Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Temporäres Board für das Bow-Swap-Event.
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the_Toaster (✝)
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von the_Toaster (✝) »

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Zitat der Regeln meine frage nur teilweise beantwortet...
Mir gehts da vor allem um Wilfrids Anmerkung mit dem Einschießen des Bogens.
Es hat keinen Sinn zu versuchen einen Sinn im Versuchen des Menschen zu erkennen.

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Wilfrid (✝)
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von Wilfrid (✝) »

Toaster, wenn Du Angst vor Needletips hat, bau doch keine, oder?
Und ansonsten, Grenzen sind dazu da, überwunden zu werden. Und wenn du eben nur 55 # bauen kannst, muß Dein Partner damit leben.Der Sinn ist doch eigentlich, das man mal einen Bogen kriegt, den man nicht selber bauen würde/könnte....
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the_Toaster (✝)
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von the_Toaster (✝) »

Nene.. Ich meine das genau anders herum. Wenn der Bogen, den ich bekomme Needletips hat, dann hätte ich Probleme damit. Der Bogen würde dann halt eher an der Wand hängen, als dass ich ihn schieße und das wäre wirklich schade drum.
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Firestormmd
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von Firestormmd »

Ich finde es ja gerade interessant mal einen Bogen zu bekommen, den man selbst nicht bauen würde. Wenn du mir jetzt also einen Yumi bauen würdest, Toaster, dann würde ich mich besonders darüber freuen. Auch wenn ich momentan mit Yumis nichts am Hut habe (bewundern tue ich sie schon), kann das doch ein wunderbarer Anfang werden.

Ich würde dem Blacky zum Beispiel nie einen ELB bauen. Das wäre ja Quatsch, weil er selbst genügen hat und sie auch tausend mal besser bauen kann. Aber ein Birkenbogen wäre vielleicht was für ihn. Oder eben ein reiner Bambusbogen.

Das nur mal so als Gedenkenanstoß. Und vielleicht sollte man sich mit dem neuen Bogen auch mal an etwas herantrauen. Auch aus Respekt dem Erbauer gegenüber.

Bezüglich Zuggewicht bin ich relativ flexibel. Ich kann bis knapp 60# sicher schiessen. Meine meisten eigenen Bögen haben zwischen 40-55#. Ich wäre aber auch mit einem 35#-Bogen sehr zufrieden. Ich denke den meisten geht es vielleicht ähnlich. Also wenn es anstatt der gewünschten 60# nur 40# werden, wird keiner gleicht beleidigt sein, oder? Manche Bögen machen mit bestimmten Zuggewichten wohl auch keinen Sinn.

Grüße, Marc
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MoeM
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von MoeM »

Das Einschießen setzt m.M. weder Vollauszug noch "Dauerbetrieb" unbedingt vorraus, oder?
Abgesehen davon wird sich jemand kaum einen Satz Pfeile für einen 20-40% stärkeren Bogen besorgen - von daher safe Tillern und zum Zielauszug ordentlich pumpen, danach sind öfter mal wenig Schüße doch ein guter Anfang und wenns nicht ziehbar oder gesundheitsschädlich ist ohne Ankern soweits halt geht.
Btw. Auszugsmessung schon ab Druckpunkt?!

Ed.: oder gleich nen einstellbaren Compound bauen- DIE LÖSUNG ;D
Grüße Moe
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Ravenheart
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von Ravenheart »

the_Toaster hat geschrieben:Bei mir ist es z.B. so, dass ich sehr großen Respekt vor Needletips habe. Ich hätte große Angst den Bogen aufzuspannen, vor allem, wenn er keine Nocks hat in den sich eine Spannschnur vernünftig einhängen lässt.
Nun, man kann natürlich auch Needle-Tips so ausführen, dass sie über Spannkerben verfügen!

Mir ist aber aktuell noch unklar, WAS genau Du darunter verstehst:
a) die schmaleren Enden eines z.B. Moellegabet-Typs, oder
b) die minimierten "Spitzchen" a la Arcus?

Versuch der "Vertrauensbildung"..:

Wenn es "nur" a) wäre, hilft Dir vielleicht der Gedanke, dass es sich beim Moelle' im Grunde nur um einen Hybridbogen - nämlich ein Flachbogen mit "ELB-Enden" handelt. Selbst ein ELB mit 100# benötigt keine dickeren Enden als 15 x 15 mm...

