Wenn man den Zeigefinger streckt spannt man die Hand an. Im Grunde muss man die Hand genauso anspannen wie beim Deuten hab ich gemerkt. Am besten schon wenn man den Bogen am Oberschenkel hällt.
"Nah am Auge"
Ich hab jetzt innerhalb von 2 Tagen vom Mittelfinger Anker auf Zeigefinger Anker umgestellt. Noch näher zum Auge komme ich wenn ich den Kopf etwas nach vorn neige. Zum ersten mal erfahre ich etwas das man wirklich präzise zielen kann. Erklären kann ich es mir nicht aber meine Hand/Auge Koordination funktioniert so merklich besser. Gegen Ende war ich heute sogar recht erfolgreich einen ca. 2 EUR großen Papierfetzen aus etwas über 3m Entfernung zu treffen. Und die Vorbereitungen für den Schuss laufen schon viel schneller ab.
"Wange streicheln"
Glaube so ganz richtig kriege ich es glaube ich nicht hin. Trotz Zug und Druck bei dem Ablass bleibt die Zughand stehen als wäre sie festgewurzelt. Ich hab keine Möglichkeit nach hinten die Wange zu treffen. Allerdings hab ich probiert näher am Gesicht zu lösen. Mein Übungsbogen hat nur wenig lbs und eine harte Pfeilauflage. Jeder kleine Fehler hört man durch anschlagen. Zumindest konnte ich in vielen Fällen mit der Gesichtsnahe Lösebewegung das Anschlagen reduzieren. Bei meinen stärkeren Bögen fallen Ablassfehler weit weniger auf.
Ich glaube ich bin in den letzten 2 Tagen ein gutes Stück weiter gekommen. Den Zeigefinger Ablass werde ich weiter benutzen. Und auch die anderen Tipps sind klasse. Trampolin ist eine krasse Idee
@Bognhansl
Danke für die Links
@Swissbow
Danke für die Erklärung. Aber wie kann ich die Zughand locker halten?
Noch eine Frage: Was macht ihr mit dem Daumen der Zughand? Ich hab mir angewöhnt in in die Hand hinein zu legen, etwas bis zum Ringfinger. Ich bilde mir ein, wenn ich das tue, das das Zielen intensiviert wird.
Und, tendenziell wenn ich beim Lösen die Rückenmuskulatur anspanne hab ich den Eindruck leicht zu verreisen. Reicht nicht konstanter Zug/Druck?
