Rückenspannung vs. Spine ?????
- Firestormmd
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Die Rotation tritt eigentlich erst nach ein paar Metern ein. Am Bogen dürfte der Pfeil noch nicht drehen. Er ist ja auch noch in der Nock fixiert. Ich denke, es liegt vielleicht an der Leitfeder, die den Pfeil am Bogengriff wegschubst. Probier mal gedreht, wenn die Flammen dann auch auf der richtigen Seite (oben am Pfeil) sind.
Grüße, Marc
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- Galighenna
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Der Pfeil ist zu weich! Wenn der Pfeil einzig nur hinten im Bereich der Feder am Bogen streift, biegt sich der Schaft beim Schuss so weit durch das der Federbereich zu weit Richtung Griff gebogen wird und dann dort anschlägt.4: Habe mir die Pfeile nochmals angesehen und festgestellt, dass sie am hinteren Ende im Bereich der Federn Abschürfungen bzw. Farbverschmierungen aufweisen und genau auf der Seite die zum Fenster zeigt. (...)
Das gibt dem Pfeil definitiv einen starken Ruck zur Seite!
Auch würde ich abstellen, die Pfeile mit der Leitfeder zum Bogen hin zu schießen. Das geht zwar soweit ich weiß, aber ich halte es nicht für sinnvoll. Die Feder wird den Bogen immer irgendwie ein bisschen streifen. Das erhöht den Verschleiß und kann ganz evtl auch einen Effekt auf den Pfeilflug haben.
Fazit: Steifere Pfeile!
Der Bogen hat 40# Zuggewicht und die Pfeile einen Spine von 35#. Die 70gr Spitzen erhöhen zwar den dynamischen Spine, aber mir dünkt, durch deine bessere Rückenspannung ist dein Auszug etwas größer geworden, und auch ein wenig schneller und knackiger. Der Bogen schießt also jetzt evtl etwas flotter als vorher.
Ich habe einen Eiben-Bi-Lam mit 52#@28". Mein Auszug ist 28" und die Pfeile sind 29" lang. Auf dem Bogen brauche ich Pfeile mit 60# Spine und 80gr Spitze. Die kommen dann aus dem Bogen sauber raus. Weichere Schäfte schlagen sofort am hinteren Ende im Bereich der Federn stark an.
Versuche mal Pfeile mit 45# bei 29" Länge und 70-80gr Spitze.
Ach moment... Du hast ja ein Schussfenster das bis 5mm vor Mitte geschnitten ist... Teste mal 50-60# und 70-80gr Spitze! Ich schätze aus dem Bauchgefühl, das die Pfeile im Bereich 55-60# sauber raus kommen.
Die Pfeile können DEFINITIV NICHT Rotieren, so lange sie am Bogen sind. Schließlich sind sie, bis ein kurzes Stück nach erreichen der Standhöhe beim Abschussvorgang, eingenockt.Dies ist bei den weicheren Pfeilen mehr zu sehen als bei den Steifen, vielleicht weil bei mir beim eingenockten Pfeil die Leitfeder zum Bogen zeigt und weichere schneller in Rotation kommen.
Auch kommen weichere oder härtere Pfeile nicht unterschiedlich schnell in Rotation. Wie schnell sich eine Rotation einstellt wird allein durch das Drehmoment das die Federn ausüben, die Masse des Schaftes, sowie durch seinen Durchmesser bestimmt. Der Spine spielt da gar keine Rolle.
Übel übel sprach der Dübel,
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- Peter O. Stecher
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Nimm Pfeile von Kollegen und Freuden und probiere sie. Finde den der perfekt fliegt und analysiere den Pfeil, und mach Dir, kauf Dir solche. VERGISS den Blankschafttest und Spinetabellen!!! Ich schieße mit 50lbs. straight LB 69lbs. Schäfte - also VIEL zu steif - und sie fliegen perfekt. Verwende schwerere Pfeile mit einem Spitzengewicht von min. 125 gr. und, gegebenenfalls, eine FF-Sehne.
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
naja, Du schießt ~40# nahe centershot.
Da fliegen 35er un 45 er gleich besch ... Denn mehr als "viel zu weich" kannst Du nicht feststellen
Mit ner 70gr Spitze ist der FOC auch noch sehr groß, der Schwerpunkt liegt sehr nah an der Mitte. Wenn Du dann auch noch unsauber löst, können Deine weichen Stöckchen nicht gerade aus fliegen. Dann, sind die Pfeile wirklich mit xx Spine?
