In derDifferenz der erreichten Geschwindigkeit!Wo werden die restlichen 30% also verbraten?
Halb so schwerer Pfeil ist etwa 10% schneller.
Leistung ist Masse * Beschleunigung.
Der Rest bleibt als Energieüberschuß im Bogen.
In derDifferenz der erreichten Geschwindigkeit!Wo werden die restlichen 30% also verbraten?
Das ist nur die Folge, nicht die UrsacheMike W. hat geschrieben:@FranksterIn derDifferenz der erreichten Geschwindigkeit!Wo werden die restlichen 30% also verbraten?

Richtig, die Öhrchen haben die gleiche Geschwindigkeit wie die WA, das ist klar. Alle anderen teile der Sehne haben eine Geschwindigkeit die von der Winkelgeschwindigkeit der Sehne abhängt. Die Sehne "dreht" sich ja um die Sehnenöhrchen. Die Geschwindigkeit nimmt also vom Nockpunt Richtung Tip ab, so das die durchschnittliche Geschwindigkeit irgendwo zwischen der der WA und der des Nockpunktes liegt. Wie genau, das könnte man über die Bewegung der WA und der Winkelgeschwindigkeit ermitteln.Dirk M hat geschrieben:Galli was mich ein klein wenig stört, ist, Du schreibst immer von der Sehne als ganzes, es geht bei Dir jedoch nur um den Nockpunkt! Die Sehnenöhrchen haben sicher nur die Geschwindigkeit der Wurfarme.Und die Masse der Sehne irgendeine Geschwindigkeit, die zwischen der, der, WA und dem Nockpunkt liegt.
Richtig, dennoch sorgt dies dafür das die Bewegung der WA von der Sehne sehr stark gebremst wird, weil eben der Pfeil mit seiner Masse und die Sehne mit ihrer Masse nicht entsprechend beschleunigt werden können. Dies ist auch der Zeitpunkt zu dem die Sehne der maximalen Zugbelastung ausgesetzt ist, denn die Sehne bremst die WA auf Geschwindigkeit 0 ab.Dirk M hat geschrieben:
Zudem ist die Tangensfunktion keine Gerade, somit erreicht der Nockpunkt die Geschwindigkeit Unendlich, erst auf einer Strecke die Unendlich kurz vor gerade liegt, also wird der Nockpunkt nach der Tangensfunktion erst so 1cm vor dem Lösen des Pfeiles von der Sehne richtig schnell. Zu einen Zeitpunkt wo der Pfeil schon mindestens 99% der möglichen Energie aufgenommen hat.![]()
Nein es macht keinen Sinn, weil es die Regel verletzen würde, das stimmt. Entfernte man die Regel und ließe leichtere Sehnen zu, wäre der Rekord bereits gebrochen...Dirk M hat geschrieben: Übrigens war das Sehnengewicht für den Ominösen 200fts Selfbow mit 3gpp festgelegt worden, von daher macht es für den Rekordbogen keinen Sinn das Gewicht der Sehne zu optimieren.![]()
Gruß Dirk






Abgesehen davon, dass es eine Singularität hatGalighenna hat geschrieben:@Tomtux
Ja ich verstehe deine Einwände. Mein Modell lässt alles weg, das ich nicht betrachten möchte. Das macht es mir leichter die grundlegenden Beziehungen herzustellen und sichtbar zu machen. Ausserdem kann man aus der Abweichung zwischen dem Modell und der Realität sehr schön erkennen wo die "problemstellen" liegen, die für Verluste sorgen.
Ich habe versucht ein geometrisch korrektes Modell zu erstellen, das generell die ideale Bewegung des Nockpunktes beschreibt. Wenn man sich jetzt anschaut, was in der Realität alles passiert, das vom idealen Modell abweicht, dann haben wir automatisch das was wir als "Verluste" im System messen. Insofern ist dieses Modell schonmal ein guter Startpunkt.
Kraft der Trägheit durch die paar Gramm Masse, die die Sehne wiegt?Schwingungen/Wellenbewegungen den WA
Dies ist eine sehr interessante Größe, weil sie etwas neues ins Spiel bringt, und zwar die Masse der Wurfarme.
Die Wellenbewegungen der Wurfarme beim erreichen der Standhöhe haben mehrere Ursachen. Zum einen Schwingt die Sehne durch ihren Nullpunkt und zieht die Tips der WA wieder zur Bogenmitte.


Hmm... Das ist hmm... ein bisschen gemein.skerm hat geschrieben:
Abgesehen davon, dass es eine Singularität hat
Was du ideale Bewegung nennst würde ich eher quasi-statische Bewegung nennen. Unterm Strich willst du mit einem viel einfacheren Modell als das von Kooi was viel kompliziertes beschreiben. Viel Glück!![]()
Auch dies finde ich nicht ganz fair weil du es etwas aus dem Zusammenhang reißt. Die recht schnelle Sehne (Pfeilgeschwindigkeit) erfährt beim Durchschwingen eine enorme Beschleunigung. Sie wird dabei um ein vielfaches stärker beschleunigt als beim Release. Beim Release wird sie auf ca 80cm Strecke auf im Schnitt etwa 170km/h beschleunigt. Beim Durchschwingen nach vorn, wird sie auf ein paar Zentimeter (geschätzt nach Highspeed-videos) von 170km/h auf 0 beschleunigt.skerm hat geschrieben:Kraft der Trägheit durch die paar Gramm Masse, die die Sehne wiegt?Schwingungen/Wellenbewegungen den WA
Dies ist eine sehr interessante Größe, weil sie etwas neues ins Spiel bringt, und zwar die Masse der Wurfarme.
Die Wellenbewegungen der Wurfarme beim erreichen der Standhöhe haben mehrere Ursachen. Zum einen Schwingt die Sehne durch ihren Nullpunkt und zieht die Tips der WA wieder zur Bogenmitte.![]()
Es wäre nett wenn du das nicht einfach abtust, sondern ein bisschen konstruktiver bist und sagst, was widersprüchlich ist. Dann kann ich das leichter überarbeiten...Zum Rest dieses Abschnitts sage ich nichts, weil er konfus und widersprüchlich ist. Das kommt wohl auch daher, dass du dynamische Vorgänge und statische Betrachtungen irgendwie zusammenmischst.
Gruß,
Daniel

