Welche Carbonpfeile für Anfänger?
Welche Carbonpfeile für Anfänger?
Hallo,
ich habe vor ein paar Wochen einen Bogenbaukurs gemacht. Da ich es bereits geschafft habe alle bis auf einen Holzpfeil zu zerschießen möchte ich mir nun für den Anfang ein paar günstige Carbonpfeile beschaffen.
Mir gefallen die Bearpaw Warrior Feathers ganz gut das sie Naturfedern haben und die Schraubspitzen einfach zutauschen sind.
Leider habe ich keine Ahnung welches Spine ich für den Anfang wählen sollte. Ich weiß das ist für den Anfang nicht so wichtig aber ich denke er sollte schon ungefähr auf den Bogen abgestimmt sein.
Der Pfeil ist in den folgen Ausführungen erhältlich
● Spinewert 340 mit 32" Pfeillänge
● Spinewert 400 mit 32" Pfeillänge
● Spinewert 500 mit 30" Pfeillänge
● Spinewert 600 mit 30" Pfeillänge
● Spinewert 700 mit 30" Pfeillänge
Hier ein Details zum Bogen:
Langbogen Selfbow 2 Meter
Zuggewicht: 38 lbs bei vollem Auszug
Sehne: 4 Stränge gepichtes Leinen
ich habe vor ein paar Wochen einen Bogenbaukurs gemacht. Da ich es bereits geschafft habe alle bis auf einen Holzpfeil zu zerschießen möchte ich mir nun für den Anfang ein paar günstige Carbonpfeile beschaffen.
Mir gefallen die Bearpaw Warrior Feathers ganz gut das sie Naturfedern haben und die Schraubspitzen einfach zutauschen sind.
Leider habe ich keine Ahnung welches Spine ich für den Anfang wählen sollte. Ich weiß das ist für den Anfang nicht so wichtig aber ich denke er sollte schon ungefähr auf den Bogen abgestimmt sein.
Der Pfeil ist in den folgen Ausführungen erhältlich
● Spinewert 340 mit 32" Pfeillänge
● Spinewert 400 mit 32" Pfeillänge
● Spinewert 500 mit 30" Pfeillänge
● Spinewert 600 mit 30" Pfeillänge
● Spinewert 700 mit 30" Pfeillänge
Hier ein Details zum Bogen:
Langbogen Selfbow 2 Meter
Zuggewicht: 38 lbs bei vollem Auszug
Sehne: 4 Stränge gepichtes Leinen
- Pogona vitticeps
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- Registriert: 26.12.2012, 18:32
Re: Welche Carbonpfeile für Anfänger?
Diese Pfeile kenne ich zwar nicht, aber mit den Easton Powerflight habe ich gute Erfahrungen gemacht.
Sind auch in einer vergleichbaren Preisklasse.
Federn würde ich selber kleben. Spart auf Dauer einiges ein
Für den Spinewert wäre es wichtig zu wissen, wie lang die Pfeile geschnitten werden.
Als Vergleichswert: Zu meinem damaligem Glasrecurve mit 40# passten die 500er Powerflight mit 125gr Spitzen und 31" Länge.
Sind auch in einer vergleichbaren Preisklasse.
Federn würde ich selber kleben. Spart auf Dauer einiges ein
Für den Spinewert wäre es wichtig zu wissen, wie lang die Pfeile geschnitten werden.
Als Vergleichswert: Zu meinem damaligem Glasrecurve mit 40# passten die 500er Powerflight mit 125gr Spitzen und 31" Länge.
„Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.“ Albert Einstein
Re: Welche Carbonpfeile für Anfänger?
Willst du dir das wirklich antun, Carbonpfeile auf einem Selfbow? Nun denn...
500er sind definitiv zu steif, da dein Selfbow sicher nicht auf Mitte geschnitten ist wie ein "Glasrecurve".
Welchen Auszug hast du und welche Pfeillänge? Ein guter Anhalt wäre, wenn du schreibst, welchen Spine du bei deinen Holzpfeilen hattest (vorausgesetzt die sind einigermassen gut geflogen).
Achte auch drauf, dass die Pfeile nicht zu leicht werden, sonst könnte das dem Bogen schaden.
Chilly
500er sind definitiv zu steif, da dein Selfbow sicher nicht auf Mitte geschnitten ist wie ein "Glasrecurve".
Welchen Auszug hast du und welche Pfeillänge? Ein guter Anhalt wäre, wenn du schreibst, welchen Spine du bei deinen Holzpfeilen hattest (vorausgesetzt die sind einigermassen gut geflogen).
