Blau-weiß ist viel zu schwer, das sind knapp 16gpp!
Unten links liegen die, weil sie zu steif sind.
Da könnte dein Bogen gut 10# mehr haben.
Der orange Satz geht vom Gewicht und sicher auch vom Spine, wenn du die Anderen nicht mehr schießt, denn durch die arg unterschiedliche Trefferlage nimmt dein Gehirn die Mitte davon. Resultat ist genau spiegelverkehrte Gruppen.
Intuitiv und 'zielen'?
Re: Intuitiv und 'zielen'?
55" Hybrid 54#@29"
56" Hybrid 52#@29"
Nichts was ich schreibe ist persönlich zu nehmen, außer ich weise extra darauf hin!
Das Heute ist das Morgen von Gestern, nur ohne Illusionen!
Rettet den Wald!! Esst mehr Spechte!!
56" Hybrid 52#@29"
Nichts was ich schreibe ist persönlich zu nehmen, außer ich weise extra darauf hin!
Das Heute ist das Morgen von Gestern, nur ohne Illusionen!
Rettet den Wald!! Esst mehr Spechte!!
Re: Intuitiv und 'zielen'?
Auch ein Intuitivschütze zielt. Wer das verneint, schießt nicht ernsthaft.
Er zielt nur nicht bewusst über eine Visiervorrichtung, sondern nimmt alles, was sich im Sichtfeld befindet, wahr.
Dazu gehört der Bogen, der Pfeil, der Arm, das Ziel und natürlich die Umgebung. Das ganze wird durch die Wiederholung im Gehirn abgespeichert.
Es ist vor allem eine Frage der Häufigkeit.
Je mehr unterschiedliche Möglichkeiten Dein Gehirn vorgesetzt bekommt, desto besser kann es lernen.
Das Gehirn lernt auch besser, wenn es nicht immer nur das gleiche machen muss - also die Entfernungen laufend wechseln. Nicht mehr als 6 Pfeile pro Ziel, eher weniger.
Frust mag das Gehirn überhaupt nicht, es stellt dann gerne das Lernen ein. Also immer mit Spaß ins Gelände.
"Rumballern", was das Zeug hält. Trotzdem solltest Du Dir immer ein Ziel setzen (Grasbüschel, Baumstümpfe, Bogenverfärbungen, Blätter, etc). Nur "blind" herumschießen bringt nichts.
Dabeizwischendurch immer auch auf die Haltung achten. Idealerweise hast Du jemanden, der (mit Erfahrung) zuschauen und Dich eventuell korrigieren kann. Hier keinen "Besserwisser" nehmen.
Wenn Du wirklich (fast) täglich schießen kannst, sind auch unterschiedliche Bögen und Pfeile kein Problem (siehe Rabe).
Ansonsten solltest Du erst einmal beim selben Bogen bleiben; die Pfeile werden oft überbewertet - sie sollten aber zum Bogen und Deinem Stil passen. Wenn Du unterschiedliche Pfeilsätze hast, sollten sie unterscheidbare Farben haben. Dann verbindet Dein Gehirn die Farbe mit den Bewegungen.
Er zielt nur nicht bewusst über eine Visiervorrichtung, sondern nimmt alles, was sich im Sichtfeld befindet, wahr.
Dazu gehört der Bogen, der Pfeil, der Arm, das Ziel und natürlich die Umgebung. Das ganze wird durch die Wiederholung im Gehirn abgespeichert.
Es ist vor allem eine Frage der Häufigkeit.
Je mehr unterschiedliche Möglichkeiten Dein Gehirn vorgesetzt bekommt, desto besser kann es lernen.
Das Gehirn lernt auch besser, wenn es nicht immer nur das gleiche machen muss - also die Entfernungen laufend wechseln. Nicht mehr als 6 Pfeile pro Ziel, eher weniger.
Frust mag das Gehirn überhaupt nicht, es stellt dann gerne das Lernen ein. Also immer mit Spaß ins Gelände.
