Bambus-Komposit-Reiterbogen

Themen zum Bogenbau
Lord Bane
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Bambus-Komposit-Reiterbogen

Beitrag von Lord Bane »

Hallo!
Ich versuche mal, einen Reiterbogen zu bauen mit Wurfarmen aus Bambus. Ich habe dazu rund 6mm starke Bambusrohre( Durchmesser rund 10cm) gespalten zu gebogenen Leisten (wie ein Kreisbogenausschnitt). Der Griff (Linde) und die Siyahs (Buche) stelle ich morgen fertig. Dann bleibt aber noch die Frage, wieum der Bambus gebogen wird? Mit der glatten Seite nach außen und der "gerippten" Seite nach innen als Bauch?
Wenn ja, inwieweit soll ich das Gerippte entfernen? Ich freue mich über eure bestimmt hilfreichen Tipps.
Ich bin Star Wars Fan. Der Name "Lord Bane" leitet sich von einem Lord der Sith ab, n?mich von "Darth Bane". Dieser F?hrte das "immer nur 1Meister-1Sch?ler-System" ein bei den Sith.
morganalafay
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Beitrag von morganalafay »

Moin,

ich würd in jedem Fall die glatte Seite als Rücken nehmen. Zum aufleimen der Siyahs aber erst anrauhen und entwachsen.

Wenn Du den Bogen aus nur einer solchen Leiste von 6 mm baust, fällt aber der Pfeil 12 meter nach dem Abschuß ins Gras. Ich rechne so mit bis zu 15 lbs wird der Bogen bekommen können.

Probiers mal und poste die Pix hier rein.

Gruß Tom
......der Morgenschiss kommt ganz gewiss, und wenns auch erst am Abend is....
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Snake-Jo
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Beitrag von Snake-Jo »

@Moderatoren: Bitte schiebt doch den Beitrag in den gleichartigen Thread " Holzrahmen für Komposits" im Reiterforum. Danke! :bussi

@Lord Bane: Bitte genau die einzelnen Unterforen und auch die einzelnen Threads beachten. Wie oben gesagt, das Thema läuft bereits und zwar zeitgleich. Weiterhin gibt es den Ausdruck "Bambus-Komposit" nicht, entweder nur "Komposit", darunter verstehen die meisten hier den originalen Holz-Sehne-Horn-Kompositbogen oder Bambusrahmen für Komposit, dann s. o.g. Thread.
(Meckermodus aus)
Ansonsten schließe ich mich Morgana an, wobei Du noch sagen solltest, was Du genau bauen willst. Ich habe vor kurzem einen Komposit mit Bambusrahmen gebaut. Geht gut!
Lord Bane
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Beitrag von Lord Bane »

Naja...erstmal sorry, dass ich zu dämlich war das verwandte Thema zu finden. :bash
Naja...es wäre mein erster Bogen, wen er denn funktioniert. Also...es wird ein "Kompositbogen" mit Bambusrahmen, wobei die Siyahs aus Buche sind (noch viel zu klobig...wie dick müssten die eigentlich sein wegens Stabilität?) und der Griff aus Birke. Der Winkel "zwischen der Normalen und Wurfarmanfang" beträgt um die 30grad. Allerdings werde ich aus Materia<lgründen (als Abiturient kann man sich keine Hornstreifen kaufen) auf Horn verzichten, selbst ein Backing steht noch in den Sternen...
Aber wie gesagt...ich nahm halt die Materialien, die ich bekam und bereits getrocknet waren und es ist der erste selbstgebaute Bogen...da bin ich froh, wenn er überhaupt am Ende schießt.
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Hamsterman
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Beitrag von Hamsterman »

Ich habe einen Bambusbogen aus Indien und bei dem ist die glatte Seite der Bauch. Warum schlagt ihr (morgan und snake) jetzt vor die glatte Seite als Rücken zu nehmen?
Der Bogen aus Indien ist zwar kein Recurve, denn er hat keine Siyahs und so aber irgenwie denke ich, die Jungs dort werden schon wissen was sie machen, oder?
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Snake-Jo
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Beitrag von Snake-Jo »

@Lord Bane: Naja, wenn Du auf Sehne und Horn verzichtest, hast Du auch keinen Komposit mehr, sondern nur einen Bambusbogen... eventuell müssen wir den Thread dann nochmals verschieben. :D

@Hamsterman: Nein, die wissen nicht, was sie tun und die Käufer der Bogen auch nicht!
Zum einen muss geprüft werden, ob der Bogen überhaupt richtig herum aufgespannt wurde. Ja, ja, das kommt oft vor (oder es handelt sich um Touristenbogen, da ist alles möglich) und zweitens:
Beim Bambus sind die harten, stabilen Fasern außen, die brüchigen innen. Wenn die Bambusinnenseite am Bogenrücken liegt, gibt es sehr schnell Risse. Ausnahme: Es werden 2 Bambuisstreifen gegeneinander geleimt, dann sind jeweils die Bambusrücken außen und innen.
Katur
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Beitrag von Katur »

hin- und herschieben,
ist hier nicht die Abteilung "Bogenbau"???