Achte auch drauf, dass die Pfeile nicht zu leicht werden, sonst könnte das dem Bogen schaden.
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Dass etwas nicht geht, ist auch ein Ergebnis!
Zwei linke Hände und da nur Daumen!
Meine Fehler von gestern sind mein Know-How von heute!
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Re: Welche Carbonpfeile für Anfänger?
Fröhliches Cafesatzlesen ;-)
Mit deinen Angaben kann ich jetzt so gut wie gar nichts anfangen. Welches Zuggewicht bei welchem Auszug, Breite des Griffs, was ist gepichtes Leinen, welche Pfeile hast du bis jetzt geschossen, welches Material ist der Bogen usw.
Auf die schnelle würde ich mal vermuten das deine ersten Pfeile gar nicht zum Bogen gepasst haben sonst hätten sie wahrscheinlich länger gehalten - aber auch das ist Café Satz leserei. Und wenn das stimmt dann werden deine Carbonpfeile auch nicht länger halten.
Mein Rat: um den richtigen Pfeil zu ermitteln wirst du ihn ausschießen müssen.
Walta
Mit deinen Angaben kann ich jetzt so gut wie gar nichts anfangen. Welches Zuggewicht bei welchem Auszug, Breite des Griffs, was ist gepichtes Leinen, welche Pfeile hast du bis jetzt geschossen, welches Material ist der Bogen usw.
Auf die schnelle würde ich mal vermuten das deine ersten Pfeile gar nicht zum Bogen gepasst haben sonst hätten sie wahrscheinlich länger gehalten - aber auch das ist Café Satz leserei. Und wenn das stimmt dann werden deine Carbonpfeile auch nicht länger halten.
Mein Rat: um den richtigen Pfeil zu ermitteln wirst du ihn ausschießen müssen.
Walta
Re: Welche Carbonpfeile für Anfänger?
Ich nehme mal an "auf Mitte geschnitten" bedeutet das sich die Pfeilauflage in Mitte des Bogens befindet? Das ist nicht der Fall, beide Wurfarme sind gleichlang.500er sind definitiv zu steif, da dein Selfbow sicher nicht auf Mitte geschnitten ist wie ein "Glasrecurve".
Wie ermittel ich den Auszug (von wo bis wo muss ich messen). Meine Holzpfeile haben eine Länge von 32 zoll beim meinem Auszug würden aber auch 30 zoll ausreichen. Die Pfeile sind gut geflogen allerdings weiß ich nicht welchen Spine sie haben da auf den Kisten der Schäfte nur das Zuggewicht vermerkt war. Ich glaube es waren von 11/32-Pfeilschäfte Beier und das Zuggewicht war mit 41-45 pfund angegeben. Leider hat der Bogen nochmal ordentlich an Zuggewicht verloren beim Tillern (die Pfeile hatte ich vorher angefertigt).Welchen Auszug hast du und welche Pfeillänge? Ein guter Anhalt wäre, wenn du schreibst, welchen Spine du bei deinen Holzpfeilen hattest (vorausgesetzt die sind einigermassen gut geflogen).
Zum Auszug siehe vorherigen Quote. Die breite des Griffs muss ich noch messen (habe den Bogen gerade nicht da) ich schätze aber mal es sind etwas weniger als 4cm. Gepichtes Leinen ist gewachtes Leinengarn. Der Bogen ist aus Hickory.Mit deinen Angaben kann ich jetzt so gut wie gar nichts anfangen. Welches Zuggewicht bei welchem Auszug, Breite des Griffs, was ist gepichtes Leinen, welche Pfeile hast du bis jetzt geschossen, welches Material ist der Bogen usw.
Ich glaube nicht das es daran lag, dass die Pfeile nicht passenden waren. Manche Schüsse haben einfach nicht das Ziel getroffen und sind irgendwo abgeprallt und an der Flamme gebrochen. Deshalb will ich Carbonpfeile nehmen weil ich mehrfach gelesen habe, dass diese wesentlich robuster sind.Auf die schnelle würde ich mal vermuten das deine ersten Pfeile gar nicht zum Bogen gepasst haben sonst hätten sie wahrscheinlich länger gehalten - aber auch das ist Café Satz leserei. Und wenn das stimmt dann werden deine Carbonpfeile auch nicht länger halten.
- Pogona vitticeps
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- Registriert: 26.12.2012, 18:32
Re: Welche Carbonpfeile für Anfänger?