Wer hat das gemessen? 40er-45er Spine ist manchmal eben 37 oder 47, je nach dem, wer´s mißt.
Bei Dir kämen mit allen "Macken" 60er Pfeile mit 125 er Spitze besser raus. Es kommt auch auf die Länge der Pfeile an !!!
Mein treffsicherster Pfeil hat 42 er Spine auf einem 34 er Flitzebogen. (Sehnenstand 15 cm, Sehnenlage 22mm aus der Mitte)
Also eigentlich viel zu hart.
Da fliegen 35er un 45 er gleich besch ... Denn mehr als "viel zu weich" kannst Du nicht feststellen
Mit ner 70gr Spitze ist der FOC auch noch sehr groß, der Schwerpunkt liegt sehr nah an der Mitte. Wenn Du dann auch noch unsauber löst, können Deine weichen Stöckchen nicht gerade aus fliegen. Dann, sind die Pfeile wirklich mit xx Spine?
Wer hat das gemessen? 40er-45er Spine ist manchmal eben 37 oder 47, je nach dem, wer´s mißt.
Bei Dir kämen mit allen "Macken" 60er Pfeile mit 125 er Spitze besser raus. Es kommt auch auf die Länge der Pfeile an !!!
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Leute Leute !
bevor er mit Spinewerten rumhantiert sollte er den Pfeil richtig einnocken. Wenn die Leitfeder eben nicht vom Bogen wegzeigt, wird die Feder, je nach Steife den Pfeil rausdrücken. Das führt zu einem unsauberen Schussbild und erklärt warum die Pfeile anschlagen. Warum der TE den Pfeil verkehrt einnockt wäre doch mal interessant zu erfahren.
bevor er mit Spinewerten rumhantiert sollte er den Pfeil richtig einnocken. Wenn die Leitfeder eben nicht vom Bogen wegzeigt, wird die Feder, je nach Steife den Pfeil rausdrücken. Das führt zu einem unsauberen Schussbild und erklärt warum die Pfeile anschlagen. Warum der TE den Pfeil verkehrt einnockt wäre doch mal interessant zu erfahren.
Gruss Matthias
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Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller
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- Peter O. Stecher
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Die Leitfeder, wenn Naturfeder, spielt keine Rolle!
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Bei seinen Spinewerten, denke ich aber schon. Den Bogen etwas zu fest gehalten und schon lenkt auch eine Naturfeder den Pfeil deutlich ab. Das haben wir unlängst auf unserem Bogenplatz getestet.Peter O. Stecher hat geschrieben:Die Leitfeder, wenn Naturfeder, spielt keine Rolle!
Ebenso werden Streifschüsse an Ästen auch einen naturbefiederten Pfeil ablenken.
Zumindest würde ich diese Möglichkeit als erstes in Betracht ziehen, bevor ich irgendwelche Spinewertrechner zu Rate ziehe.
Ich sehe es im Grundes genauso wie du in deinem Beitrag beschreibst
Gruss Matthias
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- Peter O. Stecher
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Stimmt, bei schwächeren Bögen und weichen Pfeilen kann es schon was ausmachen, auch das Release macht da weit mehr aus, bes. bei einem Recurve.
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Ja, da hast Du recht.
Ich hatte bis Januar ein ähnliches Problem. Da ich aus gesundheitlichen Gründen von 60 auf 40 lbs runter musste, ging beim Schießen (Selfbow ohne Pfeilauflage) nix mehr. Erst nachdem Kra und Jo gesehen haben, dass der Bogen bei mir zu fest in der Hand liegt und der Pfeil diesen nicht leicht wegdrücken kann, habe ich das Anschlagen der Pfeile mit einem lockeren Griff gelöst.
Ich hatte auch schon alle Spinewerte durch. Manchmal liegt das Problem völlig woanders.
Ich hatte bis Januar ein ähnliches Problem. Da ich aus gesundheitlichen Gründen von 60 auf 40 lbs runter musste, ging beim Schießen (Selfbow ohne Pfeilauflage) nix mehr. Erst nachdem Kra und Jo gesehen haben, dass der Bogen bei mir zu fest in der Hand liegt und der Pfeil diesen nicht leicht wegdrücken kann, habe ich das Anschlagen der Pfeile mit einem lockeren Griff gelöst.
Ich hatte auch schon alle Spinewerte durch. Manchmal liegt das Problem völlig woanders.