Wäre es b), könntest Du Dir klar machen, dass die Kräfte, die auf das Holz wirken, sich ja Kraft x Hebelarm ergeben, und somit in der Nähe zur Sehnenkerbe (durch den kurzen Hebelarm) vergleichsweise gering sind. An der Sehnenkerbe treten NUR noch Scherkräfte in Höhe des 1/2 Zuggewichts auf. Sind die Enden dann mit einem z.B. Hornoverlay versehen, müsste die Sehne (bei nem 50#-Bogen) es schaffen, sich mit gerade mal 25# Kraft (gut 11 kg) durch Horn und Holz zu "schneiden", oder einen z.B. (in etwas Abstand von der Sehnenkerbe) 1 cm dicken Holzzapfen "abzubrechen".

Du würdest doch aber einen 10l-Blecheimer voll Wasser ohne Bedenken an einen kurzen 10-mm-Holzdübel hängen, oder?
Das hält sicher!

Rabe
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von Gornarak »

Ich hab Toasters Needletips jetzt nur als Beispiel verstanden. Es gibt ja durchaus andere Schweinereien. Wenn mir jetzt jemand nen Reiterbogen hinlegen würde, wüsste ich erstmal gar nicht, wie man den aufspannen soll.
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Ravenheart
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von Ravenheart »

...auch das "kriegen wir Dich gelernt"... :D :D :D

http://www.fletchers-corner.de/viewtopic.php?f=5&t=861

Rabe ;)

(PS: @Jo: Magst Du da das fehlende Bild neu einfügen?)
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kra
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von kra »

Ich sehe den Reiz auch darin, einen Bogen von mir wegzugeben und einen Bogen von einem Anderen zu bekommen - mit all den Unwägbarkeiten auf beiden Seiten.

Klar, ich kan auch nicht über 60# ziehen (jedenfalls nicht oft...) aber bis 55# ist mein Wohlfühlzuggewicht. Mit den Tips oder dem Design ist es ebenso - ich habe meine eigenen Vorstellungen und freu mich darauf, einen Bogen nach den Vorstellungen eines Anderen Bogenbauers zu bekommen. Und Schwierigkeiten sind dazu da, damit fertig zu werden ;) - auch Nadeltips oder Syahs sind kein Beinbruch
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von the_Toaster (✝) »

Mit Needletips meine ich das was ich zum Beispiel mal an Mortens laminierten Mölle gesehen habe. Die erinnerten mich nämlich sehr stark an Häkelnadeln. Da frage ich mich sehr ernsthaft, wie die Sehne überhaupt auf dem schmalen Sattel bleibt...

Es gilt natürlich auch der Spruch von dem geschenkten Pferd...
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von acker »

Och, wenn ich einen Bogen für Toaster bauen sollte würde bei den überlangen Yumis die er gewohnt ist meine Wahl wohl auf einen eben so langen Fußbogen fallen ;D ;D :o


;)

Zu viele Bedenken ...baut das was ihr gut könnt, macht keine Experimente , baut einen sicheren guten Bogen und den mit Liebe und Hingabe :)
Der junge Mensch lernt, was die Erwachsenen wissen und verlernt was er als Kind gewusst hat.
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Tom Tom
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von Tom Tom »

Ein wahres Wort :)
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von Squid (✝) »

Ich dachte das sei selbstverständlich... ein Bogen der nach eigenem Wissen und Können anständig gebaut ist, ohne dabei Experimente auf den Weg zu bringen.
Ja, da sieht man wieder: Die Regeln können eben nicht alles abdecken.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
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Wilfrid (✝)
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von Wilfrid (✝) »

DAS ist ja das schön an diesem Wettbewerb, sozusagen den besten Bogen zu bauen , den man gebaut hat, den dann der andere mit Freude und lange schießt. Für sich selbst ist man ja doch oft "zufrieden". Nicht das man sich keine Mühe gibt, aber so den eigenen "High-End" Bogen baut man sich denn ja doch nicht, und einem "Nichtbogenbauer" traut man nicht die Wertschätzung zu, die man von einem Bogenbauer den erhofft. Irgendwo muß man denn ja doch pfuschen, der Nichtbogner wird es kaum /garnicht bemerken, der Bogner kann dann sagen: "gut gelöst" "Gucke, andere kochen auch nur mit Wasser".
Ich jedenfalls mache den jetzigen Fertig und baue noch einen, denn "pfuschen" muß ich, wegen der seitlichen Kerbe
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Frankster
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Re: Bow Swap 1, der allgemeine Faden

Beitrag von Frankster »

Ich baue ja eher "Experimentalbögen" wenn man es so nennen mag. Von daher muss ich mir noch überlegen wieviel Innovation ich in den Bogen einfließen lasse oder ob es eher in die Richtung Klassisch/Charakterbogen geht. Auf jeden Fall gefällt mir der Gedanke für einen Bogner einen Bogen zu bauen.
Nimm nicht den ganzen Baum wenn Dir ein Ast genügt
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