestellt.
Schädlich wird die Kerbe nicht nicht sein, sieht halt netter aus.

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Beitrag von Ravenheart »

Doch, die Kerbe IST schädlich!

Da die Sehne einen geraden Weg nach vorn nehmen "will", der Pfeil sie aber (weil er am Bogen seitlich vorbei muss) seitlich "wegzieht", entsteht auf die Nocke eine Querkraft, also ein seitlicher Druck in Richtung Bogenmitte!

Diese Querkraft bewirkt auf der zum Bogen gerichteten Nockenseite eine Druckkraft an der Außenseite des Pfeils, eine Zugkraft in der Pfeilmitte. Diese können zum Aufspalten des Pfeils in der Längsachse oder zum Abbrechen der "Nockenwange" führen.

Befindet sich nun unterhalb der Nocke eine Einkerbung, können dort an der Außenseite des Pfeils keine Druckkräfte mehr übertragen werden!! Außerdem tritt an der Kerbe eine (die heißt wirklich so!) Kerbspannung auf! Der Potenzielle Knickpunkt wird geschwächt, der Drehpunkt für das Biegemoment nach innen verlagert, was die als Biegemoment wirkenden Kräfte auf diesen Punkt deutlich erhöht!
Die Gefahr eines Bruchs steigt.

Bild

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Beitrag von holsche »

na DAS klingt nachvollziehbar... meine "ausgeschwungene" Verjüngung, ohne so jähen Querschnuittsunterschied wie die Wickelkerbe liegt auch deutlich tiefer...
also zwischen Nockenwicklung (so vorhanden) und Schlusswicklung der Feder...
Donnerstag werde ich hoffentlich Gelegenheit zum fotografieren meiner "Drumsticks" haben...

Der Holsch
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Beitrag von holsche »

so.... diss hier meinte ich:
Hartholeinsatz (Buche quermaserig eingesetzt mit und ohne Wicklung)

Bild

Rinderhornnock ohne Wicklung

Bild


[royalblue](edit: aufgeräumt...Rabe)[/royalblue]
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