"Rumballern", was das Zeug hält. Trotzdem solltest Du Dir immer ein Ziel setzen (Grasbüschel, Baumstümpfe, Bogenverfärbungen, Blätter, etc). Nur "blind" herumschießen bringt nichts.
Dabeizwischendurch immer auch auf die Haltung achten. Idealerweise hast Du jemanden, der (mit Erfahrung) zuschauen und Dich eventuell korrigieren kann. Hier keinen "Besserwisser" nehmen.
Wenn Du wirklich (fast) täglich schießen kannst, sind auch unterschiedliche Bögen und Pfeile kein Problem (siehe Rabe).
Ansonsten solltest Du erst einmal beim selben Bogen bleiben; die Pfeile werden oft überbewertet - sie sollten aber zum Bogen und Deinem Stil passen. Wenn Du unterschiedliche Pfeilsätze hast, sollten sie unterscheidbare Farben haben. Dann verbindet Dein Gehirn die Farbe mit den Bewegungen.
"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss was er nicht will" (Jean-Jacques Rousseau)
- the_Toaster (✝)
- Forenlegende

- Beiträge: 3706
- Registriert: 28.09.2007, 19:29
Re: Intuitiv und 'zielen'?
Es wurde schon einges gesagt, trotzdem gebe ich noch meinen Senf dazu...
Grundsätzlich fängt das Zielen schon an, wenn Du dich zum Schuss hinstellst. Du stellst Dich ja so hin, dass Du den Blick überhaupt zum Ziel wenden kannst und den Bogen beim Auszug in Richtung Ziel richten kannst.
Was Du NICHT tust ist VISIEREN.
Das visieren ist ein Zielhilfe, nicht mehr und nicht weniger.
Visieren bringt einen Vorteil, wenn Du kontrollierte Bedinungen hast und die Entfernungen und die Größe des Zieles bekannt sind. Was bei FITA ja der Fall ist.
Draußen in der Pampa nützen die die Visiere aber nur noch wenig. Da habe ich schon drei Pfeile im Plastereh und der Kollege schraubt immer noch an seinem Visier rum und rätzelt über die Entfernung.
Der Tainingsuaufwand, um mit beiden Methoden sicher zu treffen, ist überigens der gleiche.
Beweis sind Geschichten über Wochenendcompounder, die mit gut trainierten Langbogenschützen konfrontiert werden.
Soll schon passiert sein, dass der Compounder nach der zweiten Passe einpackte, weil der Langbogenschütze ihm ein wenig ZU DICHT an seine Pfeile kam...
Grundsätzlich fängt das Zielen schon an, wenn Du dich zum Schuss hinstellst. Du stellst Dich ja so hin, dass Du den Blick überhaupt zum Ziel wenden kannst und den Bogen beim Auszug in Richtung Ziel richten kannst.
Was Du NICHT tust ist VISIEREN.
Das visieren ist ein Zielhilfe, nicht mehr und nicht weniger.
Visieren bringt einen Vorteil, wenn Du kontrollierte Bedinungen hast und die Entfernungen und die Größe des Zieles bekannt sind. Was bei FITA ja der Fall ist.
Draußen in der Pampa nützen die die Visiere aber nur noch wenig. Da habe ich schon drei Pfeile im Plastereh und der Kollege schraubt immer noch an seinem Visier rum und rätzelt über die Entfernung.
Der Tainingsuaufwand, um mit beiden Methoden sicher zu treffen, ist überigens der gleiche.
Beweis sind Geschichten über Wochenendcompounder, die mit gut trainierten Langbogenschützen konfrontiert werden.
Soll schon passiert sein, dass der Compounder nach der zweiten Passe einpackte, weil der Langbogenschütze ihm ein wenig ZU DICHT an seine Pfeile kam...
Es hat keinen Sinn zu versuchen einen Sinn im Versuchen des Menschen zu erkennen.
Es ist traurig zu glauben, dass der Mensch stets schlecht sei.
