Mir ist beinahe zufällig die Leitung der Bogenschießgruppe eines Wohnheims für Menschen mit primär geistiger Behinderung zugefallen. Nun wünschen sich einige Menschen mit massiven Kontrakturen und ähnlichen "Körperproblematiken", ebenfalls zum schießen zu kommen.
Erste Versuche waren durchaus vielversprechend; die nötige Hilfestellung um "zum Schuss" zu kommen sprengt jedoch meinen Rahmen.
Die Bogenausstattung besteht aus einigen Take-down-Recurvebögen (die, die man beim Händler des Vertrauens für ca. €80 das Stück bekommt) - gibt es dafür Möglichkeiten, eine "abrutschsichere" Pfeilauflage anzuschaffen?
(alternativ: Möglichkeiten, das abrutschen zu erschweren/minimieren)
* "die Sehne locker halten"/"Finger nicht eindrehen" strebe ich schon aus therapeutischer Sicht an; dies wird aber bei den meisten noch etliches an Körperarbeit
* "den Bogen schräg halten" hilft etwas; wenn der Pfeil eine größere Bewegung des Bogens nicht mitmacht ist der Pfeil aber schon wieder "runter".
Danke schonmal für alle schlauen Tipps
