acker hat geschrieben:
Morgen,
Nun wenn man denn exakt dem Mary Rose Design folgt bei dichtem Holz wie Massa eines ist, dann liegt man im Zuggewicht bei einer Abschleppstange.
Diese Elb- Bogen aus Bambus / Massa oder Ipe sehen dann nach dem Tiller aus wie ein Flachbogen.
Naja, du kannst schon auch die Breite entsprechend mitreduzieren, um die Querschnittsform zu erhalten. Theoretisch.

Das Problem spricht Steve Gardner auch an. Seine Schlußfolgerung aus zu hoher Masse ist, daß das Design nicht für dieses Holz und Zuggewicht geeignet ist. Da hat er wohl recht. Er sagt auch, daß die Dichte mit dem Zuggewicht abgestimmt sein soll.
Ich hab mir überlegt, ich könnte ja kürzen und schauen, wieviel Masse ich dann bei gleichem Zuggewicht eingespart haben werde. Steve Stratton hatte einen Erfahrungswert um wieviel das Zuggewicht eines Kriegsbogens pro Zoll Kürzung ansteigt. Ich hab mir leider nicht gemerkt, wieviel. Sonst könnte man jetzt schon gut hinschätzen.
Ich hab also den Vorherzustand dokumentieren wollen und eine Kraft-Auszugskurve gemessen. Interessanterweise hat der Bogen 85# bei 31" und berechnete 88# bei 32" (
http://itp.tugraz.at/~skerm/Bilder/forcedraw01.png). Ich hätte gedacht, daß es inzwischen weniger sein wird. Ich hab in meinem "Archiv" nachgeschaut, damals beim Bau wares es 87# bei 32". Is also quasi nix passiert beim Zuggewicht. Seltsam. Wahrscheinlich ist die Standhöhe nicht mehr dieselbe. Auf jeden Fall freu ich mich, daß ich nach einer langen Schießabstinzenz doch noch ein wenig in Form bin.

Mit 85# und ohne Perryreflex ist die Zielmasse 760 Gramm. Da bin ich mit den 755 Gramm eh sehr gut dabei. Erstaunlich.

Dann warte ich mit dem Kürzen bis zum Frühling und trainier inzwischen ein bißchen

Dann kann ich schauen, ob bei kürzerem Bogen und höheren Zuggewicht die Formel auch noch so gut stimmt.
Gruß,
Daniel