Gruss Matthias
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- Peter O. Stecher
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Ich glaube ein lockerer Bogengriff ist wichtig, Nate Steen sagte mir mal, John Schulz habe ihm verraten, man solle einen geraden Griff eher mit kleinen Finger, und Ringfinger fester halten, und Zeige-, und Ringfinger, Daumen locker. Lustig, erst kürzlich habe ich bei Miamoto Musashi Ähnliches über den Schwertgriff gelesen. Ich kann, weil mein Bogenarm nicht starr ist, mein Griff locker, beinah alle Spinewerte schießen.....sie fliegen woanders hin, aber meist fliegen sie sauber...
Bei einem schwächeren Recurve kann man sogar die Sehne aus dem Bogenmittel ziehen, den Griff, wenn zu fest eben, verdrehen, usw, dazu ev. ein schwaches Release, leichte und weiche Pfeile.....und kaum ein Pfeil wird gut rauskommen....
Bei einem schwächeren Recurve kann man sogar die Sehne aus dem Bogenmittel ziehen, den Griff, wenn zu fest eben, verdrehen, usw, dazu ev. ein schwaches Release, leichte und weiche Pfeile.....und kaum ein Pfeil wird gut rauskommen....
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Dein Bogen wird durch die dabei enstehenden Torsionskräfte, bzw. die einseitige Belastung, zum seitlichen Ausbrechen angeregt. Das Verdrehen müßte im Vollauszug sichtbar sein.christian1 hat geschrieben:3: Da ich ja den Bogen gekürzt und neu zu tillern versucht habe, habe ich mir nochmal den Bogen genau angeschaut und bin daraufgekommen, das sich der untere Wurfarm, oder auch alle beiden Wurfarme, verdreht haben, so dass die Sehne nur bei einem Wurfarm bis zu Griff in der Mitte liegt und am anderen seitlich der Mitte liegt. (dies ist am meisten beim unteren Wurfarm zu erkennen) Leider kann ich bei aufgespannten Bogen mit besten Willen keine Verdrehung erkennen, wenn ich über den Rücken schaue.
Der WA zieht seitlich weg. Der Pfeil wird gegen den Bogen geworfen.
Vermutlich liegt die sehne bei erwähntem WA entgegengesetzt vom Schußfenster.
Ich hab auch so'n Teil, bei dem mir die Wurfarmschablone verrutscht war.
55" Hybrid 54#@29"
56" Hybrid 52#@29"
Nichts was ich schreibe ist persönlich zu nehmen, außer ich weise extra darauf hin!
Das Heute ist das Morgen von Gestern, nur ohne Illusionen!
Rettet den Wald!! Esst mehr Spechte!!
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Ich schieße beim Langbogen immer mit der Leitfeder zum Bogen. Soll einen ruhigeren Pfeilflug ergeben, da nur 1 Feder streift, und wird auch von einigen im Forum so praktiziert - habe ich mal in einmet Tread mitgelesen.
LG
Christian
LG
Christian
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Den Thread möchte ich gern lesen. Das ergibt garantiert keinen ruhigeren und schon garkeinen gleichmäßigen Pfeilflug
- Firestormmd
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Es sollte aber zumindest auch keinen schlechteren Pfeilflug ergeben. Gelesen habe ich das auch schon, es ist aber irgendwie ungewöhnlich. Aber schlechter muss es dadurch nicht sein. Wenn der Spine und der Ablass stimmt, sollte es trotzdem gut gehen. ABER, gerade da scheint es ja Probleme zu geben.
Grüße, Marc
edit: ich habe oben ja auch geraten, den Pfeil mal zu drehen. Aber nach längeren Nachdenken würde ich da nicht die Hauptursache suchen.
Grüße, Marc
edit: ich habe oben ja auch geraten, den Pfeil mal zu drehen. Aber nach längeren Nachdenken würde ich da nicht die Hauptursache suchen.
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Re: Rückenspannung vs. Spine ?????
Naja ich würde es folgendermaßen machen:
Da wir WISSEN, das es mit der Leitfeder vom Bogen weg, KEINE Probleme gibt, wir aber nicht wissen ob es andersrum auch so ist... Einfach mal drehen, nur um das ausschließen zu können...
Ausserdem sind die Ausführungen von Mike W. durchaus auch interessant und eine mögliche Fehlerquelle. Das hatte ich in meinem Post vergessen zu schreiben
Da wir WISSEN, das es mit der Leitfeder vom Bogen weg, KEINE Probleme gibt, wir aber nicht wissen ob es andersrum auch so ist... Einfach mal drehen, nur um das ausschließen zu können...
Ausserdem sind die Ausführungen von Mike W. durchaus auch interessant und eine mögliche Fehlerquelle. Das hatte ich in meinem Post vergessen zu schreiben
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