@zwirn,
der vierte Ring hat gute 3 mm, optimistisch 3,5 mm.
Diese und andere Eschen habe ich am Donau-Deich in einem großen Haufen Schlagholz gesehen als ich hierher gezogen bin. Das war im Mai vor 6 Jahren als ich mit dem Fahrrad unterwegs war.
Am nächsten Tag hab' ich die große Bügelsäge geschultert, Zollstock und Bowie eingepackt, und zurück zum Haufen geradelt.
Dort habe ich mir dieses Stück ausgesucht (zwar möglichst gerade aber auf den Drehwuchs hab' ich nicht geachtet, — egal) und vor Ort komplett entrindet. Die Rinde war noch feucht und gut zu lösen, … ABER
Fraßspuren waren bereits vorhanden, so dass damals schon klar war, der erste Ring ist kaputt.
Das 2,40 m lange Stämmchen habe ich die 4 Kilometer mit dem Rad transportiert und ihn dann hier am Platz gespalten.
Zuerst halbiert, dann wollte ich noch Vierteln doch der erste Versuch lief bereits aus der Faser und so hab' ich ihn ohne Stirnseiten-Versiegelung aber stehend im Zimmer getrocknet. (Fotos von den 3 Teilen hab' ich sogar noch).
Fazit:
Meine geschälte Esche ist nach dem Halbieren nicht mehr gesprungen, obwohl Zimmertrocknung und ohne Versiegelung.
Ein kurzes Stück Rundholz (40 cm/5,5 cm Ø, ungespalten) hat es aber aufgerissen, direkt durch den Markkanal.
Und die Rinde muss unbedingt runter wegen den Tierchen darunter.
Soviel zu Deiner Beruhigung, Esche ist zäh nach meiner ersten zarten, jungfräulichen Holzernte-Erfahrung
@Rabe, @ Inge, @All,
Danke für den Zuspruch und den Tipp für den 4. Ring.
Den 3. hatte ich ja schon als „Bremsring” markiert, damit ich den 4. ja nicht verletze.
Noch ist das Stämmchen 230 cm lang hat aber auf 165 cm mittig einen Ast, so dass ich wohl bei einer Bogenlänge von 160 cm landen werde.
Dann ergäbe sich die Frage zu Vierteln aber das geht nur mit einer Bandsäge über die ich nicht verfüge. Da muss ich noch nachdenken, weil ein Bogenfreund hätte das Werkzeug dazu.
Das ziehe ich nach Deinem guten Rat wieder in Erwägung.
Wenn's soweit ist mit meiner Entscheidung, mache ich einen eigenen Faden dazu auf.
Danke nochmals und
LG