Es ist traurig zu glauben, dass der Mensch stets schlecht sei.
Re: Intuitiv und 'zielen'?
Hallöle,
als Neuling wollte ich mich dann auch mal einmischen.
Ich habe für mich (auch bei anderen) festgestellt: je größer das Ziel um so schlechter die Trefferquote. Einfach weil dem Gehirn das Fokussieren schwerer fällt. Daher schiesse ich bei kurzen Entfernungen nicht auf eine Scheibe sondern auf Luftballon-Reste o. ä. Klasse sind auch Abstandshalter für Pizzakartons - sieht aus wie ein kleiner Tisch von ca. 5cm mit 3 Beinchen von ca. 1cm. Die kann ich prima in unsere Strohwand stecken.
LG Micha
als Neuling wollte ich mich dann auch mal einmischen.
Ich habe für mich (auch bei anderen) festgestellt: je größer das Ziel um so schlechter die Trefferquote. Einfach weil dem Gehirn das Fokussieren schwerer fällt. Daher schiesse ich bei kurzen Entfernungen nicht auf eine Scheibe sondern auf Luftballon-Reste o. ä. Klasse sind auch Abstandshalter für Pizzakartons - sieht aus wie ein kleiner Tisch von ca. 5cm mit 3 Beinchen von ca. 1cm. Die kann ich prima in unsere Strohwand stecken.
LG Micha
- Sir Weazel
- Hero Member

- Beiträge: 783
- Registriert: 10.05.2011, 20:51
Re: Intuitiv und 'zielen'?
Sailor hat geschrieben:.................
Ich habe für mich (auch bei anderen) festgestellt: je größer das Ziel um so schlechter die Trefferquote................
LG Micha
Da kann ich auch ein Lied von singen. Mir geht's da auch so das ich kleine Ziele besser treffe bzw liegt die Gruppe enger zusammen als bei einem größeren Ziel!!!
suum cuique!....... Ego sum qui sum ... a debet ..
Re: Intuitiv und 'zielen'?
"Ziel auf die Laus im Fell des Bären" (courtesy Eberesche)
"Suche die Maus im Fell des Bären und erschieße die Laus auf ihrem Rücken!" (courtesy Rabe)
Das trifft's glaube ich.
Michael
"Suche die Maus im Fell des Bären und erschieße die Laus auf ihrem Rücken!" (courtesy Rabe)
Das trifft's glaube ich.
Michael
"Because the quitter never wins", Dropkick Murphys, The Warrior's Code
-
EddieDean
Re: Intuitiv und 'zielen'?
Intuitives Schießen ist mEn reine Übungssache.
Bis der Bordcomptuer einmal gut programmiert ist, dauert das einfach ein bißchen.
Ich schließe mich da dem Raben an.
Ich wechsel auch zwischen den Schießtechniken. Einmal zumeist per daumentechnik , dann wieder mediterran.
2 Passen und es passt - umabhängig vom Bogen und Pfeilgewicht.
Nur bei den Entfernungen 40m+ kommt dann das Material zu tragen.
Also lass dir Zeit und mach dir einen ordentlichen Pfeilsatz mit identischem Spine und Gewicht innerhalb des Satzes.
Das brauchts dann ehrlich gesagt auch dringend, unabhängig von welcher Zieltechnik.
Gruß
Stephan
Bis der Bordcomptuer einmal gut programmiert ist, dauert das einfach ein bißchen.
Ich schließe mich da dem Raben an.
Ich wechsel auch zwischen den Schießtechniken. Einmal zumeist per daumentechnik , dann wieder mediterran.
2 Passen und es passt - umabhängig vom Bogen und Pfeilgewicht.
Nur bei den Entfernungen 40m+ kommt dann das Material zu tragen.
Also lass dir Zeit und mach dir einen ordentlichen Pfeilsatz mit identischem Spine und Gewicht innerhalb des Satzes.
Das brauchts dann ehrlich gesagt auch dringend, unabhängig von welcher Zieltechnik.
Gruß
Stephan