Dunkle Flecken bei Ulme

Hölzer, Kleber, etc.
hope65
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von hope65 »

ravenheart hat geschrieben: In Deiner Nähe? Wo soll das sein? Im Profil is nix eingetragen, pöser Pursche!  ;D

Rabe
Seeehr beinlich! Habs wohl seinerzeit (quasie vor Urzeiten), als die FC Server gekillt wurden, nicht mehr erneuert. War aber vorher alles drin!

Also => ich wohne südlich von Nürnberg, etwas unterhalb von Roth.

Wer denn Zeit hat....
hope65
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von hope65 »

Bin jetzt mal dazu gekommen, von den Teilen die Rinde abzumachen.
Ich hab auch noch mal Bilder gemacht, die eine Schadstelle deutlicher machen. Das erste zeigt die Stelle, die kurz vor dem Kernholz endet. Das Zweite (leider nur schwer zu erkennen) zeigt auf gleicher Höhe eine Seitenansicht: links der Rücken und rechts die Seite mit der Schadstelle.

Wenn die Sache mit den Spechten richtig ist, so meine Vermutung, würde es bedeuten, dass diese Schadstelle wirklich wie Totholz eines Astes anzusehen ist. Und deshalb sich auch nicht mehr ausbreitet (weil da noch kleine böse Dinger leben und sich es gut gehen lassen an meiner schönen Ulme...). Dann lasse ich die Staves einfach trocknen und werde in 1-2 Jahren sehen, welche ich davon überhaupt brauchen kann (wegen der Schadstellen).

Was meint Ihr dazu?

Und nun noch etwas grundsätzliches:

Das dritte Bild zeigt den gleichen Stave von oben. Man sieht eine deutliche Seitenneigung, ca. von der Mitte beginnend und auf dem Bild nach oben auslaufend. Würde es bei diesem Teil etwas bringen, auf der einen Seite etwas abzutragen (auf dem Bild oben rechts), damit sich die Biegung durch den Trocknungsprozess wieder etwas ausgleicht?
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Ulme9.jpg
ulme8.jpg
hope65
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von hope65 »

jetzt nochmal das dritte Bild, ging eben nicht wg der Größe
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ulme10.jpg
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luetze
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von luetze »

Ich hatte das Glück auch ein paar stücken Ulme zu bekommen, es waren frisch abgestorbene bzw. im absterben.
Man sieht deutlich die Fraßspuren der Ulmensplintkäfer. An einem Splitterstück habe ich mal das freilegen eines Jahresringes geübt :o und da kam unter zwei durchgehenden Ringen auch ein oder zwei solcher stellen zum Vorschein, waren aber auch nur zwei Ringe tief im Holz darunter wieder gesund, würde auch auf eine wieder überwachsene Verletzung tippen.
Mann kann auch im Frühholz der ersten Ringe gut die dunkle Verfärbung durch den Pilz (Ulmensterben) erkennen.
Werde mal mit einem Meterstück anfangen, bis auf einen geeigneten gesunden Ring freilegen und im Griff spleißen. Muß aber noch trocknen wird sicher Frühjahr dabei, versuche mal am WE ein paar Bilder vom Holz einzustellen.
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luetze
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von luetze »

so, schnell mal ein paar bilder von einem Meiner Ulmenstücke, ach so das ist ja jetzt Rüster ??? ;) ;D
die Bilder mit den dunklen Stellen habe ich noch nicht auf dem PC
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dscf8205.jpg
dscf8200.jpg
dscf8197.jpg
dscf8194.jpg
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von Ravenheart »

Ulme und Rüster ist das Selbe!
(Is wie bei Robinie und Scheinakazie, bei Schillerlocken und Hundshai...)

Schönes Käferfraß-Bild!  ;D

Der Ring is hin, aber der da drunter dürfte o.k. sein...

Rabe
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von luetze »

@ Rabe ,sorry wenns falsch rüber kam, war ein bisschen ironisch und ein bisschen was zum grübeln für den der es nicht weiß
der Baum heißt Ulme das Holz wenn er gefällt ist Rüster ;)
ich wusste es und  hoffe das es keine Diskusion losreißt wie mit der Robinie

Asche auf mein Haupt :-X
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von hope65 »

Noch eine Frage zu meiner im November geernteten Ulme:

Kann man einen Stave (Rücken ca. 6-8cm breit) schon auf die groben Maße zusägen, ohne dass er durch den weiteren Trocknungsprozess Schaden leidet (Drehung, Risse)?

Der Stave hat eine seitliche Biegung, die ich nach dem Zurichten durch Aufspannen an einem anderen Brett ausgleichen möchte. Geht das so?

Und wann könnte ich frühestens mit dem Bearbeiten eines Bogen beginnen)  :P ::) :P
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von Ravenheart »

Ja, kann man, aber 1 cm an Breite und Dicke zugeben. Außerdem ist er dann noch empfindlicher gegen Übertrocknung... Also Vorsichtig!

Seitliche Biegung bei Ulme ist ganz schwierig! Die ist störrisch wie Esel!! Oft kriecht sie dann später unter Last in ihre Ausgangslage zurück... Auch nach Dämpfen...
Versuch's, aber sei vorgewarnt...

Bearbeiten kannst Du, wenn es trocken ist...  8)

Grob, je nach Restdicke und Lager-Klima, mindestens etwa 4 - 6 Monate...

Rabe
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von hope65 »

ravenheart hat geschrieben: Ja, kann man, aber 1 cm an Breite und Dicke zugeben. Außerdem ist er dann noch empfindlicher gegen Übertrocknung... Also Vorsichtig!

Seitliche Biegung bei Ulme ist ganz schwierig! Die ist störrisch wie Esel!! Oft kriecht sie dann später unter Last in ihre Ausgangslage zurück... Auch nach Dämpfen...
Versuch's, aber sei vorgewarnt...

Bearbeiten kannst Du, wenn es trocken ist...  8)

Grob, je nach Restdicke und Lager-Klima, mindestens etwa 4 - 6 Monate...

Rabe

Also ein Esel-Holz! Vielleicht probiers ichs einfach und nenn ihn dann mule oder so...  ;D

4-6 Monate??? Mann braucht man da Geduld!
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von nocona »

Dieses Thema ist zwar etwas älter, aber aktuell hatte Karlo diese Schäden an Ulme. Daher möchte ich die Antwort von Dachs noch einmal mit einem Link bestätigen.
Spechte mögen süßes:
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... 4037,d.bGQ

Hier das Bild von Karlo:
Ulme.jpg
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von inge »

Danke dir für den Link.
lg
inge
Am Ende stellt sich die Frage:
Was hast du aus deinem Leben gemacht?
Was du dann wünschst getan zu haben, das tue jetzt.
( Erasmus von Rotterdam )
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Karlo
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Re: Dunkle Flecken bei Ulme

Beitrag von Karlo »

Hallo Jan,

danke, sehr aufschlussreich. Genauso sah bei meiner Ulme auch die Rinde aus
und Spechte sind hier sehr aktiv.

Gruß Karlo
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