Auf Mitte geschnitten bedeutet, dass der Griff eine Aussparung hat, sodass der Pfeil auf der Achse Sehne/Bogenmitte liegt.
Wenn man der Seite hier trauen kann, dann entspricht 41-45# circa 700-800.
Eigentlich hilft aber nur ausprobieren.
Wenn man der Seite hier trauen kann, dann entspricht 41-45# circa 700-800.
Eigentlich hilft aber nur ausprobieren.
„Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.“ Albert Einstein
Re: Welche Carbonpfeile für Anfänger?
Ist dir beim Kurs denn nicht gesagt worden welchen Spine du brauchst und welches Spitzengewicht und welchen Auszug du hast?
Also: das Zuggewicht auf den Schäften ist der statische Spine der Schäfte. Ob dieser Spine zum Bogen passt ist von mehreren Faktoren abhängig und kann näherungsweise berechnet werden und wird dann am Bogen ausprobiert.
Als erstes Auszug: eine Möglichkeit ist: gib auf deinen Pfeil einen Bierdeckel und zieh ganz normal aus - der Abstand von Nockboden bis Bierdeckel ist dein Auszug. Auf diesen Auszug wird dann das Zuggewicht gemessen (oder grob berechnet wenn man keine Waage hat). Der Pfeil selber sollte, besonders bei einem Anfänger 1-2 Zoll länger sein.
Dann müssen wir noch das Gewicht der Spitze wissen.
Bei Holzpfeilen ist es natürlich auch wichtigen wie der Nock aufgesetzt wird, aber das hast du sicher im Kurs gelernt.
Unsicherheitsfaktor ist deine Sehne. Normal sind Dacron oder FF. Da gibt es Erfahrungswerte wie diese sich auswirken. In deinem Fall wirst du ausprobieren müssen.
Walta
Also: das Zuggewicht auf den Schäften ist der statische Spine der Schäfte. Ob dieser Spine zum Bogen passt ist von mehreren Faktoren abhängig und kann näherungsweise berechnet werden und wird dann am Bogen ausprobiert.
Als erstes Auszug: eine Möglichkeit ist: gib auf deinen Pfeil einen Bierdeckel und zieh ganz normal aus - der Abstand von Nockboden bis Bierdeckel ist dein Auszug. Auf diesen Auszug wird dann das Zuggewicht gemessen (oder grob berechnet wenn man keine Waage hat). Der Pfeil selber sollte, besonders bei einem Anfänger 1-2 Zoll länger sein.
Dann müssen wir noch das Gewicht der Spitze wissen.
Bei Holzpfeilen ist es natürlich auch wichtigen wie der Nock aufgesetzt wird, aber das hast du sicher im Kurs gelernt.
Unsicherheitsfaktor ist deine Sehne. Normal sind Dacron oder FF. Da gibt es Erfahrungswerte wie diese sich auswirken. In deinem Fall wirst du ausprobieren müssen.
Walta
Re: Welche Carbonpfeile für Anfänger?
Wie gesagt die Pfeilschäfte waren nach Zuggewicht unterteilt. Bei den Spitzen weiß ich das sie 100 grain haben. Den Auszug haben wir nicht bestimmt.walta hat geschrieben:Ist dir beim Kurs denn nicht gesagt worden welchen Spine du brauchst und welches Spitzengewicht und welchen Auszug du hast?
Ok dann werde ich später mal den Auszug bestimmen. Das mit dem 1-2 Zoll länger habe ich jetzt schon mehrfach gehört aber immer ohne Begründung. Was hat es damit genau auf sich?walta hat geschrieben: Als erstes Auszug: eine Möglichkeit ist: gib auf deinen Pfeil einen Bierdeckel und zieh ganz normal aus - der Abstand von Nockboden bis Bierdeckel ist dein Auszug. Auf diesen Auszug wird dann das Zuggewicht gemessen (oder grob berechnet wenn man keine Waage hat). Der Pfeil selber sollte, besonders bei einem Anfänger 1-2 Zoll länger sein.
100 Grain.walta hat geschrieben: Dann müssen wir noch das Gewicht der Spitze wissen.
Die Pfeile habe ich mit Selfnock versehen. Was genau bei den Klebenocken zu beachten ist weiß ich nicht mehrwalta hat geschrieben: Bei Holzpfeilen ist es natürlich auch wichtigen wie der Nock aufgesetzt wird, aber das hast du sicher im Kurs gelernt.
Unsicherheitsfaktor ist deine Sehne. Normal sind Dacron oder FF. Da gibt es Erfahrungswerte wie diese sich auswirken. In deinem Fall wirst du ausprobieren müssen.
