Anfängerfragen , die 2te. Schäfte anspitzen und co.

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campingbaer66
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Anfängerfragen , die 2te. Schäfte anspitzen und co.

Beitrag von campingbaer66 »

Hallo Leute ,

ich hab da noch mal ein paar Fragen.
Das Material für meine ersten Pfeile hab ich jetzt vor mir liegen , aber die ersten Probleme auch schon.

Die Schäfte ( 5/16 , Zeder ) scheinen zu dick zu sein , oder die 3D-Klebespitzen haben einen zu geringen Innendurchmesser.
Ich hab das schaftende mit einem Pfeilanspitzer ( das einfache Plastikteil von Bearpaw ) angespitzt , aber weiter als über den Konus geht die spitze nicht auf den Schaft.
Dabei müsste die Spitze noch mindestens 1cm weiter aufgeschoben werden.

Muss ich den Schaft noch irgentwie komprimieren?
Wenn ja , wie geht das , ohne noch ein spezielles Gerät dafür zu kaufen?

Mit dem Anspitzer kann man ja zwei verschiedene Konuse erzeugen.
Der längere wird doch wohl für die Klebespitze sein , und der kürzere für die Nocke , oder?

Gruß,
campingbaer
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Rado
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Re: Anfängerfragen , die 2te. Schäfte anspitzen und co.

Beitrag von Rado »

Mit den Konüssen ist´s schon rischtig.
Und wenn ich meine Schäfte bis zum Anschlag anspitze, geht die Spitze auch nicht komplett über die gespitzte Fläche.
Ich spitze also nur so weit wie benötigt.(Das Gefühl dafür kriegt man schnell)
Am Schluss mache ich nochmal ne Drehung ohne den Schaft in den Spitzer zu drücken, um den Konus rechtwinklig zur Längsachse zu beenden.
Ist also alles richtig bei Dir.
Gruß
Rado
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Hunnenbogen
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Re: Anfängerfragen , die 2te. Schäfte anspitzen und co.

Beitrag von Hunnenbogen »

Weiß nicht, ob Dir damit geholfen ist, aber ich hab mal gelesen, daß der Konus nicht länger als 18mm sein darf... Steht bei der HP von Bogensport Bodnik.

Hatte das Prob noch nicht bei Klebespitzen. Komisch. Hast Du Bearpoint-Spitzen? Unterscheiden die sich von den Standards? Kenn mich da nicht so aus, habe immer die billigen genommen...  ;)
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campingbaer66
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Re: Anfängerfragen , die 2te. Schäfte anspitzen und co.

Beitrag von campingbaer66 »

Hmm ,

wenn ich mir die Klebespitzen mit der Taschenlampe von innen ansehe , geht die Bohrung eigentlich sogar komplett paralell bis zum Endanschlag durch.
Damit müsste man dann doch am besten garnicht anspitzen.

Hab gerade mal versucht das Schaftende mittels eines Küchenbrettchens ( Pfeilschaft auf die Küchenarbeitplatte gelegt und mit dem Brettchen obenauf unter leichtem druck gedreht ) zu komprimieren.
Hat funktioniert. Der Schaft geht jetzt rein und hat noch minimal Luft.
Muss wohl etwas sanfter arbeiten  :D

Gruß,
campingbaer
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Edradour
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Re: Anfängerfragen , die 2te. Schäfte anspitzen und co.

Beitrag von Edradour »

Hallo campingbaer,
das mit dem Brettchen hast Du genau richtig gemacht, ist IMHO besser als dünner schleifen (weniger Spitzenbruch).

Es gibt sowohl zylindrische als auch konische Schraub- und Klebspitzen. Wenn Du zylindrische hast, braucht Du dann tatsächlich nicht zu spitzen. Ich fand es aber zum Montieren immer einfacher, eine kleine Fase an die Kante des Schaftes zu schleifen.

Gruß, Ed 
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Squid (✝)
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Re: Anfängerfragen , die 2te. Schäfte anspitzen und co.

Beitrag von Squid (✝) »

Ich kenne das Generve mit dem Bearpaw-Plastikding (11/32) auch. War eher ein Fehlkauf... aber es gibt ne Lösung: die vorderen 3-4 mm des fertigen Konus absägen oder abknipsen. Dann passen die Spitzen drauf und mit Epoxy haben bei mir bisher auch alle gehalten.
Allerdings bin ich mittlerweile auf Schraubspitzen umgestiegen, aber das ist Geschmackssache...
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
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Ravenheart
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Re: Anfängerfragen , die 2te. Schäfte anspitzen und co.

Beitrag von Ravenheart »

Also genau genommen gibt es 3 Spitzentypen:

Konisch-zum Kleben
Parallel-zum Kleben
Parallel-Schraubspitzen

Dass man für die Parallel-Spitzen MANCHE Schäfte vorn etwas Komprimieren muss, ist normal. Mit etwas Übung entwickelt man schnell ein Gefühl für das richtige Maß! Man sollte aber JEDEN Schaft einzeln vorher prüfen, sprich, Spitze mal dranhalten, denn da Holz nun mal von Stück zu Stück unterschiedlich stark schwindet beim Nachtrocknen nach dem Rundfräsen, gibt es da immer welche, die schon sofort passen!

Ich benutze übrigens zum Komprimieren eine Metall-Flach-Feile, die ergibt ein feines "Riffelmuster", was die Haltbarkeit des Klebers verbessert! (Ich versehe auch Schraubspitzen mit einem Tropfen Pattex!)

Besonders genau muss man übrigens bei Schraubspitzen arbeiten! Komprimiert man die zu stark, greift das Gewinde nicht und sie dreht über!

Rabe
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