Bogenreiten ist doch irgendwie etwas anderes
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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der Zweifel ist der Grund des Scheiterns."
Weisheit von Meister Yoda
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Lord Bane
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eventuell doch kompositär

Beitrag von Lord Bane »

Also man muss ja nicht Horn nehmen...welche Holzarten sind härter als die harte Außenseite vom Bambus? Buche vielleicht?
Aber das sehe ich dann, wenn der Bogen an sich fertig wäre nd funktioniert.
Aber vielen Dank für eure Antworten!!! :anbet
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Hamsterman
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Beitrag von Hamsterman »

@snake-jo
Wenn die weiche, brüchige Seite den Bogenbelly bildet, hält dann der Bambus länger?

Den Nocken nach ist der Bogen schon richtig aufgespannt. Er hat ca 30 lbs bei 20 Zoll Auszug und ist etwa 1,3m lang. Der Bogen ist auch schon bei einigen Larps geschossen worden, allerdings nicht mit der Orginalsehne, denn die ist aus Bambus. Bislang hat er noch keine Risse bekommen. Der Mitbringer des Bogens meinte auch, die Leute dort würden solche Bögen selber schießen, also ist es wahrscheinlich auch keine Touristenversion.
Allerdings ist es auch kein Komposit, aber ich denke die Produkteigenschaften von Bambus sind für die Herstellung eines Kompositbogens nicht uninteressant.
Lord Bane
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Beitrag von Lord Bane »

Also...ich hatt eheut eNachmittag nun endlich die Siyahs fertig gestellt (waren noch zu klobig) und habe einen Wurfarm fertig gemacht. Dabei stellte sich heraus, dass der Bambusstreifen sich tatsächlich leichter biegen lässt, wenn man die glatte flache Seite als bauch nimmt und die Außenseite des Bambus gleichsam als Rücken die Bogenaußenhaut darstellt. allerdings könnte man tatsächlich einen dünnen Buchenstrefen als "Hornersatz" gegenkleben, oder? Bevor ich Misst mache, sagt mir mal bitte vorher Bescheid...morgen wird das Holzgerüst zusammengeleimt.
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Beitrag von buechse82 »

Benutze doch Bambus als Back und als Belly, also eine Leiste so und eine Leiste anderst herum drauf
geleimt, was härteres als Bambus dürfte schwer zu finden sein, wenn es dir um eine gute Wurfleistung geht

MfG Buechse
auf biegen und brechen
Taran
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BUCHE???

Beitrag von Taran »

Bitte lass das. Buche packt das nicht.

Buechse:
Aber vergiss nicht, dass Bambus gerne viel Set kriegt. Ein WUnderholf oder -gras ist das auch nicht!
Und bei engen Radien kann es da auch Kompressionsbrüche geben!
Taran von Caer Dallben

[size=2] [color=blue][b]... και δόξα τω Θεώ ![/b][/color][/size]
Lord Bane
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Beitrag von Lord Bane »

So...nun habe ich das Prachtstück geklebt und gewickelt...bis Sonntag lasse ich den Kleber erstmal aushärten. Leider verschob sich die ganze Planung :motz , weil ich durch ein Praktikum bei nem Archäologen 8-) kaum Zeit habe, außer das Wochenende. Dann am Sonntag ist das Tillern dran.
Sagt mal, eine Frage habe ich noch: Wie bringt man ein Bambusbacking auf?

achso, das mit der Buche habe ich gelassen...und gewickelt habe ich lediglich den Griff und dien Ansatz der Siyah
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Eldoro
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RE:

Beitrag von Eldoro »

Original geschrieben von Lord Bane

Sagt mal, eine Frage habe ich noch: Wie bringt man ein Bambusbacking auf?
dazu wurde schon vieles geschrieben ,einfach mal suchen.
meistens wird im perry reflex verleimt und las kleber kann mann ponal 3 nehmen , das ist ein wasserfester holzleim.

ansonsten ncoh viel vlueck, mich wuerds wundern wenn das teil ueberdemensional schnell schiesst :-) immerhin buchensiahys und dann noch bambus was schnel set bekommt, dazu auch noch kompressionsbrueche bekommt im engen radius, naja viel gluek !!!
Juhhuuu, neues UsErBiLd .......
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Netzwanze
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RE:

Beitrag von Netzwanze »

Original geschrieben von Snake-Jo
@Hamsterman: Nein, die wissen nicht, was sie tun und die Käufer der Bogen auch nicht!
Zum einen muss geprüft werden, ob der Bogen überhaupt richtig herum aufgespannt wurde.
Ich habe auch so einen Bogen - komplett aus Bambus (auch die Sehne - nicht geflochten, sondern ein dünnes Stück Vollbambus; leider hat sie einen Riss, so daß ich den Bogen nur zur Deko verwende).
Der Bogen wird auch mit der Bambusaussenseite als Bauch geschossen. Sowas gibt es also wirklich.

Mein Bogen ist auch kein Touribogen sondern wird dort genauso geschossen. Pelu hat ihn damals selber aus Indien mitbegracht.

Christian
"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss was er nicht will" (Jean-Jacques Rousseau)
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