Das mit der Sehne habe ich fast vermutet
Re: Welche Carbonpfeile für Anfänger?
Die Zahl die am Pfeil draufsteht ist der Spinewert. In der Schachtel mit der Aufschrift "40-45 Pfund" sind Schäfte drin die einen Spinewert von 40-45 Pfund haben. Das heißt aber nicht das ein 40 Pfund Schaft zu eine 40 Pfund Bogen passt - das ist etwas komplizierter.
Selfnock oder Klebenock ist jetzt Wurscht. Ich meine die Flammen nach oben vorne auslaufend und den Nockschlitz quer zur Maserung.
Was wir hier gerade versuchen ist eine grobe Bestimmung des Spinewertes. Den genauen Wert wirst du erst beim Ausprobieren herausfinden.
2 Zoll länger hat was mit Sicherheit zu tun und mit der Möglichkeit das sich dein Auszug noch verlängern kann.
Walta
Selfnock oder Klebenock ist jetzt Wurscht. Ich meine die Flammen nach oben vorne auslaufend und den Nockschlitz quer zur Maserung.
Was wir hier gerade versuchen ist eine grobe Bestimmung des Spinewertes. Den genauen Wert wirst du erst beim Ausprobieren herausfinden.
2 Zoll länger hat was mit Sicherheit zu tun und mit der Möglichkeit das sich dein Auszug noch verlängern kann.
Walta
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Re: Welche Carbonpfeile für Anfänger?
Pfeile sind ein Dauerthema
Udn zugegeben: Das ist auch kein Wunder, denn den einfachen Königsweg gibts dabei leider nicht.
Es gibt ein paar Grundregeln zu Pfeilen, und so wie du dich äußerst bist du noch nicht so sehr bewandert auf dem Gebiet. Deshalb führe ich das mal ein wenig aus.
Bei Pfeilen sollte man immer auf gute Qualität achten, auch wenn diese etwas teurer ist. Das gilt auch für Anfänger. Oft wird argumentiert, das man die eh schnell kaputt oder weg schießt weil man eben noch schlecht trifft.
Fakt ist aber das bei höherwertigen Pfeilen der Pfeilverlust deutlich geringer ist, eben WEIL sie trotz nicht so guter Technik etc. eben besser fliegen als ein schlechter Pfeil. Selbst wenn man die Pfeile mal daneben haut, gehen sie meistens ziemlich gleich an der Scheibe vorbei, so das man sie relativ nahe beieinander fast alle wiederfindet.
Ein guter Pfeil geht so:
Der genaue Spinewert ist nicht sooooo wichtig. Das wichtigste ist, das die Pfeile alle gleich sind. Das gilt sowohl für den Spinewert als auch für das Gewicht und die Länge. Wenn du Carbon schießt ist das mit dem Gewicht und dem Spine aber kein Problem.
Wenn dann der Spinewert des Pfeiles noch so bemessen ist, das er zum Bogen recht gut passt, fliegt der Pfeil sauber ohne großes Schlängeln raus, stabilisiert schnell und trifft recht zuverlässig immer die gleiche Stelle. Ob der Pfeilsatz jetzt aber einen Spinewert von 38# hat, oder 41#, ist kein Problem. Die fliegen ja dann alle gleich weit nach rechts oder links.
Wenn dann die Befiederung ordentlich sitzt, hast du einen guten Pfeil der zuverlässig fliegt.
Als Anfänger bekommt man mit guten Pfeilen eine viel bessere Rückmeldung über die Technik so das der Lernfortschritt deutlich größer ist. Du wirst viel schneller deutlich besser treffen. Auf 10m die Scheibe konstant zu treffen sollte nach relativ kurzer Zeit drin sein.
Dann verlierst du auch nur noch selten Pfeile so das sich die Sache rentiert.
Da bist du dann auch nicht mehr auf Carbon angewiesen. Holzpfeile würden ja zu deinem Bogen eigentlich viel besser passen, so optisch etc.
Mit dem Spinewert bei Carbonpfeilen kenne ich mich aber nicht aus, so das ich dir keinen konkreten Wert nennen kann, der funktionieren würde.
PS: Die Pfeile macht man etwa einen Zoll länger, damit mit späterem Trainigsfortschritt der Pfeil nicht zu kurz wird. Es kann passieren, das durch die aufgebaute Muskulatur etc. dein Auszug noch nen halben oder 1 Zoll größer wird. Das muss aber nicht zwingend sein. Außerdem kann man dann im Schadensfall den Pfeil auch mal an der Spitze kürzen und ne neue Spitze drauf machen, statt gleich nen neuen Pfeil zu kaufen. Carbon splittert allerdings meist, so das beschädigte Pfeile gar nicht mehr geschossen werden sollten. Über die Länge kann man aber auch den dynamischen Spinewert udn das Gewicht ein wenig beeinflussen. Beispiel: ein 500er ist zu hart, ein 600er zu weich. Dann kann man einen 500er nehmen und ihn einfach 1-2" länger lassen. Dadurch wirkt er im Abschuss weicher. Lange Stöcke lassen sich leichter Biegen als kurze.
Oh und wir haben auch einen Wiki-Artikel zum Pfeilbau. Da steht auch vieles drin, wie das mit den Pfeilen so funktioniert.
Schau mal hier: Bogensport Wiki - Pfeilbau
Es gibt ein paar Grundregeln zu Pfeilen, und so wie du dich äußerst bist du noch nicht so sehr bewandert auf dem Gebiet. Deshalb führe ich das mal ein wenig aus.
Bei Pfeilen sollte man immer auf gute Qualität achten, auch wenn diese etwas teurer ist. Das gilt auch für Anfänger. Oft wird argumentiert, das man die eh schnell kaputt oder weg schießt weil man eben noch schlecht trifft.
Fakt ist aber das bei höherwertigen Pfeilen der Pfeilverlust deutlich geringer ist, eben WEIL sie trotz nicht so guter Technik etc. eben besser fliegen als ein schlechter Pfeil. Selbst wenn man die Pfeile mal daneben haut, gehen sie meistens ziemlich gleich an der Scheibe vorbei, so das man sie relativ nahe beieinander fast alle wiederfindet.
Ein guter Pfeil geht so:
Der genaue Spinewert ist nicht sooooo wichtig. Das wichtigste ist, das die Pfeile alle gleich sind. Das gilt sowohl für den Spinewert als auch für das Gewicht und die Länge. Wenn du Carbon schießt ist das mit dem Gewicht und dem Spine aber kein Problem.
Wenn dann der Spinewert des Pfeiles noch so bemessen ist, das er zum Bogen recht gut passt, fliegt der Pfeil sauber ohne großes Schlängeln raus, stabilisiert schnell und trifft recht zuverlässig immer die gleiche Stelle. Ob der Pfeilsatz jetzt aber einen Spinewert von 38# hat, oder 41#, ist kein Problem. Die fliegen ja dann alle gleich weit nach rechts oder links.
Wenn dann die Befiederung ordentlich sitzt, hast du einen guten Pfeil der zuverlässig fliegt.
Als Anfänger bekommt man mit guten Pfeilen eine viel bessere Rückmeldung über die Technik so das der Lernfortschritt deutlich größer ist. Du wirst viel schneller deutlich besser treffen. Auf 10m die Scheibe konstant zu treffen sollte nach relativ kurzer Zeit drin sein.
Dann verlierst du auch nur noch selten Pfeile so das sich die Sache rentiert.
Mit dem Spinewert bei Carbonpfeilen kenne ich mich aber nicht aus, so das ich dir keinen konkreten Wert nennen kann, der funktionieren würde.
PS: Die Pfeile macht man etwa einen Zoll länger, damit mit späterem Trainigsfortschritt der Pfeil nicht zu kurz wird. Es kann passieren, das durch die aufgebaute Muskulatur etc. dein Auszug noch nen halben oder 1 Zoll größer wird. Das muss aber nicht zwingend sein. Außerdem kann man dann im Schadensfall den Pfeil auch mal an der Spitze kürzen und ne neue Spitze drauf machen, statt gleich nen neuen Pfeil zu kaufen. Carbon splittert allerdings meist, so das beschädigte Pfeile gar nicht mehr geschossen werden sollten. Über die Länge kann man aber auch den dynamischen Spinewert udn das Gewicht ein wenig beeinflussen. Beispiel: ein 500er ist zu hart, ein 600er zu weich. Dann kann man einen 500er nehmen und ihn einfach 1-2" länger lassen. Dadurch wirkt er im Abschuss weicher. Lange Stöcke lassen sich leichter Biegen als kurze.
Oh und wir haben auch einen Wiki-Artikel zum Pfeilbau. Da steht auch vieles drin, wie das mit den Pfeilen so funktioniert.
Schau mal hier: Bogensport Wiki - Pfeilbau
Übel übel sprach der Dübel,
als er elegant und entspannt
in der harten Wand verschwand
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